Als Vater des weltweit erfolgreichen Piratenepos »One Piece« ist Eiichiro Oda einer der einflussreichsten Autoren der internationalen Entertainment-Landschaft. Wir erzählen euch zehn Dinge, die ihr sicherlich noch nicht über den Kult-Autor wusstet!

Am 01. Januar 1975 schlug Eiichiro Oda zum ersten Mal in der südjapanischen Stadt Kumamoto die Augen auf. 21 Jahre später startete der Mangaka mit »One Piece« eines der beliebtesten und erfolgreichsten Medienfranchises aller Zeiten.

König der Piraten – das ist der »One Piece«-Schöpfer Eiichiro Oda!

Falls ihr den kreativen Kopf hinter Ruffys großer Schatzsuche besser kennenlernen wollt, haben wir euch zehn witzige und interessante Fakten über »Odacchi« herausgesucht, die ihr sicherlich noch nicht wusstet!


Wo kann man den Anime schauen?

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  • DVD (Bis Folge 656, GerDub)*

Schlagkräftiges Vorbild

DRAGON BALL © 1984 by BIRD STUDIO/SHUEISHA Inc.

Als Odas Lieblingsmanga und größte Inspiration für »One Piece« gilt gemeinhin Akira Toriyamas legendärer Shounen-Klassiker »Dragon Ball«. So ließ Oda in vergangenen Interviews verlauten, dass einige Charakterzüge Ruffys klar von Son Goku beeinflusst sind und es »ohne Dragon Ball kein One Piece geben würde«.

Doch Toriyamas Hit ist nicht das einzige Werk, das bei Oda einen bleibenden Eindruck hinterließ: So nannte er in der Vergangenheit auch öfter »Kinnikuman« als einen seiner Favoriten.
1998 gelang es ihm sogar, sich an einem Sonderband der Reihe zu verewigen, als er bei einem Wettbewerb den Charakter »Pandaman« einreichte, der zu einem beliebten Running Gag in »One Piece« werden sollte.


Der edelste Freibeuter

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Als seinen Favoriten unter den realen Piraten nannte Oda Edward Teach aka Blackbeard, der Vorbild für den gleichnamigen Charakter aus der »One Piece«-Saga war.
Blackbeard begründete mit Bart, Säbel und Dreispitz die popkulturelle Vorstellung eines traditionellen Piraten und ist in der Geschichtsforschung für die bedrohliche Inszenierung seiner Beutezüge bekannt. So pflegte er sich beispielsweise vor einem Entermanöver brennende Lunten in seinen Bart zu flechten.

Trotz dass Blackbeard als einer der bekanntesten Piraten gilt, war er weniger grausam als zahlreiche andere Seeräuber und tötete seine Feinde nur selten.


Reicher Zeichner

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Das jährliche Einkommen Odas liegt schätzungsweise bei ca. drei Milliarden Yen. Das entspricht einem Betrag von ungefähr 25.000.000€!


Soul statt Schiffersklavier

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Was Musik angeht, zeigte sich Oda in der Vergangenheit als großer Fan von Soul-Sängern. Doch auch andere Genres gefallen dem Zeichner, denn so bezeichnet er beispielsweise den Rapper Eminem oder den Rockmusiker Bryan Adams als seine Lieblingskünstler.
Das Aussehen von Ersterem findet sich sogar in seinem Manga wieder, denn die Gesichtszüge Enels sehen denen Slim Shadys überraschend ähnlich …


Der Proteinpirat

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Odas Vorlieben, was Essen angeht, gestalten sich relativ simpel: Während es eigentlich keine Mahlzeit gibt, gegen die der Autor eine Abneigung hat, verköstigt er am liebsten zartes und saftiges Fleisch.

Reist man in seine Heimat Kumamoto, sollte man sich auf Anraten Odas auf keinen Fall das Pferde-Sashimi oder die Lotuswurzel mit Senf entgehen lassen.


Durchs Zeichnen verbunden

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Bewegt man sich in einer so spezialisierten und von Leidenschaft geprägten Branche wie der Manga-Industrie, ist es wenig verwunderlich, dort gute Freunde zu finden.
So ist Oda mit mehreren Zeichnern befreundet, darunter beispielsweise Shinya Suzuki (»Mr. Fullswing«) und Hiroyuki Takei (»Shaman King«), dessen Zeichentalent Oda geradeheraus bewundert.

Aus Bewunderung entstand auch die enge Freundschaft zu »Toriko«-Mangaka Mitsutoshi Shimabukuro, der Oda bereits seit seinem Debüt verfolgt. Rivale und »Naruto«-Vater Masashi Kishimoto lud Oda sogar zu seiner Hochzeit ein und wohnte der Vermählung des Teufelsfrucht-Schöpfers ebenso bei.


Ein tropischer Fisch sehnt sich nach Abenteuer

© Eiichiro Oda / Shueisha

Wie unter japanischen Mangaka üblich ist Oda extrem öffentlichkeitsscheu und zeigt sein Gesicht nur selten vor der Kamera. So porträtiert er sich selbst meistens als Charakter mit einem gestreiften Tropenfisch auf dem Kopf.


Der rote Oda

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Für Gastauftritte in Events zu seinem Werk ist sich Oda nie zu schade – während er in der Vergangenheit öfter als sein bekannter Avatar mit Fischkopf auftrat, war er beim Jump Festa 2008 im Shanks-Kostüm auf der Bühne zu sehen.


Vom Schiff ins Stadion

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Sein Synchrondebüt leistete Oda beim »One Piece«-Special »Dream Soccer King«, in dem er mit »Odacchi« einen ihm selbst nachempfundenen Charakter synchronisierte.
Der Name der Figur ist dabei ein Spitzname, den der Mangaka schon seit seiner Grundschulzeit trägt, in der er tatsächlich einer Fußballmannschaft angehörte.


Ein Clownfan

© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Hätte Oda selbst die Möglichkeit, eine der von ihm erschaffenen Teufelsfrüchte zu essen, würde er sich vermutlich für die Trenn-Trenn-Frucht entscheiden.
Diese Wahl verträgt sich mit seiner Aussage, dass Buggy sein liebster Bösewicht aus »One Piece« sei.
In einem Interview scherzte Oda, dass er den Piratenclown »einfach so zusammengeflickt« hätte.


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Welche Frage würdet ihr Eiichiro Oda gerne stellen, wenn ihr ihn persönlich treffen würdet? Und was ist seine witzigste Interviewantwort?

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OneXDragon

Hey Endo 😀

Toller Artikel! Wo hast du denn die Information mit dem roten Oda her? Kannte ich noch garnicht^^

Weiter so und bleib Gesund!

BlueMole

Oda hat danach aber mal gesagt, dass er die FloraFlora Frucht gerne hätte, damit er schneller zeichnen kann

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