© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Mit der Folgenzahl einer Serie wächst auch das unnütze Wissen, das sie mit sich bringt. Grund genug, ein weiteres Mal in der Triviakiste zu kramen!

Mit mittlerweile 929 Episoden zählt Eiichiro Odas Piratensaga One Piece zu den längsten Anime aller Zeiten. Genauso lang ist auch die Liste an Fakten, die ebenjenes Werk mit sich bringt.

Stürzen wir uns also ein weiteres Mal in die Weiten des Trivia-Meers und beleuchten unter anderem Namis Prototypen und was passiert, wenn sich der Editor in die Entwicklung einer Serie einmischt. Denn wie wir alle wissen, kann man nie über genug unnützes Wissen verfügen!


Wo kann man den Anime schauen?

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  • DVD (Bis Folge 656, GerDub)*

Was Blackbeard mit der Erschaffung von One Piece zu tun hat

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Dass der richtige Name des Piraten Blackbeard Marshall D. Teach lautet, dürfte kein Geheimnis darstellen. Nimmt man dazu noch Whitebeards Vornamen Edward dazu, ergibt sich Edward Teach, der Name des realen Blackbeard.

Dass der aber nicht die einzige Verbindung zu Oda-senseis Geschichte darstellt, könnte sich der eine oder andere vielleicht schon gedacht haben. So war es die Entdeckung eines von Blackbeards Schiffen, die den Mangaka dazu inspirierte, eine Geschichte über Piraten zu zeichnen.


Romance Dawn

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Selbst der größten Landratte dürfte bekannt sein, dass One Piece bis zum Beginn seiner Veröffentlichung nicht etwa unter dem altbekannten Titel lief, sondern unter dem Arbeitsnamen Romance Dawn, der aber schlussendlich verworfen würde.

Komplett verloren ist der ehemalige Serienname allerdings nicht. So erschien nicht nur letztes Jahr eine Episode mit demselben Namen, die das Pilotkapitel der Serie adaptiert hat, und eine OVA, die es in leicht abgewandelter Form wiedergibt, Kapitel 1 und 601 des Mangas tragen ihn außerdem als Titel.

Auch auf die Ohren bekommt ihr das Original geschmettert. Nämlich im 15. Opening der Serie, We Go, in der Zeile »Hata wo ageyou BREAK OF ROMANCE DAWN« (Übersetzt etwa »Schwing die Flagge zum Break of Romance Dawn«.


Wenn der Editor was zu meckern hat

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Manchmal greift man ungewollt in ein Wespennest. Im Falle von Whitebeards Flagge konnten unschöne Konsequenzen aber glücklicherweise noch umschifft werden. So war zu Anfang nicht etwa der gekreuzte Totenkopf auf seinem Erkennungszeichen zu sehen, sondern der Buddhistische Lebensbaum, der einer umgedrehten Swastika, also dem uns bekannten Hakenkreuz, ähnelt. Um niemandem auf die Füße zu treten, wurde Oda angewiesen, die Flagge umzugestalten.

Wesentlich harmloser ist dagegen der Grund, weshalb die im Sabaody Archipel vorgestellten Supernovas überhaupt erst existieren. Zwar war der grobe Arch schon durchgeplant, jedoch war dem Editor die Vorstellung des Mangakas noch nicht spannend genug.

Keine drei Stunden später kehrte der Zeichner nicht nur mit der Rohzeichnung eines neuen Mangakapitels zurück, er legte seinem Vorgesetzten auch direkt Designs für neun neue Charaktere vor.


Was One Piece, Dragon Ball und Toriko gemeinsam haben

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Dass Eiichiro Oda ein riesiger Fan von Akira Toriyama und dessen Serie Dragon Ball ist, ist hinreichend bekannt. Auch mit Toriko-Schöpfer Mitsutoshi Shimabukuro versteht er sich ziemlich gut. Und dass es in solchen Fällen auch gern mal zu Crossovern kommen kann, durften wir bereits bei Serien wie Gintama und Sket Dance erleben.

Bei One Piece ging man sogar noch ein Stückchen weiter. Nicht nur wurden der Piratenserie drei einstündige Specials mit dem Hauptcharakter aus Toriko spendiert, auch Goku durfte seinen großen Auftritt auf Ruffys Schiffchen feiern.

Special Nummer eins, mit dem der Start des Toriko-Animes gefeiert werden sollte, bildet gleichzeitig Folge 492 von One Piece. Folge 51 von Toriko und 542 von One Piece zeigen das zweite Crossover-Special, und Nummer drei läuft in Toriko Folge 99 und One Piece Folge 590 und holt nicht nur Charaktere aus ebenjenen Serien mit ins Boot, sondern unter anderem auch Toriyamas bekanntesten Helden Son Goku.

Aufgrund von Verständnisproblemen seitens der Zuschauer, die mit Toriko mangels einer Lizenzierung nicht vertraut sind, wurde auf eine hiesige Veröffentlichung der Folgen verzichtet.


Namis Prototyp

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Nicht jeder Charakter wird so genutzt, wie er erschaffen wird. An der rothaarigen Schiffsnavigatorin wurde sogar ziemlich heftig rumgeschraubt – im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur stellte eine riesige Axt ihre Hauptwaffe dar, sie verfügte außerdem über einen kybernetisch anmutenden linken Arm und einen rechten Fuß derselben Sorte.

Auch mit allerhand Narben wurde die grazile Schönheit geschmückt, die sie mit einem stolzen Lächeln auf den Lippen zur Schau trug.


Der Liebling des Schöpfers

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Was seinen eigenen Lieblingscharakter angeht, gab es über die Jahre die verschiedensten Aussagen von Serienschöpfer Eiichiro Oda. Während lange Zeit Buggy als Spitzenreiter bekannt war, gab er 2011 in einem Interview bekannt, dass Ruffy und Gaimon ihm von den Figuren seiner Welt am besten gefallen würden.


Legende trifft Legende

© Eiichiro Oda / Akira Toriyama / Shueisha

Trotzdass Eiichiro Oda den Dragon Ball-Schöpfer Akira Toriyama immer als Vorbild angesehen hat, erarbeitete er sich mit den Jahren einen ebenso nachklingenden Namen in der Anime- und Manga-Landschaft! 2006 bot sich ihm schließlich die Gelegenheit, mit dem Großmeister der Saijyajins zusammenzuarbeiten und gemeinsam den Oneshot »Cross Epoch« zu erschaffen, der ein Crossover zwischen ihren beiden Erfolgsserien darstellt.

Aus der Geschichte ergeben sich einige interessante Sidefacts, denn so ist Ruffy beispielsweise dazu in der Lage, auf Son Gokus Wolke Jindojun zu reiten und muss somit ein reines Herz besitzen.


Herdplatten-Shinobi

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Die Mangaka der Weekly Shounen Jump gehen bei ihren Planungen mit besonderer Vorsicht vor, damit sich ihre Werke nicht mit denen anderer Autoren überschneiden. So wechselte Naruto-Vater Masashi Kishimoto beispielsweise die Charakterfarbe des blonden Ninjas von Rot zu Orange, da die Farbe des Blutes bereits Ruffy angehört.

Oda revanchierte sich, indem er den Namen des Smutjes Sanji abänderte, dieser sollte nach ursprünglichen Planungen nämlich den Namen Naruto tragen, was jedoch für Kishimotos Erfolgsninja eher ungünstig gewesen wäre …


Name ist nur Schall und Rauch …

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Zorro und Sanji liegen sich des Öfteren mal in den Haaren – bemerkenswert ist deswegen, dass der Schwertkämpfer seinen Kameraden in der japanischen Version bislang noch kein einziges Mal beim Namen genannt hat. Andersherum hat Sanji Zorro sehr wohl den entsprechenden Grad an Vertrautheit und Respekt bewiesen, der vom Meister der Dreischwerttechnik jedoch offensichtlich nicht erwidert wird.

Im Internationalen hingegen existieren einige Übersetzungen, die diese Regel ignorieren und Zorro doch Sanjis Namen in den Mund legen.


Das Geheimnis der Narbe

ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Eines der auffälligsten Gesichtsmerkmale Ruffys ist die Narbe unter seinem linken Auge. Die Verletzung entstammt einer selbst auferlegten Mutprobe, in der sich Ruffy als Kind mit einem Dolch ins Gesicht gestochen hat, um Shanks und seiner Bande von seiner Entschlossenheit als Seeräuber zu überzeugen.

Diese im ersten Band des Mangas erzählte Geschichte fehlt im Anime jedoch komplett, da die Verantwortlichen von Toei Animation Sorge besaßen, dass Kinder Ruffys Mutprobe imitieren könnten. Deswegen ist die Herkunft der ikonischen Narbe im Anime bis dato ungeklärt.


Günstiger Beutezug

ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Der deutsche Mangaleser berappt für einen Band von Ruffys Abenteuer derzeit 6,50€ – damit liegt die Geschichte im genauen Durchschnitt, was die preisliche Gestaltung des deutschen Mangamarkts angeht. Im Heimatland der Strohhüte hingegen legen Fans gerade einmal 432 Yen, also umgerechnet 3,55€, für einen weiteren Teil der Bildergeschichte auf den Ladentisch!


Wie der Wind sich dreht

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Wie allgemein bekannt, wurde Ruffys Name in der deutschen Version gegenüber dem Original geändert – denn in Japan und Amerika ist der grinsende Freibeuter als »Luffy« bekannt. Was vielen allerdings nicht bewusst ist: Durch die Änderung vom L zum R geht die ursprüngliche Bedeutung des Namens flöten!

Denn »Luffy« leitet sich vom englischen Verb »Luff« aus der Seemannssprache ab, das die dem Wind zugewandte Seite eines Segelschiffes beschreibt. »Lufft« man, wendet man seinen Kahn, um die bestmögliche Position zu erhaschen und mit maximaler Geschwindigkeit voranzutreiben. Im Deutschen bezeichnet man dieses Manöver übrigens als »Lee machen«.


Der schrumpfende Pirat

ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Wenn Eiichiro Oda an seinem Zeichentisch neue Erlebnisse der Strohhutbande zu Papier bringt, tut er das in einem Format von 257mm x 364mm – und damit wesentlich größer als wir es jemals zu Gesicht kriegen werden! Denn schon für das Magazin-Format des Weekly Shounen Jump werden die Zeichnungen auf 182 x 257 runtergeschrumpft.

Ein japanischer Sammelband stutzt das Ganze noch einmal auf 128 x 182 und damit auf die exakte Hälfte des Ursprungsformats zurecht.


Zorro, der Hai

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Passend zu seiner impulsiven Ader und dem unbesiegbaren Kampfeswillen ist Zorros Seelentier laut Eiichiro Oda ein Hai – würde der Schwertkämpfer mit den drei Klingen wiedergeboren werden, wäre es höchstwahrscheinlich im Körper eines der gefürchteten Raubfische.


Premiere mit Ganzack!

© Eiichiro Oda/Shueisha

Am 20. Oktober 1999 startete die erste Episode von One Piece im japanischen Fernsehen – der TV-Premiere ging jedoch eine Pilotfolge voraus, die auf der Jump Super Anime Tour 1998 vorgeführt wurde! Das Special mit dem Namen »Macht ihn fertig! Der Pirat Ganzack« entstand nicht etwa beim OP-Stammstudio Toei, sondern wurde unter der Regie von Code Geass-Regisseur Goro Taniguchi mit hochkarätigem Stab beim Studio Production I.G (Psycho-Pass, Haikyuu!!) animiert.

Diese Vorgehensweise hatte für die Vermarktung von Shounen Jump-Serien eine lange Tradition – auch für andere Titel wie Hunter x Hunter oder Toriko wurden vor Start der TV-Serie aufwendige OVAs produziert, die ihre Nachfolger in Sachen Produktionsqualität und Dramaturgie locker ausstachen. So wurde das Toriko-Debüt im Jahr 2009 beispielsweise vom Studio Ufotable animiert, das heute durch Serien wie Fate oder Demon Slayer als eine der hochwertigsten Animationswerkstätten Japans gilt.


Von Ace zu Trace

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Die amerikanische Version von One Piece litt genau wie die deutsche Adaption unter zahlreichen Schnitten und Änderungen. So wurde beispielsweise der Name von Ace zu »Trace« geändert. Um diese Änderung vollständig durchzusetzen, wurde auch das Tattoo auf seinem rechten Arm entfernt.

Ein offizieller Grund wurde für diese Änderung bis dato nie genannt – eventuell stieß der Glücksspielbezug in Aces Namen den Zensoren sauer auf.


Kostspieliger Reiseabschnitt

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

In die Produktion einer One Piece-Episode investiert Studio Toei Animation etwa 10 Millionen Yen – das entspricht ungefähr 82.000€!


Von der Navy zur Marine

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

In der Marine enthalten die Ränge der verschiedenen Admiräle unterschiedliche Farben. Dieses Konzept entspringt nicht der Fantasie Odas, sondern ist der Royal Navy entliehen, die ebenfalls Farben zur Organisation der internen Hierarchien benutzt!

So werden auch hier Mitglieder durch Titel wie »Admiral of Red«, »Admiral of White« oder »Admiral of Blue« gegeneinander abgestuft!


Ein Herz für Blackbeard

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Laut eigener Aussage ist Eiichiro Odas Lieblingspirat Blackbeard – jedoch nicht die skrupellose Version aus seiner eigenen Geschichte, sondern Edward Teach, das reale Vorbild für den Besitzer der Finsterfrucht! Durch seine zahlreichen erfolgreichen Beutezüge und das bedrohliche Auftreten mit Säbel und Dreispitz prägte dieser bis heute das klassische Bild eines Piraten.

Falls ihr wissen möchtet, welche Motive des realen Blackbeards sich in der One Piece-Variante widerspiegeln und worin sich die beiden unterscheiden, schaut doch mal in unserem Artikel »3 Piraten, die es wirklich gegeben hat« vorbei!


Der One Piece-Strand

© Sean Byron

Zum zehnten Geburtstag der One Piece-Reihe wurde in der japanischen Stadt Kamakura eine Strandhütte mit Strohhutthematik eröffnet! Eine solche Hütte ist an zahlreichen japanischen Küsten vertreten und bietet den Strandbesuchern ähnlich wie deutsche Kioske eine Reihe an nützlichen Utensilien und meist ein kleines Restaurant, in dem man sich nach einer anstrengenden Baderunde stärken und erfrischen kann.

Die »Thousand Sunny Beach Hut« bietet dabei verschiedene Attraktionen und Ausstellungsstücke zum Thema One Piece – das Herzstück ist jedoch ein realgetreuer Nachbau der Thousand Sunny!


Enel und der Strom

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Enel, der selbst ernannte Gott Skypias und seines Zeichens Nutzer der Donner-Frucht, hat seinen Namen nicht von ungefähr: Denn in Relation auf seine elektrischen Fähigkeiten stammt sein Name von einem italienischen Energiekonzern, dessen Bedeutung eine Abkürzung für »Ente nazionale per l’energia elettrica« ist – eine ungewöhnliche Namensquelle!


Fünfjährige Kaperfahrt

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Nach der Aussage des Mangaka und One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda selbst, war die Geschichte von One Piece ursprünglich gar nicht als Endlosserie ausgelegt: So sollte er Epos nach gerade einmal fünf Jahren sein Ende finden.

Jedoch wurden mit der Zeit immer mehr Nebenhandlungen, weitere Charaktere, Konflikte und Elemente eingeführt, die schließlich zu der verschlungenen Story geführt haben, das wir heute kennen. Dieses war im Jahr 2015 vermeintlich zu gerade einmal 70% fertiggestellt, sodass wir noch einige spannende Piraten-Abenteuer erwarten dürfen.


Eine göttliche (Piraten-)Komödie

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Dass sich in One Piece immer wieder Verweise auf Literatur, Popkultur und tatsächliche Persönlichkeiten aus der großen Zeit der Piraterie wiederfinden, ist kein Geheimnis. So ist etwa auch das Gefängnis Impel Down keine reine Erfindung Odas, sondern entstammt in seinem Aufbau der »göttlichen Komödie« des Dichters Dante Alighieri.

In dem Gedicht wird die Hölle als neunstöckiges Gefängnis beschrieben, in dem in jedem Stockwerk eine andere Straftat durch eine ganz eigene Folter vergolten wird.


Schicke Seeräuber!

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A / Armani

Für den zwölften Film des One Piece-Anime haben sich die Strohhüte mächtig in Schale geworfen: Denn die im Film getragenen Klamotten von Ruffy und co entstammen nicht etwa den Charakterdesignern bei Toei Animation, sondern wurden vom Modelabel Armani entworfen. Dazu arbeitete die Edelmarke mit Oda persönlich zusammen, um den weltberühmten Piraten einen ganz besonderen Look zu verpassen!


Buggys Bodyguard

© Eiichiro Oda / Shueisha

In den ersten Planungen zu One Piece finden sich so manch interessante Abweichungen zur späteren Form der Geschichte: So war Schwermeister Zorro ursprünglich nicht als von Morgan geschnappter Kopfgeldjäger, sondern als Bodyguard Buggys geplant.

In seiner wie eine Familie aufgebauten Crew hätte er dabei die Rolle des großen Bruders übernommen.


Ein Mann der Taten

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Dass Ruffy sein Herz direkt auf der Zunge trägt und sich nicht allzu gern in komplizierten Gedankenlabyrinthen verrennt, ist allgemein bekannt. Doch laut Oda besitzt der angehende König der Piraten tatsächlich von allen Hauptcharakteren die wenigsten Denkblasen im Manga.


Nami, die Kindergärtnerin

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Trotz ihrer Gewitztheit ist Nami nicht etwa eine niederträchtige Diebin, sondern eine herzensgute Person. Das zeigt sich auch in dem Job, den sie laut Oda in einem Leben ohne die Piraterie annehmen würde: So würde sich die kluge Navigatorin sich in einer Kindertagesstätte liebevoll um den Nachwuchs kümmern.


Der Tag der Kinder

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

Ganz klar – Ruffy ist ein ziemlicher Kindskopf. Das ist auch Oda selbst bewusst, der diese Tatsache auf lustige Art und Weise in Ruffys Charakterprofil einwob: Seinen Geburtstag feiert der dauergrinsende Strohhut nämlich am 05. Mai, dem Tag, an dem in Japan auch der »Tag der Kinder« gefeiert wird.

Am finalen Tag der sogenannten Golden Week wird schon seit dem Mittelalter die fröhliche Aufgeschlossenheit der Kinder zelebriert und ein sogenannter Koibonori aufgestellt – ein Stab, an dem mehrere Koi-Karpfen aus Papier befestigt sind, die die Familie repräsentieren.


Realistischer Chopper

© 1999 Eiichiro Oda/Shueisha,Toei A

In den ursprünglichen Planungen zu One Piece war Chopper nicht etwa als das knuffige Rentierchen vorgesehen, das wir heute kennen, sondern hatte ein deutlich realistischeres, eher cartoonmäßiges Elch-Design. Ob dieses Aussehen Chopper wohl auch den Weg zu zahlreichen Plüschtieren und Schlüsselanhängern geebnet hätte?


Aus dem Leben eines Mangakas

© Shueisha

Mit liebevollen Zeichnungen und spannenden Geschichten die Herzen seiner Fans berühren – was klingt wie ein absoluter Traumjob, ist in der Realität eine knüppelharte Arbeit, erst recht für Bestseller-Mangaka wie Eiichiro Oda.

So lebt der Künstler nicht etwa mit seiner Frau Chiaki Inaba und seinen beiden Töchtern im selben Haus, sondern abgesehen von regelmäßigen Besuchen allein in seinem Atelier. Dort schläft er laut eigener Aussage gerade einmal drei Stunden pro Nacht, bevor es wieder an die Arbeit geht, bei dem ihm eine handvoll Assistenten zur Hand gehen.

Zwar liebt der Schöpfer das Mangazeichnen, würde jedoch laut eigener Aussage kein Long-Runner-Serie mehr anfangen, da »sein körperlicher Zustand dies einfach nicht mehr zulasse«.


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Ich find Nami’s Prototyp ganz cool. Bis auf den Metal Arm.

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