©川上泰樹・伏瀬・講談社/転スラ製作委員会

Schon seit 12. Januar 2021 können wir dem wohl süßesten blauen Blob der (Isekai)-Welt wieder bei seinen Abenteuern mit den verschiedensten Menschen- und Monsterrassen beobachten und ihn für seine großen Pläne anfeuern! Warum wir ihn anfeuern sollten? Findet es raus!

Es sollte ein ganz normaler Tag mit einem Arbeitskollegen werden, da wird Satoru aus heiterem Himmel von einem Straßenräuber ermordet und er wacht in einer fremden Fantasy-Welt wieder auf – und zwar als kleiner, blauer Schleim. »Macht nix«, denkt sich der fortan als Rimuru bekannte Blob und zieht los, um diese Welt kennenzulernen und das beste aus seiner Situation zu machen. Schon bald trifft er auf ein kleines Goblin-Dörfchen und fasst einen grandiosen Entschluss: Er wird aus dem Dorf ein ganzes Monster-Königreich machen!

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Was folgt ist eine ganze Staffel voller Zuversicht, großen Ambitionen und einem gigantischen Cast an sympathischen Charakteren, sowohl Mensch als auch Monster – lasst euch von uns in die coole Welt von »That Time I Got Reincarnated as a Slime« (kurz auch »Slime« oder aufgrund des japanischen Titels »TenSura«) entführen, denn wir zeigen euch, warum sich ein Blick in dieses fantastische Fantasy-Universum definitiv lohnt!

»Slime«: Neuer Teaser zur zweiten Staffel veröffentlicht

Wann und wo gibt es die Serie zu sehen?

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Genau wie die erste Staffel hat sich Crunchyroll auch die Fortsetzung von »Slime« gekrallt und strahlt sie parallel zu Japan seit dem 12. Januar 2021 auch bei uns mit deutschen Untertiteln aus. Im April 2021 wird die Serie für drei Monate unterbrochen, bis die zweite Hälfte im Juli 2021 startet.

Die erste Staffel bietet der Streaming-Service sowohl mit deutscher Sprachausgabe als auch mit japanischem Originalton und deutschen Untertiteln an, daneben werden auch alle fünf OADs als OmU-Version angeboten, von denen die ersten drei sogar schon auf Deutsch vertont sind. Zusätzlich hat sich Crunchyroll die Lizenz an dem Spin-off »The Slime Diaries« gesichert, das in der Zeit zwischen den beiden Hälften der zweiten Staffel ausgestrahlt wird.


»Slime« ist … sympathisch!

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Der Cast von »Slime« ist riesig, fast schon unübersichtlich groß! Kein Wunder, unser schleimiger Held Rimuru versucht immerhin, eine ganze Nation voller verschiedener Kreaturen aufzubauen, da trifft er bei seinen Abenteuern auf allerhand Helfer und Unterstützer, die ihm in seinem Vorhaben (meistens) wohlgesonnen sind – gut, dass er nicht nur grandiose Fähigkeiten im Kampf besitzt, sondern sich mit seinem freundlichen, offenen Charakter sehr leicht viele Freunde macht.

Und mit seinen neuen Gefährten scheint er stets Glück zu haben, denn so gut wie jeder, der sich auf seine Seite stellt, ist ein richtiger Sympathiebolzen und besitzt oft sogar etwas Tiefgang! Wie kann man das kleine Völkchen der quirligen Goblins nicht gerne haben? Wer hat das loyale Oger-Grüppchen nicht schon bald ins Herz geschlossen? Wer hat nicht Spaß dabei, den dümmlichen, aber stolzen Echsenmenschen bei ihren witzigen Machenschaften zuzusehen? Der ganze Cast ist sympathisch, und somit ist es auch die ganze Serie!

»Slime« ist … zuversichtlich!

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Eigentlich erfindet »Slime« mit seinem Hauptcharakter das Rad nicht wirklich neu, insbesondere im Genre Isekai. Ein Typ, der in eine fremde Welt wiedergeboren wird und dabei vollkommen übermächtige Kräfte besitzt, die alles und jeden problemlos wegpusten? Gab’s schon hundertmal!

Aber »Slime« setzt nicht so sehr darauf, dass Rimuru all seine Feinde besiegt, denn er nutzt fast immer zuerst den diplomatischen Weg, um seine eigene Nation zu stärken und zu vergrößern. Und dank der tollen Charaktere, die ihm dabei helfen, klappt das auch meistens! Die Serie ist durchwegs positiv und sorgt mit seiner zuversichtlichen Stimmung stets dafür, dass wir uns als Zuschauer nicht allzu viele Sorgen darüber machen müssen, ob der nächste Feind auch ohne Verluste besiegt werden kann. Der wahre Spaß hinter dem Anime ist das ständige Wachstum der Charaktere und der Monster-Nation, was uns mit jedem kleinen Schritt erneut ein Lächeln auf die Lippen zaubert!

»Slime« ist … niedlich!

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Mit der schönen, gemütlichen Grundstimmung der Serie geht natürlich eine zweite Sache einher: Das Charakterdesign bzw. der optische Eindruck. »Slime« bleibt hauptsächlich »cartoonig« und farbenfroh und vermeidet einen realistischen Stil, um diese Positivität aufrechtzuerhalten. Dunkle, düstere Szenen gibt es eher selten, und wenn sie einmal vorkommen, dann ist der Kontrast zu den sonstigen Szenen umso erschütternder.

Aber man muss sich eigentlich nur ein paar Figuren auf den Screenshots angucken und man merkt: »Slime« ist einfach süß! In seiner Schleim-Gestalt wollen alle den kleinen, blauen Blob knuddeln, Kinder und junge Frauen sieht man ständig mit großen Augen und einem freundlichen Lächeln, und selbst Kreaturen wie Drachen oder Orks, die eigentlich als furchterregend oder gar hässlich bekannt sind, werden gerne knuffiger und hübscher gezeichnet, als man es sich erwarten würde – zumindest, wenn sie nicht gerade dabei gezeigt werden, während sie was Böses tun …


»Slime« ist … dynamisch!

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Der Fokus des Fantasy-Animes liegt eindeutig auf dem Nationenbau, auf dem Aufbau von guten Beziehungen zu anderen Königreichen und Rassen und den persönlichen, kleinen Abenteuern von Rimuru – dennoch gibt es auch in »Slime« fiese Gegenspieler, die einer physischen Auseinandersetzung nicht aus dem Weg gehen wollen, und dann wird gekämpft!

Und die Schlachen können sich echt sehen lassen! Man erwartet es sich kaum, aber nicht wenige Kämpfe in »Slime« haben fantastische Choreographie und nutzen jede bekannte Technik der Limited Animation, um sie spannend, dynamisch und flüssig zu gestalten. Hier saßen echte Experten am Werk, die jeden Frame in den Kampfszenen so gestalten, dass das Hinsehen alleine schon fasziniert und einfach Spaß macht – und das ist ihnen echt gelungen!

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»Slime« ist … überzeugend!

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Elemente von klassischen (japanischen) Rollenspielen in heutige Isekai-Anime einzubauen, ist spätestens seit Sword Art Online zu einem echten Trend in der Anime-Welt geworden, und »Slime« ist da auch keine Ausnahme. Im Gegensatz zu anderen Vertretern beschränkt sich der Gaming-Teil hier aber auf den inneren »Wegweiser« des Hauptcharakters, dem Großen Weisen, der ihm diese neuartige Welt und das System hinter seinen Skills erklärt, und ganz wenige Elemente wie Level-Ups, die aber bis auf den Namen auch simpel mit Magie erklärt werden könnten.

Übrig bleibt eine reine Fantasy-Welt, die sich nicht mit Zahlen, Punkten oder großspurigen Namen von Fertigkeiten legitimieren muss und daher nicht nur für die Bewohner, sondern auch für uns Zuschauer plausibel, glaubwürdig und vor allem überzeugend wirkt. Ein großer, schöner Kontinent mit mehreren Königreichen, Rassen und komplexen Beziehungen zueinander? Gut, Tolkien hätte die Geschichte wohl anders verfasst, aber eine Welt wie diese hätte im Grunde auch aus seiner Feder stammen können!


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Christoph Mucha

Trifft alles auf Staffel 1 zu.
Stand jetzt (Folge 3) von Staffel 2 ist davon nichts mehr zu spüren.

Ja ich langweile mich förmlich durch die Folgen.
Da ich den manga nicht verfolge,kann ich nur hoffen das da noch Aufwind kommt.

s.Varus

Ja

s.Varus

Der Vergleich mit Tolkien ist etwas hoch als ob man einen VW Käfer mit einer Concorde Vergleichen würde

Ja Slime ist mit Rising of the Shild Hero mein nicht Shueisha Lieblings Anime (dass schreibe ich extra da meine Top 10 6 Shueisha Titel beinhaltet)

Für mich sind gerade die Charaktere das wichtigste und beste von den Teufel über die Hobbgoblins bis zu Rimuru selbst einfach nur lustig und sympathisch

😁

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