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Wir haben One Piece: Pirate Warriors 4 angespielt und zeigen euch, was sich alles seit Teil drei getan hat und welche Fragen bis zum Release offenbleiben.

Ganze fünf Jahre liegen zwischen Teil drei und One Piece: Pirate Warriors 4, das am 27. März 2020 für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch erscheinen wird. Die längste Zeitperiode, die zwischen zwei Ablegern der Serie liegt, haben die Macher aber scheinbar gut genutzt.

Wir haben den Titel angespielt und zeigen euch, was sich im Vergleich zu den Vorgängern getan hat, wo er sich treu bleibt und welche Fragen die Session noch nicht beantworten konnte.


Mit Charlotte Katakuri über Whole Cake Island

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Genau wie in der Gamescom-Demo haben wir uns erneut durch die süßen Wälder von Whole Cake Island gehauen. Anders, als auf der Messe, hat es sich dieses Mal jedoch um den fertigen Abschnitt gehandelt – Big Mom als Boss hat entsprechend gefehlt.

Zudem sind wir in die Haut von Charlotte Katakuri geschlüpft, dem Sohn der mächtigen Piratin. Inhaltlich erzählt der Abschnitt, wie die Strohhutpiraten auf der Insel ankommen und Doppelgänger sie immer wieder verwirren.

Das Level konfrontiert uns also mit vielen unechten Ruffys, denen wir das Licht ausknippsen müssen. Musou-typisch warten dabei hunderte von Gegnern darauf von uns erledigt zu werden. Das normale Fußvolk gibt nach ein paar Schlägen bereits die Löffel ab, Kommandanten vertragen deutlich mehr.

Ebenfalls typisch fürs Genre ist, dass wir zwar der Geschichte folgen, aber nebenbei auf der Karte verschiedene Bereiche einnehmen. So verringern wir die Gegnerströme und machen uns das Leben deutlich leichter.

Wie für die Reihe typisch bekommen wir es mit hunderten von Gegnern zu tun. | © Bandai Namco Entertainment

Das Level gipfelt nach einigen Minuten in einem kleinen Bosskampf gegen Charlotte Brûlée, Katakuris Schwester. Was beim Anspielen sehr positiv auffällt ist, dass sich die neue Figur durchaus spürbar von Ruffy unterscheidet.

Während wir auf der gamescom 2019 die gewohnten Gum-Gum-Attacken einsetzen, nutzen wir als Katakuri die Kräfte seiner Mochi-Frucht. Die haben dem Mann die Fähigkeit verliehen eine klebrige Masse zu erzeugen und zu kontrollieren.

Während wir damit dank einem Spezialangriff munter auf Feinde dreschen, stärken wir dank dem nächsten Manöver unsere Abwehr. Besonders cool ist es, wenn wir die Masse als Geschosse einsetzen und per Analogstick die Richtung selbst bestimmen.

Diese Unterschiede sind nicht bahnbrechend, verleihen dem Spielgefühl mit Katakuri aber eine angenehm eigene Note. Bleibt nur zu hoffen, dass jeder der über 40 spielbaren Figuren mit einem besonderen Merkmal hervorstechen kann.


Hübsches Level, viele Fragen

Die neuen Levels sehen vielversprechend aus – Whole Cake Island wirkt deutlich lebendiger als Levels der Vorgänger. | © Bandai Namco Entertainment

Was wir ebenfalls noch einmal bestätigen und bekräftigen können: Die Levels scheinen einen großen Schritt nach vorn gemacht zu haben. Wir bleiben hier bei einem »scheinen«, da wir nach wie vor nur dasselbe Gebiet gesehen haben.

Das macht optisch aber definitiv viel her: Die lebendigen Bäume und Sträucher wackeln im Takt, einige Objekte und Hindernisse sind nun endlich zerstörbar und Grafik hat einen spürbaren Sprung im Vergleich zum Vorgänger gemacht.

Viel mehr haben wir vom Spiel sonst nicht gesehen und damit bleiben wichtige und drängende Fragen weiterhin offen: Gibt es wieder ein Levelsystem und wenn ja, wie funktioniert das? Etwa wie in Teil drei mit Münzen?

Ebenfalls bleibt weiterhin unklar, was genau Pirate Warriors 4 als Spiel alles abdeckt. Die Kampagnen von Teil eins und drei haben immer von Anfang der Vorlage bis zum aktuellen Stand des Animes die Geschichte erzählt. Der neueste Teil sich da einreiht, wissen wir noch nicht. Dafür setzt der Titel auf ein fiktives Ende, weil es vor dem Ende des aktuellen Arcs entwickelt worden ist.

Was es neben der Handlung für Modi geben wird, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt auch unbekannt. Denkbar wären beispielsweise der Traum- und Freie-Log, in denen wir mit unseren Lieblingsfiguren nach Lust und Laune kämpfen dürfen. Immerhin ein Online-Koop-Modus wird es definitiv geben.


Fazit

Die Figuren scheinen sich gut voneinander zu unterscheiden, auch wenn wir das noch nicht final einschätzen können. | © Bandai Namco Entertainment

Viel Neues haben wir seit der gamescom 2019 nicht über One Piece: Pirate Warriors 4 erfahren. Dafür macht der Titel nach wie vor einen sehr kompetenten Eindruck. Insbesondere, dass sich Katakuri durch seine Spezialmanöver spürbar von Ruffy unterschieden hat, ist positiv aufgefallen.

Ich gehe jedoch davon aus, dass nicht alle der über 40 spielbaren Charaktere sich so anders anfühlen. Die Gebiete hingegen könnten die Reihe auf ein neues Level heben, da sie nun nicht mehr so steril wirken und damit aufs gleiche Niveau kommen wie die schick animierten Figuren – zumindest, wenn das fertige Spiel immer so gut aussieht.

Pirate Warriors 4 bleibt seinen Wurzeln treu: Es bietet unterhaltsame Musou-Schlachten, schicke Attacken und endlich auch ansprechende Areale. Wer die Vorgänger nicht mochte, der wird sich wohl auch nicht mit Teil vier überzeugen lassen. Alle anderen haben im März den potentiellen Höhepunkt der Reihe vor sich.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Was erwartet ihr euch von Pirate Warriors 4? Und wie würdet ihr einen neuen Teil der Reihe gestalten?

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