© Project シンフォギアXV

Es wird musikalisch in der Summer Season – der epische Musical-Action-Anime Symphogear präsentiert in seinem mittlerweile vierten Comeback eine actionbepackte erste Folge – wir haben für euch reingeschaut und verraten, ob das Erfolgsfranchise hält, was es verspricht. 

Senki Zesshou Symphogear ist ein Name, mit dem hierzulande wahrscheinlich die wenigsten Otakus etwas anfangen können – und doch ist die Serie rund um junge Mädchen, die mit ihrem Gesang die Macht uralter Relikte zum Leben erwecken in Japan ein absoluter Megahit, der neben seinen vier TV-Staffeln mit einem Manga, einem erfolgreichen Handyspiel und mehreren Livekonzerten die Herzen der Musikbegeisterten im Sturm erobern konnte.

Nun geben sich Gear-Trägerinnen Hibiki und co zum fünften Mal die Ehre und versprechen erneut ein explosives Abenteuer voller verrückter Plotwendungen, wahnsinniger Bombastik und jeder Menge Musik – Grund genug, uns den Geheimtipp mal zur Brust zu nehmen und euch zu verraten, ob Symphogear XV einen Blick über den Mainstream-Tellerrand wert ist.

Fire Force Key Visual Titel: Senki Zesshou Symphogear XV
Art: Serie, Fortsetzung
Episoden: Unbekannt
Genre: Action, Drama, Comedy, Musical
Studio: Satelight (Log Horizon, Hellsing Ultimate)
Regisseur: Katsumi Ono (Yu-Gi-Oh! 5D’s, Girly Air Force)
Vorlage: Original-Story von Akifumi Kaneko
Simulcaster: Crunchyroll
Trailer: Hier anschauen
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Wo kann man Symphogear XV auf Deutsch schauen?

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Die deutsche Lizenz an der fünften Symphogear-Season sicherte sich wie bereits bei den Vorgängerstaffeln Anbieter Crunchyroll, der jeden Samstag um 20:00 Uhr eine neue Episode der musikalischen Action-Sause zündet.

Um sich direkt ins Erlebnis stürzen zu können, könnt ihr für 4,99€ monatlich ein Premium-Abo erwerben, mit dem ihr euch nicht nur durch Symphogear, sondern viele weitere Titel mit Dub und Sub aus dem Crunchyroll-Katalog bingen könnt. Wer nichts bezahlen will, kann die Serie trotzdem schauen – muss sich jedoch eine Woche länger als Abonnenten gedulden und gelegentliche Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen.

Darum geht es in Symphogear XV!

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Vier Jahre ist es nun schon her, dass Oberschülerin Hibiki Tachibana bei einem Konzert der Band Zwei Wing den Angriff erbarmungsloser, »Noise« genannter Monster miterleben musste und durch die Selbstaufopferung der Sängerin Kanade die Kraft des historischen Reliktes Gungnir und damit die Macht des Symphogears erhalten hat, das in der Lage dazu ist, ihren Gesang zu mächtigen Attacken umzuwandeln.

Nachdem Hibiki und die anderen Symphogear-Trägerinnen nun den gefürchteten Bavarian Illuminati mit dem Sieg über Anführer Adam Weishaupt einen schweren Schlag versetzen konnten, ist die diabolische Machtgier der Organisation immer noch nicht gestillt.

Die eisige Kälte ist nicht das Einzige, was den Gear-Trägerinnen in der Antarktis zu schaffen macht. | © Project シンフォギアXV

Nach dem Angriff auf ein S.O.N.G.-Forschungsschiff taucht mitten in der Antarktis ein gigantisches Sargmonster auf, das ein Geheimnis unvorstellbaren Ausmaßes birgt und die Entscheidung über das Schicksal der Welt ordentlich ins Wanken bringen könnte.

Glücklicherweise gelingt es Hibiki und ihren Freundinnen vor ihren Gegenspielern einzutreffen und den Inhalt des Sarges sicherzustellen, doch was sie darin erwartet, wirft mehr Rätsel auf, als es beantwortet und soll dennoch zum Schlüssel eines erbitterten Kampfes werden …

Story & Charaktere

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Wenn es einen Anime gibt, der die zahllosen Möglichkeiten zur Superlative, chronische Überdrehtheit und immerwährenden Euphorie der japanischen Popkultur widerspiegelt, ist es ohne Zweifel Symphogear. Nach dem Motto »So abgedreht, dass es schon wieder genial ist« vereint Autor Akifumi Kaneko die wahnsinnigsten Elemente miteinander und hebelt die Gesetze westlicher Erzählungen im Handumdrehen aus, um mit mannshohen Laserstrahlen, durchgeknallten Gegenspielern und mitreißenden Actionszenen ein Epos zu erzählen, das abgedrehter nicht sein könnte.

Genau wie seine Vorgänger macht Symphogear XV in der ersten Folge klar, dass hier alles over the Top ist. | © Project シンフォギアXV

Dass die Geschichte von Symphogear sobald man sich auf sie einlässt jedoch unfassbar kreativ und nicht etwa trashig wirkt, hat der Anime in erster Linie seinem stetigen Augenzwinkern als auch den unwiderstehlich sympathischen Charakteren und interessantem Konzept zu verdanken, das auch in der fünften Runde noch für massig Fahrtwind sorgt.

So präsentiert sich die Einführungsepisode von Symphogear XV traditionell als überbordertes Action-Spektakel und legt den Grundstein für den nun kommenden Arc, ohne zu viel über die eigentliche Handlung zu verraten. Stattdessen bekommen alte Symphogear-Hasen das, was die Serie seit Tag 1 ausmacht: Liebevolle Referenzen an die verschiedensten Ausprägungen der Otaku-Kultur und einen Explosionshagel sondergleichen.

Zuckersüße Yuri-Untertöne machen sich auch in den Attackenformen von beispielsweise Kirika und Shirabe bemerkbar. | © Project シンフォギアXV

Wer Symphogear sagt, muss auch Musik sagen, sodass auch recht schnell das »Lied des Herzens« als Thema der Episode herbeizitiert wird, während das typische Terzett aus Hibiki, Tsubasa und Chris erneut für Gänsehaut sorgt. Die erste Folge von Symphogear XV lässt also seine altbekannten Muskeln spielen, anstatt für große Überraschungen zu sorgen – doch nach vier Staffeln müssen Fans auch nicht mehr überzeugt werden. So bietet der Beginn des neuen Arcs einen gewohnt spaßigen Einstieg und spart sich die großen Twists mit hoher Wahrscheinlichkeit für später auf.

Künstlerische Umsetzung

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Wer einen Blick in die erste Folge von Symphogear XV wagt, wird erkennen, das die durch die Verschiebung der ursprünglich in der vergangenen Spring Season angesetzten Staffel freigewordene Zeit sorgfältig genutzt wurde:

Die aufwendigen, an Magical Girl-Anime erinnernden Verwandlungsszenen sind eines der unverkennbaren Markenzeichen von Symphogear. | © Project シンフォギアXV

Denn die im Löwenanteil von einem langem Kampf beherrschte Episode strotzt nur so vor fast schon lächerlich aufwendigen Animationen wie Hibikis mal wieder mit zahlreichen Details gespickten Verwandlungsszene oder Kirikas und Shirabes kurze Schlittschuhfahrt vor dem Angriff. Selbst wenn es um Produktionswerte geht, trägt Symphogear sicherheitshalber noch einmal eine Nummer dicker auf und zieht seine Linie damit in jeder Hinsicht voll und ganz durch.

Trotz ihrer mangelnden Synchronisation mit dem Symphogear gibt Kirika alles, um ihren Freundinnen eine Stütze zu sein. | © Project シンフォギアXV

Damit dabei auch die passende Sympho-Atmosphäre entsteht, sorgt der altbekannte Soundtrack mit Liedern wie der Lydian-Schulhymne bei Serienkennenern unweigerlich für Gänsehaut und verpasst den Szenen mit orchestralem Bombast die Schwere, die sie benötigen, wenn nicht gerade die Synchronsprecherinnen aus voller Kehre ihre Hits schmettern, die diesmal wieder ein wenig mehr catchy ausgefallen sind als im in dieser Hinsicht etwas schwächelnden Vorgänger AXZ.

Fazit – Symphogear, wie es im Buche steht 

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Die erste Episode von Symphogear XV schließt nahtlos an ihren Vorgänger an und serviert eine Einstiegsepisode, wie man sie vom kunterbunten Musik-Spektakel erwarten würde, ohne zu viel über die eigentlich Haupthandlung des Arcs zu verraten.

Erfahrene Gear-Schauer wissen allerdings ganz genau, was sie erwartet und dürfen sich in der Reizüberflutung aus Explosionen, niedlichen Momenten, mitreißenden Songs und herrlich wahnsinniger Exposition zurücklehnen, um die Essenz der Japanimation zu genießen. Alle anderen Anime-Fans, die eine Begeisterung für Action, J-Pop, süße Mädchen oder klassische Otaku-Kultur mitbringen, sollten schleunigst in die bisherigen Staffeln eintauchen und sich von dem bunten Rausch namens Symphogear treiben lassen …

Jetzt seid ihr gefragt!

Habt ihr schon Teile der Symphogear-Reihe gesehen? Was haltet ihr von der Serie? Und in welchem Musikgenre würdet ihr am liebsten singen, wenn ihr Träger eines Symphogears wärt?

Schreibt es uns in die Kommentare!

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