© 長月達平・株式会社KADOKAWA刊/Re:ゼロから始める異世界生活製作委員会

In unserer Reihe an bedeutungsvollen Zitaten sind wir nun bei einem der erfolgreichsten Anime der letzten Jahre angekommen – und dessen Thematik könnte nicht besser als Quell tiefgehender Lehren dienen.

Wer von uns hat sich nicht schon mindestens einmal gewünscht, einfach die Zeit zurückzudrehen und Dinge, die nicht so optimal gelaufen sind, ungeschehen zu machen? ReZeros Maincharakter Subaru kann das – und lernt dabei auf schmerzhafte Weise die Tücken eines solchen Vorhabens kennen. Wie unglaublich zehrend es ist, wieder und wieder zu sterben, nur um denselben Ablauf bis zum irgendwann doch noch eintretenden Erfolg zu wiederholen.

Aber gerade weil er immer wieder erfährt, wie schmerzhaft der eigene Tod ist und wie leicht er einen treffen kann, lernt er die kleinen Dinge zu schätzen und gibt uns dabei selbst die eine oder andere bedeutungsvolle Lehre mit auf den Lebensweg. Um euch den euren zu ebnen, greifen wir hier einmal fünf davon auf.


Wo ihr den Anime sehen könnt

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Disc

  • DVD (Episode 1-20, GerDub, GerSub)*

Es gibt immer ein Morgen

© 長月達平・株式会社KADOKAWA刊/Re:ゼロから始める異世界生活製作委員会

Statt dir über die Vergangenheit den Kopf zu zerbrechen, solltest du die dadurch verlorene Zeit lieber wiedergutmachen, indem du nach vorn siehst. Fangen wir einfach damit an, über morgen zu reden. Sag zum Beispiel, ob das Frühstück japanisch oder westlich ist oder ob du deinen rechten oder deinen linken Schuh zuerst anziehst. Völlig egal, wie bescheuert es ist, du kannst immer über morgen sprechen, weil du ein Morgen hast.

– Subaru

Manchmal kann die Welt grausam sein und stellt uns vor Herausforderungen, die wir nicht meistern können. Oder wir tun Dinge, die wir bereuen, sei es nun, weil wir anderen damit geschadet oder eine Chance vertan haben. Sie hängen uns ewig nach und so sehr wir auch versuchen, nicht darüber nachzudenken, früher oder später holen sie uns doch ein und wir fragen uns, wie es jetzt aussehen würde, hätten wir diese eine Sache damals nicht getan. Eine andere Entscheidung auf unserem Scheideweg gefällt.

Dabei verlieren wir das aus den Augen, was wirklich zählt. Das, was wir jetzt haben, sei es auch noch so unscheinbar und auf den ersten Blick nicht mit dem vergleichbar, was wir hätten haben können. Statt also weiterhin über die Vergangenheit zu weinen, sollten wir ihr uns erhobenen Hauptes entgegenstellen und dann genauso sehr lachend in Richtung morgen blicken, können wir doch nie wissen, was uns dort erwartet.

Natürlich lässt sich die Vergangenheit nicht ändern und manchmal begehen wir Fehler von so enormer Tragweite, dass sie uns den Rest unseres Lebens zu verfolgen scheinen. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass wir uns von ihnen beherrschen lassen dürfen. Dass sie unsere gesamte Existenz in triste Finsternis tauchen werden. Solange wir am Leben sind, erwartet uns stets ein neuer Sonnenaufgang, ganz gleich, wie schwarz der Himmel heute auch erscheinen mag. Wir müssen uns ihm nur öffnen und auf ihn einlassen. Und wenn es eben nur durch ein Gespräch darüber ist, was es morgen zum Frühstück gibt.


Der Fluch der Machtlosigkeit

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Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es dadurch einfacher wird, aber mehr kann ich leider nicht tun.

– Emilia

Es gibt nichts Grausameres, als tatenlos dabei zusehen zu müssen, wie geliebte Menschen leiden oder sich einem Kampf stellen müssen, den sie nicht oder nur beschwerlich gewinnen können. Wir wollen ihnen zur Seite stehen, sie anfeuern, mit ihnen kämpfen. Doch so sehr wir es uns auch wünschen, manchmal sind uns leider die Hände gebunden. Und diese Gewissheit zerfrisst uns.

Doch so sehr wir glauben, dass unsere Anstrengungen allein nicht ausreichend sind, dass wir unserer Familie und Freunden in Not nicht die geringste Hilfe bieten, entspricht das oftmals nicht einmal der Wahrheit. Meistens reicht es schon, dem anderen zu zeigen, dass man für ihn da ist und ihm beisteht, ganz gleich, wie schwer die Zeiten auch sein mögen.

Allein die Tatsache, jemanden an seiner Seite zu wissen, der bedingungslos für einen da ist und alles ihm Mögliche tut, um uns ein guter Verbündeter zu sein, ist mehr als genug und hilfreicher, als wir es jemals für möglich gehalten hätten.


Der einfachste Weg

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Was ist so falsch daran, die einfachste Route zu nehmen, wenn ich dadurch länger am Leben bleibe? Es ist immer noch mein Leben und ich entscheide, wie ich es leben will!

– Subaru

Haben wir uns alle nicht schon mal gedacht, dass sich die anderen gefälligst aus unseren Leben heraushalten und uns einfach machen lassen sollen? Dass wir doch am besten von allen wissen, was das Beste für uns ist, und die anderen doch sowieso keine Ahnung von unserem Leben und den Hürden, die wir überwinden müssen, haben?

Und so falsch ist dieser Gedanke gar nicht, schließlich wissen die anderen nur das über unser Leben, was sie auch sehen können. Wie sehr wir an einer Sache zu kämpfen haben und wie schlimm wir an ihr kaputtgehen, wissen nur wir allein, und niemand hat das Recht, ein Urteil darüber zu fällen und unsere Anstrengungen möglicherweise sogar noch kleinzureden.

Natürlich ist es nicht verkehrt, auf die Ratschläge anderer Menschen zu hören, aber wie hilfreich sie schlussendlich wirklich sind, können nur wir ganz allein einschätzen. Und wenn wir den einfachsten Weg als richtig erachten, ist das eben so. Es ist unser Leben und es ist vollkommen in Ordnung, es nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Ganz gleich, wie andere darüber denken. Schlussendlich sind wir es, die unser Leben leben und darin glücklich werden müssen.


Worum es wirklich geht

© 長月達平・株式会社KADOKAWA刊/Re:ゼロから始める異世界生活製作委員会

Du verstehst überhaupt nichts. Eine Million Entschuldigungen sind nicht annähernd so wertvoll wie ein Danke!

– Emilia

Wir helfen anderen gern. Es macht uns nichts aus, unsere Kraft auf das Glück eines anderen Menschen zu verwenden. Im Normalfall wollen wir dafür nicht einmal eine Gegenleistung. Es reicht uns, zu sehen, dass das Gegenüber unsere Hilfe anerkennt und dankbar dafür ist, dass wir ihr zur Seite stehen. Ein ehrliches Danke ist vollkommen ausreichend, um unseren Anstrengungen einen Wert zu verleihen. Solange es denn von Herzen kommt.

Ganz anders als Entschuldigungen, die oftmals nur genutzt werden, um das eigene Gewissen zu erleichtern und den anderen zu besänftigen. Leere Worte ohne jegliche Bedeutung, die irgendwann zur Gewohnheit werden, kaum dass man merkt, dass das Gegenüber sich damit abspeisen lässt. Man baut Mist und bedient sich einer halbherzigen Entschuldigung, um die Sache wieder zu kitten.

Kein Wunder also, dass wir Danksagungen als deutlich wert- und bedeutungsvoller erachten als Entschuldigungen, die unseren Mitmenschen viel zu leicht über die Lippen kommen und lediglich ihrer eigenen Befriedigung dienen. Ein Danke hört man dagegen selten. Dabei sollte gerade das doch eigentlich das Selbstverständlichste der Welt sein, haben wir doch so viele Dinge, für die wir dankbar sein sollten.


Das zweischneidige Schwert namens Liebe

© 長月達平・株式会社KADOKAWA刊/Re:ゼロから始める異世界生活製作委員会

Ich liebe es, wenn du mein Haar berührst. Weil es sich anfühlt, als könnten wir einander allein durch die Berührung deiner Hände und meiner Haare verstehen.
Ich liebe deine Stimme. Ein einziges deiner Worte erfüllt mein Herz mit einer unbeschreiblichen Wärme.
Ich liebe deine Augen. Normalerweise wirken sie so ernst, aber ich liebe es, wie sie an Sanftheit gewinnen, wenn du nett zu jemandem bist.
Ich liebe deine Finger. Sie sind so niedlich für einen Jungen, aber wenn sie mich festhalten, merke ich, wie stark sie eigentlich sind. Dass es die starken, schlanken Finger eines Mannes sind.
Ich liebe es, wie du läufst. Wie du dich immer wieder zu mir umdrehst, um sicherzugehen, dass ich mit dir mithalten kann.
Ich liebe es, dich im Schlaf anzusehen. Dass du so schutzlos wirkst wie ein Baby und wie lang deine Wimpern doch sind.
Wenn ich deine Wange berühre, findest du sofort wieder zur Ruhe, und wenn ich verspielt deine Lippen berühre, hast du nicht den Hauch einer Ahnung. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schmerzhaft es ist, dass ich dich liebe.

– Rem

Wenn wir einen Menschen lieben, dann mit ganzem Herzen. Wir lieben einfach alles an ihm. Jeden Blick. Jede Strähne seines Haares. Jedes Lächeln. Jedes noch so bedeutungslose Wort. Wir lieben ihn mit all seinen Makeln und Fehlern, die ihn so wunderbar menschlich machen, dass wir nach anfänglicher Wut über eine unangenehme Eigenheit nicht anders können, als auch diese Seite zu ergreifen und aus tiefstem Herzen zu schätzen.

Eben genau weil wir so sehr lieben, ist es auch so unsagbar schmerzhaft, wenn jene Zuneigung nicht erwidert wird. Wenn wir nur aus der Ferne dabei zusehen können, wie das Objekt unserer Begierde anderweitig sein Glück findet oder nicht einmal Notiz von uns nimmt.

Und doch ertragen wir es stumm mit einem Lächeln auf den Lippen, macht es uns trotz allen Schmerzes doch unsagbar glücklich, einfach nur in der Nähe jener Person sein zu dürfen. Mit ihr sprechen zu dürfen. Sie zu berühren. Solange wir sie an unserer Seite wissen, ertragen wir den Schmerz und geben uns mit dem zufrieden, was wir haben. Um nicht das zu verlieren, was uns so unbeschreiblich glücklich macht. Dabei ist das Glück oftmals zum Greifen nahe. Wenn man denn nur die Hand danach ausstreckt.


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LayverXPeria

REM. BEST. GIRL

N.N.

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