© 2018 鎌池和馬 /冬川基 /KADOKAWA /PROJECT-RAILGUN T

6 Jahre hat es gedauert, bis Elektro-Esper Mikoto sich wieder auf dem Bildschirm blicken lässt! Wir haben in Railgun T reingeschaut und verraten euch, warum uns vielleicht das beste Raildex aller Zeiten bevorsteht!

Die Bildungsstadt – eine lebhafte Metropole, die hauptsächlich von Schülern und Studenten bewohnt der Erforschung übernatürlicher Fähigkeiten an Menschen einen Raum bietet. Und seit gut 13 Jahren Schauplatz der Toaru-Reihe, eines der beliebtesten Otaku-Franchises der letzten Zeit!

Nachdem die Reihe vorletztes Jahr mit der langerwarteten Fortsetzung zum Hauptwerk A Certain Magical Index III ihr zweifelhaftes Revival feierte, will das Spin-off um Level 5-Esper Mikoto Misaka nun alles besser machen als sein unglückseliger Vorgänger. Wir haben in die erste Folge hineingeschnuppert und verraten euch, ob Railgun T eher Spannung oder Stromausfall ist!

Titel: A Certain Scientific Railgun T
Art: Serie, Fortsetzung
Episoden: 25
Genre:
Action, Drama, Comedy
Studio: J.C. Staff (Food Wars!, Toradora!)
Regisseur: Tatsuyuki Nagai (AnoHana, Mobile Suit Gundam: Iron-Blooded Orphans)
Vorlage: Manga von Kazuma Kamachi (Story) und Motoi Fuyukawa (Zeichnungen)
Simulcaster: Crunchyroll
Trailer: Hier anschauen
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Wo kann man A Certain Scientific Railgun T auf Deutsch schauen?

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A Certain Scientific Railgun T erscheint hierzulande jeden Freitag um 18:05 beim Streaming-Anbieter Crunchyroll auf Japanisch mit deutschen Untertiteln.

Um in der ersten Reihe beim Daiha-Festival dabeisein zu können, ist ein Obolus um 4,99€ monatlich fällig. Neben Railgun T bietet euch ein Abo zahlreiche weitere Anime-Hits mit Sub und Dub, darunter auch die Vorgänger A Certain Magical Index III und A Certain Scientific Accelerator.

Alternativ könnt ihr die Serie auch kostenlos und in HD verfolgen, müsst in diesem Fall jedoch mit Werbeunterbrechungen rechnen und euch eine Woche länger auf neue Folgen gedulden.


Darum geht es in A Certain Scientific Railgun T!

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Die gesamte Bildungsstadt steht unter Strom, denn das große Daiha-Festival steht ins Haus! Eine ganze Woche lang stellen die Schulen der Espercity in verschiedenen sportlichen Disziplinen ihr Können unter Beweis! Doch die Level 5er, Aushängeschild der Kräftetechnik, erweisen sich als wenig kooperationsbereit und machen dem Planungskomitee einen dicken Strich durch die Rechnung.

Also bleibt es nun an Mikoto hängen, der Welt vom schillernden Glanz der Forschung Kunde zu tragen und das Chaos wie immer auf magische Art und Weise anzuziehen. Denn mit einem Mal tritt Misaki »Mental Out« Shokuhou auf den Plan, um ihrer selbst ernannten Rivalin auf den Keks zu gehen, während Draufgänger Gunha seine überschwängliche Motivation gefährlich explosiv nach außen trägt.

Toumas Perspektive auf das Daiha-Festival wurde bereits in Index II beleuchtet. Wie schon beim Sisters-Arc in Railgun S ist nun die Wissenschaft-Seite dran! | © 2018 鎌池和馬 /冬川基 /KADOKAWA /PROJECT-RAILGUN T

Doch was auch immer die leidgeprüfte Blitzschleuderin auf den Tratanbahnen erwartet, ist sie froh, dieses Mal von den finsteren Plänen Kihara Genseis verschont zu bleiben … oder?


Story & Charaktere

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2004 gestartet, entwickelte sich das Toaru-Franchise zu einer der komplexesten Otaku-Domänen der jüngeren Vergangenheit. Die verschiedenen Timelines und Spin-offs ergeben ein spannendes Storygeflecht im innovativen Setting der Bildungsstadt, das im Kleinen mit sympathischen Charakteren, mitreißender Action und innovativen Ideen geschmückt ist!

Dabei vereint insbesondere Railgun mit großartigem Worldbuilding (Index) und explosiven Kampfszenen (Accelerator) die ganz großen Vorzüge seiner Kollegen und paart sie mit einem sympathischen Cast, der in den Comedy-Einlagen eine nie da gewesene Chemie aus spaßigen Quirks und menschlichen Persönlichkeiten entfesselt!

Level 5-Esper Misaki scheint es aus irgendeinem Grund auf Mikoto abgesehen zu haben … | © 2018 鎌池和馬 /冬川基 /KADOKAWA /PROJECT-RAILGUN T

Seit die letzte Episode von Railgun durchs japanische Fernsehen strahlte, drehten die Windräder der Bildungsstadt so einige Runden, weshalb sich Regisseur Nagai in Railgun T ordentlich Zeit nimmt, uns in aller Ruhe in das futuristische Setting zurückzuführen. Wir erfahren dank einer wunderbar natürlichen Einbindung in die Geschehnisse des Arcs erneut wichtige Eckdaten, begegnen lieb gewonnenen Charakteren wieder und bekommen erste Häppchen von dem, was uns im weiteren Verlauf der Serie noch erwartet.

Purer Fanservice – in der ersten Folge von Railgun T geben sich haufenweise alte Bekannte die Klinke in die Hand! | © 2018 鎌池和馬 /冬川基 /KADOKAWA /PROJECT-RAILGUN T

So ist der Beginn von Railgun T eine klassische Einstiegsepisode, die sich getreu Nagais jahrelangem Erfahrungsschatz keine Schwächen erlaubt und im geneigten Toaru-Fan den Hunger auf mehr hinterlässt. Den darf er auch haben, denn anders als die Vorgänger wird die neue Staffel keinerlei Filler enthalten – guten Appetit!


Künstlerische Umsetzung

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Was die Inszenierung angeht, ist Nagais Wandel zum Star-Regisseur genau so deutlich erkennbar wie seine Passion für die Reihe, denn jede Szene strotzt gerade so vor kleinen Details, Anspielungen auf vergangene Arcs und andere Spin-offs. Gleichzeitig fangen eine stilvolle Kameraführung und angenehme Storytaktung wunderbar frei die irgendwie vertraue, aber doch exotische Bildgewalt des Settings ein. Asse wie Daisuke Shibukawa gießen die Actionmomente in dynamische Sakuga-Szenen und sorgen somit unterm Strich für ein explosives Erlebnis!

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Nachdem sich die letzten beiden Auskopplung der Reihe nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, tänzelt Railgun T Folge 01 mit Leichtigkeit durch seine altbekannte Urban Fantasy-Atmosphäre und zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Denn sobald Nagai die Muskeln spielen lässt und die Geschichte langsam Fahrt aufnimmt, steht ihr garantiert unter Strom!


Fazit – Toaru, wie es sein sollte

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In der Rückkehr zur Railgun-Reihe zeigt sich das Toaru-Franchise endlich wieder von seiner Schokoladenseite und präsentiert eine spaßige Eröffnungsfolge, die jedem die eventuell verloren gegangene Faszination an den Geschichten aus der Bildungsstadt wieder ins Gedächtnis rufen sollte!

Vollmundig verspricht die Serie in gewaltiger Bildsprache eine spektakuläre Staffel und lässt diesem Versprechen mit motivierter Inszenierung, spannenden Storybausteinen und jede Menge Sakuga auch direkt Taten folgen! Optimistisch ausgedrückt könnte man sagen: Alle Zeichen stehen gut, dass Railgun T das beste Raildex aller Zeiten wird!


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Jetzt seid ihr gefragt!

Welchen Railgun-Arc fandet ihr bisher am fesselndsten? Und mit welchem Bildungsstadt-Bewohner würdet ihr gerne mal etwas unternehmen?

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Sabatory

Was war an Index 3 eigentlich so schlecht, die Animation oder die Umsetzung der Story der LN, denn die hab ich leider nicht gelesen.😅

Accelerator

ich sag nur 9 LN Bände in 26 Folgen reingestopft
(36 Folgen wären besser gewesen)

Naru~

Dass Problem ist Index selber 😀

Phill

da hast du absolut recht index ist für mich auch das Problem alle anderen Charaktere mag ich hingegen sehr sie nicht

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