© Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

Seit November gibt’s die große Paukerei aus We Never Learn auch in Mangaform – wir haben für euch reingelesen und verraten, welche Note wir dem Shounen-Harem geben würden!

Neben krassen Kloppereien ist die weltbekannte Weekly Shounen Jump auch stets das Zuhause der großen Gefühle gewesen und bietet nach Reihen wie To-Love Ru oder Nisekoi nun den nächsten Vertreter aus der Riege der Shounen-Harems: We Never Learn!

Dabei erlangte die Geschichte von Mangaka Taishi Tsutsui insbesondere durch ihre letztjährige Anime-Adaption in unseren Breitengraden Bekanntheit, nun bringt Publisher Kazé die Mangavorlage auf den deutschen Markt. Grund genug, sich in die Bibliothek zu verkrümeln, das Etui zu zücken und die Büffelei auf Herz und Nieren zu prüfen!


Alle Infos zu We Never Learn!

Originaler Titel: Bokutachi wa Benkyou ga Dekinai
Genre: Romance, Comedy, Harem
Verlag: Kazé Manga
Mehr Infos: Beschreibungen und Preise
Story & Zeichnungen: Taishi Tsutsui
Original erschienen bei: Shueisha
In Japan erschienene Bände: 15 (laufend)
Deutscher Rhythmus: Alle 2 Monate


Darum geht es in We Never Learn!

© Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

Nariyuki Yuiga lebt in ärmlichen Verhältnissen, doch hat sich klipp und klar in den Kopf gesetzt, eines Tages an eine Elite-Universität zu gehen und dem Leben in Armut ein für alle Mal zu entkommen. Um dieses Ziel zu erreichen, strebt er das Rundum-sorglos-VIP-Stipendium seiner Schule an, das nur den besten und talentiertesten Schülern gewährt wird.

Zwar hat er kein besonderes Talent, doch trotzdem macht ihm der Schulleiter ein Angebot, das er nicht abschlagen kann: Er soll zwei hübschen und intelligenten Mitschülerinnen Nachhilfe geben!

Dumm nur, dass die bebrillte Rizu ein absolutes Genie in Naturwissenschaften und die gutherzige Fumino ein sprachliches Ausnahmetalent ist, die beiden jedoch ein Studium im Fach der jeweils anderen anstreben und sich dort als absolute Nieten erweisen.

Doch Nariyukis Beschluss ist eisern und so wächst er über sich hinaus, um den beiden Mädchen ihren Weg auf die Wunsch-Uni zu ebnen und dabei vielleicht selbst noch die ein oder andere Lektion in Sachen Liebe zu lernen …


Aller Anfang ist abgedreht!

© Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

Die Geschichte von We Never Learn unterscheidet sich auf den ersten Blick in ihren Grundfesten gar nicht so sehr von den Jump-Kollegen: Denn genau wie bei One Piece und Konsorten gibt es mit dem Erreichen der entsprechenden Wunschuni ein unmöglich scheinendes Hauptziel, auf das die Charaktere mit eisernem Willen hinarbeiten.

Doch dort enden die Gemeinsamkeiten, denn in Tsutsuis Nachhilfesause ist der Weg zum Ziel eher Rahmenhandlung als Storyzentrum und bereitet die Bühne für niedliche Slice of Life-Episoden. Die sind nicht nur entspannend, sondern auch wirklich interessant und witzig, denn die einzelnen Kurzgeschichten nehmen verspielt die Attribute der Charaktere wie Nariyukis Armut oder Urukas Schwimmleidenschaft aufs Korn. Doch trotz aller Überzeichnung fängt der Manga ganz organisch die unbeschwerten Mühen des Schülerlebens ein und regt somit zum in Erinnerungen schwelgen und mitfiebern an.

Augenzwinkernd setzt We Never Learn in seinen Comedy-Momenten auf völlige Übetreibung. | © Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

Die Charaktere selbst erfinden natürlich das Rad nicht neu, gestalten sich aber dennoch sympathisch und sorgen mit ihren völlig überborderten Persönlichkeiten selbst schon für einige Lacher. So bilden sich Sympathien, denn die Figuren sind trotz allem völlig geerdet und realistisch.

Dank eines nicht allzu dicken, aber durchaus vorhandenen roten Faden lässt der episodische Aufbau in We Never Learn keine Langeweile zu und weiß das Leben, Lieben und Leiden eines Schülers zu jedem Zeitpunkt sympathisch und überzeugend zu inszenieren.


Zuckersüße Büffelei

© Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

So wie es sich für einen zünftigen Harem-Manga gehört, sind die Zeichnungen in We Never Learn vor allem auf die Niedlichkeit der weiblichen Charaktere und die Panels eher auf die Darstellung der Figuren ausgerichtet.

Dabei werden hier ganz nach der typischen Manga-Stilistik Gedanken, Gefühle und Persönlichkeiten direkt nach außen gekehrt: So sieht man Fumino ihre Unsicherheit im ersten Moment an, während Rizu das Image der schweigsamen Schönheit buchstäblich ins Gesicht geschrieben steht.

Der Stil greift den Slapstick-Humor der Geschichte immer wieder auf und passt die Charaktere stets der Situation an, dabei ein Auge auf den Charme der Mädchen behaltend, wodurch der Manga in jedem Kapitel haufenweise Eyecandy zu bieten hat.


Fazit – das Schulleben, wie es sein sollte!

© Taishi Tsutsui / Shueisha / Kazé Manga

We Never Learn ist keine tiefgründige Dystopie oder mitreißende Action-Geschichte, hält als Shounen-Harem aber genau das, was es verspricht! Tsutsuis Manga erzählt eine gemütliche Slice of Life-Geschichte mit zündenden Gags, süßen Mädchen und gelegentlichem Herzklopfen, die ihren Lesern ans Herz legt, niemals aufzugeben.

Wer nach einem typischen »Feierabend-Manga« mit positiver Message und einem durchdachten Cast sucht, darf sich hier gerne einschreiben!
Somit erhält We Never Learn nach den Standard der ninotaku.de-Akademie eine gute 1-!

Wir bedanken uns herzlich bei Kazé Manga für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


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Was ist eure bevorzugte Lerntechnik? Und habt ihr lustige Anekdoten aus eurer Schulzeit zu erzählen?

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Hyourinmaru
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Hyourinmaru

Habe beide Staffeln des Anime gesehen und fand ihn im Prinzip sehr gut, nur vom Ende war ich sehr enttäuscht. Nen Timeskip von einem Jahr, Uruka fliegt ins Ausland und man lässt so ziemlich alle Fragen, die man sich als Zuschauer stellt offen.