© Reki Kawahara / abec / ASCII Media Works

Mit dem Anime-Hit »Sword Art Online« entwickelte sich die Geschichte über die VR-Welt Aincrad im Jahr 2012 zu einem weltweiten Anime-Phänomen. Doch es gibt noch eine andere Version der Story – wir stellen euch »Sword Art Online: Progressive« vor!

Erkundigt man sich im Mainstream nach den absoluten Pflichtstationen, die ein Anime-Fan auf seinem Weg zum Otaku-Dasein durchlaufen muss, ist »Sword Art Online« mit Sicherheit einer der erstgenannten Titel – kein Wunder, denn die Geschichte um Akihiko Kayabas VR-Deathgame traf bei ihrer Erstausstrahlung im Jahr 2012 einen Nerv und löste einen gewaltigen Hype aus, der bis heute anhält.

Neben den »Sword Art Online«-Fans existiert jedoch auch eine beachtliche Gegenpartei, die Reki Kawaharas Erfolgsstory nicht sonderlich viel abgewinnen kann. Häufigster Kritikpunkt ist dabei, dass vor allem der erste, sogenannte »Aincrad«-Arc viel zu schnell verlaufe und ohne einen roten Faden oder eine klare Identität auskommt. Doch im Jahr 2015 veröffentlichte der Autor eine neue Version seiner Geschichte, die sich genau diesem Problem annimmt: Die Light Novel »Sword Art Online: Progressive«!


Darum geht es in »Sword Art Online: Progressive«

© Reki Kawahara / abec / ASCII Media Works

Im Dezember 2022 rollt mit »Sword Art Online« eine gewaltige Revolution auf die Welt der Videospiele zu – ein virtuelles MMORPG, das die Grenzen des bisher da gewesenen sprengt und den Spieler in eine perfekte Fantasy-Umgebung taucht. Soloplayer Kirito konnte bereits in der Betaphase die Grenzen dieser perfekten Welt austesten und ist nun als einer der ersten drauf und dran, die schwebende Festung Aincrad zu erkunden.

Doch kurz nachdem er feststellt, dass im Hauptmenü der Logout-Button fehlt, kommt es dick: Akihiko Kayaba, seines Zeichens Chefentwickler des Spiels, verkündet, dass die Spieler von »SAO« nun alle 100 Ebenen des Games clearen müssen, um jemals wieder in die echte Welt zurückkehren zu können – wer dabei versagt, stirbt sowohl im Spiel, als auch in der Realität.

Nachdem Kirito diese Herausforderung akzeptiert hat, begegnet er einer weiblichen Spielerin, die wie ein rasender Meteor ihre Gegner aus dem Weg fegt und bald eine größere Bedeutung für ihn erlangen soll …


Wozu ein Reboot?

© Reki Kawahara / abec / ASCII Media Works

Mit der Webnovel zu »Sword Art Online« wagte sich Reki Kawahara als unerfahrener Autor 2002 erstmals in das Spotlight der Öffentlichkeit. Über die Jahre legte der Schreiberling naturgemäß immer mehr an Erfahrung und Fähigkeiten zu und ist so heute sichtlich unzufrieden mit seiner Erstpublikation – Grund genug, sein Leidenschaftsprojekt noch einmal anzupacken und ihm einen völlig neuen Anstrich zu verpassen!

So gibt »Progressive« Kiritos Aufstieg durch die schwebende Festung Ebene für Ebene chronologisch wieder – und damit deutlich detailreicher als das Original. Dabei beginnt die Novel mit der Kurzgeschichte »Arie des sternlosen Himmels« und ergänzt die Story dabei mit mehr Details, Charakteren und Beschreibungen. So arbeitet sich »Progressive« im ersten Band bis in die zweite Ebene vor.

Natürlich ist zwischen den Seiten von »Progressive« auch reichlich Platz für Fanservice! | © Reki Kawahara / abec / ASCII Media Works

Ab dem zweiten Band folgen schließlich Geschichten, die der »SAO«-Fan bislang noch nicht zu Gesicht bekam wie etwa das Waldgebiet der dritten Ebene oder die Gebirgslandschaft der vierten – dabei erhalten auch Nebencharaktere, die bislang in der Story zu kurz kamen, ihre Chance auf einen Platz im Spotlight.


Alles neu macht »Progressive«!

© Reki Kawahara / abec / ASCII Media Works

Auch wenn die Handlung in »Sword Art Online: Progressive« immer wieder zur Original-Story zurückkehrt und diese aufgreift, unterscheidet sich die Geschichte in manchen kleinen und großen Details doch vom Original: So dauerte der Beta-Test von SAO hier beispielsweise nur lediglich einen Monat, während in der Webnovel von zwei Monaten die Rede ist. Statt in der Beta nur sechs Ebenen zu Gesicht bekommen zu haben, ist es den Testern außerdem gelungen, bis zum zehnten Level vorzudringen.

Daneben gibt es noch einige andere Ergänzungen, die vor allem die Lore um Aincrad und das Mindset der Charaktere deutlich stärker ausschmücken.


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Jetzt seid ihr gefragt!

»Sword Art Online: Progressive« oder doch die Urfassung – welche Version der Cyberstory gefällt euch besser? Und wer ist euer Lieblingscharakter aus dem Reboot?

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Balmung

Wichtig zu wissen: bei uns gibt es nur die Manga Version in deutsch. Die Light Novel von Progressiv hat es noch nicht zu uns geschafft. Die Manga Version ist aber sehr gut gelungen und auch deutlich schöner gezeichnet als die SAO Mangas selbst.

Sabatory

Ja wirklich tolle Reihe, nur schade das nach Band 7 die Fortsetzung der Serie nicht weiter übersetzt wurde weder auf deutsch noch auf Englisch nicht einmal illegale Fanübersetzungen gibt es!

Kizmel

Wie viele Light Novels, ist SAO Progressive aber problemlos bei Amazon auf englisch zu bekommen. Ich habe die ersten zwei Bände schon vor zwei Jahren dort besorgt und gelesen.

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