© REKI KAWAHARA / ASCII MEDIA WORKS / SAO Project

Hitzige Diskussionen sind ohne Zweifel das Blut in den Adern eines jeden Fandoms! Dabei gilt die Faustregel, dass mit großer Bekanntheit auch große Kritik einhergeht, so wie beispielsweise beim Cyber-Abenteuer Sword Art Online! Wir stellen euch die Argumente beider Seiten vor!

Wo Fans sind, sind auch Diskussionen – Meinungen sind schließlich dazu da, ausgetauscht zu werden, und so werden aktuelle Serien eifrig besprochen, diskutiert, analysiert und selbstverständlich auch kritisiert. Dabei wird, wie bei Realfilmen nicht anders, vor allem der Mainstream argwöhnisch beobachtet und Anime, die eine große Fangemeinde um sich scharren oft penibel nach Fehlern und Schwächen durchsucht.

Während die einen dabei eher glimpflich davonkommen, gibt es auch eine Reihe an Hype-Anime, zu denen sich regelrechte Gegenbewegungen gebildet haben und die immer wieder Zündstoff für hitzige Debatten bieten. Einer davon ist das Videospiel-Epos Sword Art Online, das seit Veröffentlichung der ersten Staffel im Jahr 2012 eine gigantische Fangemeinde um sich scharrt, jedoch auch immer wieder in der Kritik steht.

Wir stellen euch die Argumente beider Seiten vor und möchten euch zu einer Diskussion über Sword Art Online anregen! Bitte beachtet, dass es sich dabei um Meinungen und nicht um festgesetzte Fakten handelt – falls ihr gewisse Dinge anders seht, äußert euch gern in den Kommentaren!


Wo kann ich den Anime schauen?

Wer die ersten beiden Staffeln von Sword Art Online streamen möchte, hat wahlweise bei Wakanim oder Netflix die Gelegenheit dazu – die Serie ist bei beiden Anbietern sowohl im japanischen Originalton, als auch mit der deutschen Vertonung verfügbar. Der französische Streaminganbieter hat seinem amerikanischen Kollegen jedoch etwas voraus, denn hier sind zusätzlich der Movie Ordinal Scale, die Extra Edition, das Spin-off Gun Gale Online als auch der Alicization-Arc verfügbar. Während der Abendfüller und der Recap ebenfalls zweisprachig angeboten werden, fällt der deutsche Dub bei letzteren beiden Teilen der Serie weg.

Fürs heimische Regal veröffentlichte Peppermint Anime bisher alle Sword Art Online-Parts auf Blu-ray und DVD und macht sich aktuell daran, die deutschen Fan-Regale auch mit Alicization zu schmücken.*


Darum geht es in Sword Art Online!

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Im Jahre 2022 erlebt die Videospielbranche einen gravierenden Umbruch: Das sogenannte Nerve Gear besitzt die Fähigkeit, seinen Nutzer in eine fotorealistische Virtual Reality eintauchen und dort die fantastischsten Abenteuer durchleben zu lassen. Kein Wunder, dass nicht nur Progamer Kazuto Kirigaya, aka Kirito, den Launch des neues VR-MMOs Sword Art Online sehnsüchtig herbeifiebert.

Doch als die Spieler nach ihren ersten Erlebnissen in den weiten Landschaften der Spielwelt Aincrad bemerken, dass der Button zum Ausloggen fehlt, verwandelt sich die farbenfrohe Fantasy-Welt in eine gefährliche Todesfalle. Chefentwickler Akihiko Kayaba gibt zu verstehen, dass Sword Art Online nur durch Erreichen der hundertsten Ebene verlassen werden kann. Sollte jemand bei diesem Versuch im Spiel sterben, wird er auch in der Realität auf seine letzte Reise geschickt.

So macht sich Kirito auf den Weg, um als schwarzer Schwertkämpfer doch noch einen Ausweg aus der Pixelhölle zu finden, und schließt unterwegs einige schicksalhafte Bekanntschaften …


Das sagen die Fans zu Sword Art Online

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Als die erste Staffel des Videogame-Abenteuers 2012 die japanischen Bildschirme beflimmerte, konnten Kirito und co einen monumentalen Hype auslösen, denn millionen begeisterte Gamer sahen sich dem Traum, selbst einmal zum Teil eines Videospiels zu werden, ein Stückchen näher. Dabei erzähle Sword Art Online eine epische und abwechslungsreiche Geschichte, denn inmitten der weiten Täler und saftigen Wälder Aincrads wird gelacht, geweint, geliebt und gelebt – sodass SAO für einen Moment eine wunderschöne Traumwelt zeichnet.

Auch die Charaktere seien überzeugend, denn viele männliche Fans sahen sich im gutherzigen Schwertkämpfer Kirito wieder, während Asuna nach wie vor eine beliebte Cosplaywahl bei weiblichen SAO-Verfechtern ist. Den Abschluss mache dabei noch die absolut hollywoodreife Animation vom Studio A-1 Pictures, sowie der Soundtrack von Star-Komponistin Yuki Kajiura.


Das sagen die Gegner zu Sword Art Online

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Nicht jeder, der den Ausflug nach Aincrad wagte, kehre zufrieden zurück: Eine ganze Reihe an Zuschauern zeigte sich enttäuscht vom VRMMO-Epos und bescheinigt Reki Kawaharas Story fehlende Tiefe, massenhaft Logikfehler und einen Haufen an unnötigem Kitsch.

Anders als die zugrunde liegende Light Novel wählt der Anime außerdem eine chronologische Erzählreihenfolge der Sidestorys, statt ihnen wie in der Vorlage die Hauptgeschichte voranzustellen, weswegen es zu großen Timeskips kommt und die Jagt nach der hundertsten Ebene immer wieder durch Slice of Life-Passagen unterbrochen wird. Außerdem seien die Charaktere nervig, eindimensional und oberflächlich und würden außerdem ein veraltetes und objektifizierendes Frauenbild verbreiten.


Das sagt die Redaktion

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Dass Sword Art Online kein literaturhistorisches Meisterwerk ist, ist sowohl den meisten Fans als auch Autor Reki Kawahara selbst klar. Im Interview mit dem Anime-Publisher Aniplex räumte der Schöpfer ein: »Ich weiß, dass die Technik des Nerve Gear einige Plotholes besitzt, aber mir ist eben nichts besseres eingefallen. Vielleicht wird ja irgendwann, irgendwo ein anderer Autor eine bessere Geschichte über ein MMO-Deathgame schreiben«.

Trotzdessen spricht Sword Art Onlines Erfolg für sich und beweist, dass der Anime seinen Zuschauer irgendeinen Wunsch erfüllt: Wahrscheinlich ist es die Fantasie, seinem Alltag zu entfliehen, ein rasantes Abenteuer inmitten einer urigen Fantasy-Kulisse zu erleben, dort der wahren Liebe zu begegnen und ein Leben nach seinen eigenen Regeln und Gesetzen zu führen, die nicht nur dem Isekai-Trend Aufschub verschaffte, sondern auch für SAOs Popularität verantwortlich ist. Zu genau dieser Wunscherfüllung kommt eine ohne Frage meisterhafte Umsetzung, in der das Studio A-1 völlig über sich hinauswächst.

Auch wenn Sword Art Online keine storytechnische Meisterleistung ist, hat der Anime seine Daseinsberechtigung. | © REKI KAWAHARA / ASCII MEDIA WORKS / SAO Project

Wer in Anime auf der Suche nach tiefsinnigen und philosophischen Konzepten ist, wird mit den Abenteuern von Aincrad höchstwahrscheinlich nur wenig anfangen können. Wer jedoch abseits des Alltagstrottes für ein paar spaßige Stunden gut unterhalten werden will, ist bei Sword Art Online genau richtig aufgehoben. Ist nun das eine oder das andere die richtige Herangehensweise? Sollten Anime als Kunstwerke oder als Unterhaltung betrachtet werden? Oder ist es bereits Kunst, die Menschen einfach nur zu unterhalten? Fragen, auf die jeder seine eigene Antwort finden muss, genau wie darauf, ob SAO nun ein Meisterwerk ist oder nicht.


Jetzt seid ihr gefragt! Was ist eure Meinung zu Sword Art Online und wessen Argumente findet ihr am überzeugendsten?

Schreibt es uns in die Kommentare!


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Yoshi

Irgendwie ist mir der ganze Beitrag viel zu seicht geschrieben. Einerseits wird hier beim Negativpunkt etwas von “Eindimensionalität” und “Oberflächlichkeit” geschrieben, aber es fehlt hier eindeutig die Begründung WIESO es so ist. Ebenso in der Pro-Seite. Hier fehlt eindeutig die Tiefe. Weniger Bilder, mehr Text wäre hier die eindeutig bessere Methode gewesen. :/

Hans

Das Ding ist ganz einfach swort Art online hat ein Problem eine Hälfte der Staffel ist gut und danach verfällt sie in Loch sieht man in der 2 Staffel am besten wo Der erste Teil Spannung bis zur Lösung so geil war und dann kam das Loch wo man dachte wieso kommt sowas man merkt es ist keine Staffel Serie was will man den Zuschauer zeigen was einen fesselt es sind wirklich Momente wo man sich zwingt das anzuschauen

Balmung

Ich bin kein Fan von Staffel Serien, überhaupt nicht. Ich mochte schon immer Serien viel lieber, die in ein/zwei Episoden eine Story erzählen. Und genau darum ist mir der Aincrad Arc am liebsten.

Warum? Staffel Serien haben oft das Problem langgezogen zu werden und sie vergeuden auch viel mehr Potential weil sie eben nur eine Geschichte erzählen und nicht mehrere. Der Aincrad Arc liefert so viele unterschiedliche Geschichten (halt weil Main Story mit später geschrieben Sides Story gemixt sind), dagegen liefern alle anderen Arcs nur eine.

Bei um die 10-12 Folgen pro Arc ist das noch ok für mich. Und es ist genau der Grund wieso ich mit Alicization nicht mehr so warm werde, hier zieht sich das nun wirklich deutlich mehr hin und teilweise passiert recht wenig in einer Folge.

Anderes Beispiel abseits von Anime: The Orville feiere ich gerade, weil es Episoden Geschichten erzählt. Viele andere Serien fange ich erst gar nicht an, weil ich weiß das es Staffel Serien sind und viele davon haben mich auch schon oft mitten drin verloren (LOST damals war so ziemlich einer der ersten). Bei Anime war es z.B. One Piece, wo ich irgendwann keinen Bock mehr hatte. Inzwischen mag ich am liebsten Anime Serien die 12/13 oder 24-26 Folgen lang sind und am besten Story Episoden haben oder zumindest eine Story nur über wenige Folgen erzählen ehe eine neue beginnt.

SkilleT

Also meine Sicht zu SAO… es war für mich der erste den ich “damals” OmU gesehen habe und dachte danach “wie genial”. Erst nachdem ich mehr gesehen hatte und mir einiges aufgefallen ist, merkte ich die schwächen des Anime. Aber dennoch hab ich den Anime und den Film (damals zur Premiere in Köln) geguckt und verfolge es weiter. Ich bin mittlerweile nicht mehr so der riesen Fan, wie nach dem ersten gucken der ersten Staffel, aber wenn man sich bewusst ist, dass es diese schwächen gibt, muss man einfach selber überlegen, weiter gucken oder anderen die Freude lassen, aber blind zu haten, ist einfach der falsche Weg. Dennoch würde ich mir einen Anime in dem Universum wünschen, der mehr vom Spiel SAO zeigt. Mehr Ebenen, mehr Gegner/Bosse, mehr von denen, die nicht nur an der Front gekämpft haben usw.

Rei hakase

Zugegeben ich mochte SAO früher. Ich war ein Fan der wie jeder sagte “die erste Hälfte sei besser als die zweite” und heute finde ich es genauso. Jedoch nachdem ich die Serie 2 weitere Male geschaut habe, ist mir in den Sinn gekommen, dass die Serie doch nicht allzu toll ist. Ich finde zwar, dass die Musik immer noch gut ist und das Design mich mit den Animationen begeistert, jedoch hat es wirklich zu viele Schwachstellen. Die meisten Charaktere sind nicht relevant genug, die Kämpfe sind simpel und langweillig und das Worldbuilding ist regelrecht mangelhaft. Es fehlen so viele Dinge, die ein MMORPG ausmachen wie z.B. Quest, Dungeonraids, die Solidarität in Gilden, Gildendramen, Hardcore grinding und vieles vieles mehr was die meisten Spieler lieben und auch zugleich hassen bzw. als nervig empfinden. Ja, grinding kann unglaublich nervig werden, jedoch ist es Teil eines guten MMORPGs und die Belohnung am Ende macht es oftmals Wert, die ganze Arbeit gemacht zu haben.
Solch eine detailierte Weltenbeschreibung fehlt halt.
Desweiteren sind die Charaktere aka “Kiritos Harem” unglaublich stumpf und so seriös zu nehmen wie ein Kleinkind, welches sagt, dass es zum ersten Mal das Erwachsenenklo benutzt hat.
Die einzigen Charakter, die wirklich Potential hatten, waren Shion, welche dann auch nur stumpf in Kiritos Harem hinzugefügt wurde und Eugeo, welcher einfach eine bessere Version von Kirito ist.
Obwohl ich zugeben muss, dass die Romance zwischen Kirito und Asuna immer noch relativ gut gezeigt wurde.
Es war nett anzusehen wie lovey-dovey sie zu einander waren.
Zuletzt will ich nur noch sagen, dass der Soundtrack nur ok ist, wenn man es mit anderen Werken von Yuki Kajiura vergleicht wie z.B. Madoka Magica, Pandora Hearts, Tsubasa Chronicles, Kara no Kyoukai.
Die Openings und Endings waren gut ausgewählt.
Weiterhin würde ich SAO dennoch empfehlen, da es ein guter Einstiegsanime und man ihn etwa sehr mag oder weiß, wie man einen Anime nicht macht, um dann nur bessere Serien zu schauen und SAO Abridged schauen zu können.
(Von SAO Alternative GGO will ich erst gar nicht anfangen, da es von einem besseren Autoren ist und auch Story- und Charaktermäßig besser gestaltet ist.)

Balmung

So unterschiedlich können Erfahrungen eben sein. Ich mochte den Anime mit jedem Rewatch mehr, weil mir mehr Details aufgefallen sind, die ich bei den ersten malen nicht so wahr genommen hatte, die teilweise auch scheinbare Logiklöcher schlossen.

Ich bin Fan von Yuki Kajiura seit .hack//Sign (woher auch mein Nick stammt) damals im japanischen TV lief (und Fansubs noch “normal” waren) und bin auch Fan vieler andere Anime, bei der sie den OST gemacht hat. Aber ich bin der Meinung mit SAO hat sie ihr Meisterwerk abgeliefert. Bei mir läuft der SAO OST rauf und runter, fast täglich und ich kriege kaum genug davon. Auch jetzt läuft er gerade.

SAO ist zudem kein MMORPG Anime sondern ein VR Anime, MMORPG ist nur ein Unterthema und daher auch nicht derart präsent wie in anderen Anime. Das merkt man schon daran, wenn man den ganze Anime an sich betrachtet. Immer wieder sind es VR Themen. In Aincrad wollte Kayaba quasi einfach nur eine VR Welt erschaffen und diese bevölkern, in ALfheim Online ging quasi um die Macht eines Admins in einer VR Welt und wie man VR für Gedankenkontrolle missbrauchen kann. In Gun Gale Online ging es quasi um die Frage ob man durch die VR Jemanden im realen Leben töten kann und auch um VR als Therapie, letzteres auch in Mothers Rosario, VR in der Medizin, wie man kranken Menschen ein angenehmeres Leben ermöglichen kann.

Alles Dinge, die zwar nicht immer besonders tiefgreifend dargestellt wurden, aber die eindeutig vorhanden sind und genug um darüber selbst nachzudenken. Zumal das alles Dinge sind, die alles andere als Realitätsfremd sind. Schon die heutige VR Technik wird in der Medizin erfolgreich zu Therapiezwecken eingesetzt. Und mit FullDive wären viele Dinge aus SAO durchaus möglich. Gedankenkontrolle wäre durchaus damit machbar und ein Admin könnte tatsächlich seine Macht derart missbrauchen. Dafür sorgen, dass sich der Spieler selbst nicht ausloggen kann, Sicherheitssystem umgehen die den Spieler z.B. vor zwar simulierten aber echt wahrgenommene Schmerzen schützen etc.

Und genau deswegen sehe ich SAO eben anders, auch weil ich, offensichtlich, ein VR Fan bin, obwohl ich auch ein Fan des MMORPG Genres an sich bin, das aber erst an zweiter Stelle sehe.

Ein Einstiegs-Anime mag er für Personen sein, die vielleicht mit dem ganzen Setting nicht ganz so viel anfangen können und nur MMORPG Fans sind, ja. Für alle Anderen ist er das aber nicht, weil es in dem Punkt nichts wie SAO gibt.

habsgleich

Damals wo SAO draußen war, war ich auch selber nebenbei am Log Horizon schauen, und wenn ich beide vergleiche, dann gefällt mir auf jeden Fall LH besser. Sie haben dieses MMO feeling einfach viel besser eingefangen, ….und durchdachter! Bei SAO fand ich S1 ganz ok, aber danach derbst Absturz mMn!
SAO Alicization geht wieder in die Richtung, wobei ich Part 1 erst zum Schluß gut fand!

Wolfger

Da stimmen dann ja hat er und Fan überein

Asuna 86

Sword Art Online ist der Beste Anime wo es gibt durch SAO habe ich meinen Schatz kennen gelernt und es hat mein Leben total verändert im Positiven Sinne. Ich bleibe SAO Fan egal was passiert

Balmung

Der Artikel ist wirklich etwas dünn.

Was mich primär immer an der Fan vs Kritiker Seite stört ist der Fakt, dass der Fan etwas meist deutlich besser kennt als der Kritiker (als der Hater erst recht).

Ein Fan schaut sich SAO immer wieder an und entdeckt dabei immer wieder neue Details, die zum Teil sogar manche Logiklöcher schließen. Viele Kritiker sehen den Anime vielleicht 2x oder so und entsprechend entgeht ihnen auch viel. Hater wiederum haben den Anime meist nur 1x gesehen, nur lückenhaft, teilweise nur nebenbei (was man merkt wenn sie Dinge kritisieren, die gar nicht existieren) und sicher hat auch Mancher einfach die “Meinung” anderer übernommen und plappert nur nach was Andere sagen.

Jedenfalls schlägt der richtige Fan den einfachen Kritiker meist einfach immer mit mehr Wissen. Ein richtiger Fan weiß meist, dass der Aincrad Part in der Light Novel in anderer Reihenfolge geschrieben wurde und der Großteil gar später, ein Kritiker weiß das in der Regel eher nicht. Sicherlich macht speziell in diesem Fall das Wissen die Zeitsprünge nicht besser, aber nachvollziehbarer.

Bei den Kritikern (halb Hatern) wird oft auch viel Unsinn geredet. Zum Beispiel die Sache in der zweiten Hälfte der ersten Staffel mit Kirito und seiner Schwester, da wird schnell mit dem Begriff “Inzest” rumgeworfen ohne verstanden zu haben was der Begriff überhaupt bedeutet. Allgemein wird mit Unverständnis reagiert, dass seine “Schwester” (eigentlich Cousine), solche Gefühle für ihn entwickeln kann. Blöd nur das so etwas auch im realen Leben vorkommen kann, das Leben kann nun mal fies sein und man kann es sich nicht aussuchen in wen man sich verliebt.

Ich könnte jetzt noch viel mehr Kritikpunkte ansprechen, die sich auf bestimmte Scenen fokussieren. Für mich persönlich ist eigentlich nur eines wichtig: finde ich eine Erklärung dafür, die für mich logisch klingt und mit der ich daher leben kann?

Ich bin allerdings generell kein Fan von Kritik bei solchen Dingen, ich ziehe für mich viel lieber die positiven Dinge raus und bei SAO, weil mir das besonders gefällt, mag ich es die Dinge auch mal aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen, denn durch die kann man sich oft noch mehr für sich da raus ziehen und in SAO steckt viel mehr als so Mancher denkt. Allerdings muss man sich für die Dinge eben auch interessieren.

Balmung

Im übrigen war SAO nicht mein erster Anime, bei weitem nicht. Ich bin Anime Fan seit Ende der 70er und gehöre zu denen, die bewusste Anime Fans seit Sailor Moon in den 90ern sind.

Es brauch also Niemand damit ankommen das ich mir erst mal andere Anime ansehen soll, ich habe mehr als genug gesehen. 😉

Wolfger

Zum Punkt mit Inzest
Sie hat sich ja nicht Mal in ihn sondern in seinen ingame Charakter verliebt
Auch wieder ein tiefsinniger Anstoß

The_Dead92

Ich finde denn Anime gut. Gut Ok man könnte ja die Arc’s ein wenig mehr umschreiben wie Arc 1 das er über die gesamte Staffel geht. Ich schau in gerne

Zum Thema der Spiele von SAO Fatal Bullet ging im Gegensatz zu denn anderen Teilen die man nur 1 – 2 Wochen spielen konnte. Wenn Bandai Namko mal z.B. Ein SAO wie Code Vein machen würde were es auch interessanter aber darauf würden wir ewig warten. Weil so sehe ich das ganze

Wolfger

Entschuldigung was sind arcs?

The_Dead92

Die verschiedenen Abschnitte in denn staffeln wie zum Beispiel SAO zu ALO

Daku

Meine Beziehung zu SAO ist zwiespaltig einerseits weiß ich das er teilweise sehr schlecht geschrieben ist(Vorallem jetzt wo ich schon so viel gesehen und gelesen habe), andererseits war es der Anime der mich damals gehookt hat und mich überhaut dazu gebracht hat in dieses Medium einzutauchen. Ich denke für diesen Zweck ist er perfekt gemacht. Actionlastig, schnell und er hat eine sehr hohe Qualität. Perfekt für Einsteiger(vllt abgesehen von den creepy Rapeszenen :D) meiner Meinung nach.
Egal wie sehr andere ihn auch runtermachen(Es artet in fast jeder Kommentarsektion aus, von Beiden Seiten!) er wird immer einen ganz besondern Platz in meinem Herzen behalten :3

Karin

Was mir an SAO gefallen hat: die erste Folge
Was mir an SAO nicht gefallen hat: der komplette Rest, die Serie hat sich durch Zeitsprünge, irrelavante oder nervige Charaktere und teilweise seltsame Dialoge selbst zerstört.

Marf

Ich würde sagen, die erste Staffel hat die besser story, die 2 Staffel hat die bessern charakter

Wolfger

Also meiner Meinung nach gibt Sao schon viel tiefsinnige und Philosophische Anstöße
Es gibt dazu auch viele Beispiele
Die Idee zum durchbrechen der datenbarere zB
Jedoch ist davon von den ersten drei spielen (new Aincrad zu ggo gezählt) war das meiste davon in der dritten und nicht in den früheren
Daher finde ich passt der erste Satz eures letzen Absatzes nicht
Auch wenn es ebensosehr für spaßige Stunden sorgt.

chuckie cheese

Komplett unabhängig von der qualität der story usw. habe ich einen großen Beschwerde Punkt:

Die ganze Inzest geschichte + die Tatsache das sein Schwester/Cousine 15/16 ist – niiiiiiiicht cool

Absolut nicht cool

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