© AnimaniA-Magazin / Kim Bähler

Die AnimagiC 2019 lockte zahlreiche hochkarätige Gäste in und um die Anime-Branche an – so etwa die namhafte Sängerin Sayuri! Wir haben mit der talentierten Sängerin und Songwriterin gesprochen und konnten interessante Einblicke in die Gedanken eines Saenketsu Girls aus der 2,5ten Dimension erhaschen!

Sängerin Sayuri feierte in den letzten Jahren enorme Erfolge! Seit sie 2015 im Anime »Ranpo Kitan: Game of Laplace« mit dem Ending »Mikazuki« ihr Debüt ablieferte, folgte eine steile Karriere mit Hits für Serien wie ERASED -Die Stadt, in der es mich nicht gibt-, Scum’s Wish, Golden Kamuy oder Fate/EXTRA – Last Encore.

Ein Ende ist so schnell noch nicht in Sicht, denn wie erst vor Kurzem angekündigt, wird Sayuri demnächst für das Ending »Koukai no Uta« der vierten Staffel von My Hero Academia vor dem Mikrofon stehen! Wir hatten auf der AnimagiC die Gelegenheit, mit der Sängerin zu sprechen, und haben ihr neun spannende Fragen gestellt!


Ein Mädchen, das zwischen den Dingen steht

Guten Tag, Sayuri!

Wenn du Lieder für Anime schreibst, schaust du dir die Serien auch im Nachhinein an? Wenn ja, welche davon war bislang dein Favorit?

Ja, ich liebe Anime einfach! Am Meisten mochte ich bis jetzt Ranpo Kitan – Game of Laplace, denn das war die erste Serie, für die ich einen Song singen durfte!

© AnimaniA-Magazin / Christoph Gerlach

Du bist gerade zum ersten Mal in Deutschland. Was ist bisher dein Eindruck vom Land und den deutschen Fans?

Ich war überrascht, dass mich hier so viele Leute kennen würden! Ich hab mir Deutschland bis jetzt immer ein wenig wie Japan vorgestellt, ein kleines, gemütliches Land eben.

Was mich auf jeden Fall ordentlich überrascht hat, war, dass die Tage im August hier so unglaublich lang sind! Die Nacht ist ein Thema, dem ich mich in meinen Liedern häufig gewidmet habe, und es macht mich ganz kribbelig, jetzt eine völlig andere Art der Nacht kennen zulernen! Vielleicht wird mich das in Zukunft inspirieren.

Wie ist dein Stil und das Markenzeichen der 2,5ten Dimension zustande gekommen?

Mädchen wie ich leben in den verschiedensten Dimensionen und sind gleichzeitig Teil verschiedener Dinge – so tragen wir etwa den Wunsch in unseren Herzen, uns weiterzuentwickeln, möchten aber auch gleichzeitig den Weg wertschätzen, den wir bislang gegangen sind.

In meiner Musik stehe ich zwischen diesen Dingen und rechne mich beiden, aber auch gleichzeitig nichts zu. Das versuche ich mit meinem zweidimensionalen Charakter und meiner dreidimensionalen Existenz darzustellen – Sayuri existiert in beiden Welten und ist daher ein 2,5-dimensionales Lebewesen!


Selbstvertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg!

Dein erstes Album, Mikazuki no Koukai, ist auf Platz 1 der Daily-Charts gelandet und du warst auch in den Top 3 der japanischen Oricon-Charts. Wie fühlt sich so ein Erfolg an, wenn man seine ersten Erfahrungen in Straßenkonzerten gesammelt hat?

Ich bin völlig begeistert, dass meine Musik die Herzen so vieler Menschen bewegen kann.

© AnimaniA-Magazin / Jürgen Bargmann

In Deutschland kennt man dich hauptsächlich für deine Anime-Songs. Hast du ein besonderes Verhältnis zu Anime?

Als ich noch in den Kindergarten gegangen bin, war ich total begeistert von den Liedern  aus dem Anime »Mermaid Melody: Pichi Pichi Pitch«! Da ich damals das erste Mal in Kontakt mit Anisongs geraten bin, liegt mir die Serie heute noch sehr am Herzen.

Was gefällt dir vom Leben als Musikerin am Besten?

Ich persönlich finde die Möglichkeit super, an so viele Orte so reisen und so viele unterschiedliche Menschen treffen zu können! Das schönste Geschenk für einen Musiker ist es, die Herzen so vieler Leute mit seinen Songs zu berühren.

Gibt es einen Anime-Charakter, mit dem du dich identifizieren kannst?

Das ist eine echt schwierige Frage! Das einzige, was mir dazu einfällt, wäre, dass manche Leute meine Stimme mit Mitsuhiko aus Detektiv Conan vergleichen!

© AnimaniA-Magazin / Kim Bähler

Gibt es etwas, das du aufstrebenden Musikern mit auf den Weg geben würdest?

Es ist stets von kriegsentscheidender Wichtigkeit, an sich selbst zu glauben und sein ganzes Herzblut in die Musik zu stecken!

Wenn man es schafft, über sich selbst hinauszuwachsen, wird man eines Tages seine Träume erreichen können!

Was ist aus musikalischer Sicht dein größtes Ziel für die Zukunft?

Ich möchte noch jede Menge Songs schreiben und damit so viele Menschen wie es geht erreichen.

Vielen Dank für das Interview! Weiterhin alles Gute auf deinem Weg und viel Erfolg für die Zukunft!


Jetzt seid ihr gefragt!

Was würdet ihr Sayuri einmal fragen wollen? Und welcher ihrer Songs hat euch bis jetzt am Besten gefallen?

Schreibt es uns in die Kommentare!

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Rei hakase

Sayuri ist einfach eine besondere Sängerin. Ich mochte ihre Musik schon als ich sie das erste Mal bei erased gehört habe. Die lieder knot, rura und mikazuki gefallen mir wohl am meisten. Ich bereue es so sehr nicht auf der Animagic 2019 gewesen zu sein und stattdessen einen Familienurlaub in Malle gehabt zu haben. War nicht worth …

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