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Mit One Piece: Pirate Warriors 4 kehrt die Musou-Reihe 2020 zurück. Was die Serie so ausmacht und warum wir uns auf den Nachfolger freuen, zeigen wir in diesem Artikel.

Teil drei ist 2015 erschienen und hat damit bereits vier Jahre auf dem Buckel. Ein Nachfolger ist also überfällig und tatsächlich hat Bandai Namco auf der Anime Expo 2019 One Piece: Pirate Warriors 4 offiziell bestätigt.

Das Actionspiel soll 2020 für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch erscheinen. Wieso das ein Grund zur Vorfreude ist, was euch im neuesten Ableger der Reihe erwartet und was die Serie auszeichnet, zeigen wir euch hier.


Alle Infos zu One Piece: Pirate Warriors 4

Im ersten Pirate Warriors haben wir die Geschichte noch recht linear nacherlebt. | © BANDAI NAMCO Entertainment

Release und Plattformen haben wir bereits abgeharkt und tatsächlich ist gar nicht viel mehr bekannt. Lediglich, dass Teil vier dem Spielprinzip treu bleiben will und den »Whole Cake Island«-Arc beinhalten wird, hat Publisher Bandai Namco verraten.

Heißt im Klartext: Wir kloppen uns einmal mehr mit detailgetreu animierten Attacken der Strohhutbande durch die Handlung der Manga-Vorlage. Ob wir dabei wirklich auch alle großen Arcs nacherleben dürfen, bleibt aber unklar.

Wer die Reihe noch nicht kennt, dürfte sich unter den wenigen Informationen kein gutes Bild machen können. Deswegen stellen wir euch noch einmal kurz die drei bisher erschienenen Titel der Reihe vor und zeigen euch anhand der Spiele, was die Serie ausmacht und wieso diese kurze Mitteilung schon ein Grund zur Vorfreude ist.


Die Anfänge – One Piece: Pirate Warriors

Im ersten Pirate Warriors haben wir die Geschichte noch recht linear nacherlebt. | © BANDAI NAMCO Entertainment
  • Release: 21. September 2012
  • Plattform: PlayStation 3

Pirate Warriors erblickt als erster Teil der Reihe 2012 das Licht der Welt und trägt seinen Titel nicht umsonst. Es ist ein Spin-off der Dynasty-Warriors-Serie und überträgt die Massenschlachten ins One-Piece-Universum.

Das große Vorbild lebt davon, dass wir auf einer ausufernden Karte gegen zahlreiche Standard-Gegner kämpfen und diese mit einem großen Repertoire an Attacken zwar sehr leicht aber eben auch elegant und stilgerecht ausschalten.

Denn in Pirate Warriors geht es genau wie in Dynasty Warriors nicht ums kloppen an sich, sondern darum bestimmte Bereiche der Karte für sich zu gewinnen. Zwischendurch und zum Schluss warten dann Bosse auf uns, bei denen wir dann auch mal ausweichen und unser gesamtes Können ausspielen müssen.

Die hübsch animierten Videos sehen teils sogar besser als der Anime aus. | © BANDAI NAMCO Entertainment

Allerdings ist der One-Piece-Ableger deutlich linearer als sein Vorbild und spielt sich schon fast wie ein reinrassiges Action-Adventure. So ist die Karte hier etwa nicht von Anfang an komplett aufgedeckt. Dazu passen auch die für die Serie einmaligen Levellabschnitte, in denen wir fast schon Jump ‘n Run-artig herumhüpfen müssen. So springen wir mit Ruffy unter der Stadt Arbana zu Sir Crocodile und dem Porneglyph, oder laufen mit einer kranken Nami auf dem Rücken von Bank zu Bank auf der Suche nach einem Arzt.

Pirate Warriors erzählt die One-Piece-Geschichte bis zum Marineford-Arc dank vieler hübscher Zwischensequenzen wunderbar nach – auch wenn manche Stränge fehlen, etwa der Ausflug nach Skypia. Außerdem können wir nach und nach auch die anderen Mitglieder der Strohhut-Bande steuern. Das Zusammenspiel aus zugänglichem Gameplay und Original-Story macht einen Heidenspaß und hat den Titel zu einem kleinen Erfolg gemacht.


Der Ausreißer – One Piece: Pirate Warriors 2

Mit dem zweiten Teil geht die Reihe mehr in Richtung Dynasty Warriors – mit allen Vor- und Nachteilen. | © BANDAI NAMCO Entertainment
  • Release: 30. August 2013
  • Plattformen: PlayStation 3, PlayStation Vita

Teil zwei bricht mit einigen Ideen des Vorgängers. Zum einen orientiert sich das Spiel nun sehr deutlich an der Dynasty-Warriors-Reihe. Die Karte ist nun von Anfang an einsehbar und wir nehmen ganz im Sinne der Vorlage Bereiche ein, kloppen uns von einem Ende des Gebietes zum anderen und wieder zurück.

Mit einer Gauge-Leiste holen wir uns temporär Kollegen dazu und dürfen sie auch steuern, genau wie im ersten Teil dürfen wir in einem rudimentären Levelsystem neue Angriffe freischalten. Dafür gibt es keine Jump ‘n Run-Abschnitte mehr – es gibt nur noch Kampfarenen.

Zum anderen erzählt Pirate Warriors 2 nicht mehr den Manga nach, sondern präsentiert eine eigene Geschichte. In der neuen Welt gerät die Strohhut-Bande an ein giftiges Gas und verwirrt die Mitglieder so sehr, dass eine Meuterei entsteht. Es gilt sich durch bekannte Areale zu kloppen, bis alle wieder vernünftig sind.


Zurück zum Manga – One Piece: Pirate Warriors 3

Teil drei schnappt sich wieder den Manga als Vorlage – unter anderem besuchen wir dieses Mal auch die Fischmenscheninsel. | © BANDAI NAMCO Entertainment
  • Release: 28. August 2015, 11. Mai 2018 (Switch)
  • Plattformen: PlayStation 3, PlayStation 4, PlayStation Vita, PC, Nintendo Switch

Mit Pirate Warriors 3 kehrt die Reihe wieder zurück zur Vorlage. Das Spiel kombiniert die Stärken der Vorgänger und ist ein klassischer Warriors-Titel auf Basis der original Manga-Geschichte. Dieses Mal kloppen wir uns nicht nur bis zum Dress Rosa Arc, sondern dürfen endlich auch durch Skypia die Gum-Gum-Fäuste fliegen lassen.

Das Spielprinzip orientiert sich an Teil zwei: Wieder ist die Karte aufgedeckt, wieder nehmen wir verschiedene Bereiche ein, verprügeln Bosse und leveln unsere Strohhüte auf. Neu sind Kombo-Attacken, mit denen bis zu vier Piraten zusammen durch die Gegnerreihen hauen können. Außerdem aktiviert Ruffy auf Knopfdruck Gear 2 und 3.

Zwar fehlen die Jump ‘n Run-Abschnitte auch hier, dennoch versprühen die teilweise aus Teil eins wiederverwendeten Zwischensequenzen zusammen mit den Arealen eine Menge One-Piece-Flair. Wer will, kann zudem seine Figuren in alternativen Modi immer stärker werden lassen und seine Lieblingsattacken aus der Vorlage perfektionieren.


Mehr als nur mehr? – One Piece: Pirate Warriors 4

Pirate Warriors 4 wird auch erstmals in der Reihe Gear 4 bieten. | © BANDAI NAMCO Entertainment

Mit Pirate Warriors 4 kehrt die Reihe nun zurück und wird noch mehr Arcs bieten – zumindest gehen wir davon aus. Denn welche Geschichten alle im Spiel landen werden, ist noch unbekannt. Auch, ob die Jump ‘n Run-Abschnitte endgültig Geschichte sind, oder doch noch einmal zurückkehren.

Aber eins ist sicher: Mit einer guten Optik, einem Soundtrack auf Niveau der Vorgänger und einem motivierenden Levelsystem kann auch bei Teil vier wenig schiefgehen. Ob wir damit recht behalten, sehen wir spätestens zum Release 2020.


Jetzt seid ihr gefragt!

Was ist bis jetzt euer Lieblingsteil der Pirate Warriors-Reihe? Und was erwartet ihr von Teil 4?

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René L.

Danke für den tollen Überblick von der Serie ;D

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