© 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Zwischen heroischen Fights und markerschütternden Dialogen hält der Superhelden-Epos My Hero Academia so manch tiefgründige Lebensweisheit versteckt – wir haben euch heute fünf inspirierende Zitate mit Gänsehautgarantie zusammengestellt!

My Hero Academia rockt seit Erstausstrahlung der ersten Staffel im Jahr 2016 nicht nur die Shounen-Welt, denn die Geschichte um den schwächlichen Deku, der über sich hinauswächst, um ein Dasein als Held anzutreten, konnte die Herzen tausender Fans rund um den Globus in Wallung versetzen.

Dabei richtet nicht nur die Geschichte auf ihrer Meta-Ebene einige inspirierende Botschaften an die Zuschauer, sondern auch die Charaktere selbst werfen mit eingängigen Phrasen und bedeutungsvollen Messages um sich – wir haben fünf interessante Zitate aus My Hero Academia herausgesucht und für euch analysiert!


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Halt dich nicht zu sehr an der Meinung anderer auf – heb dein Kinn und auf geht’s!

– Izuku Midoriya

Wenn es ein Thema gibt, das sich wie ein roter Faden durch sämtliche Dialoge, Charaktere und Geschehnisse in My Hero Academia zieht, ist es Willenskraft! Es geht darum, über sich hinauszuwachsen, hart und motiviert an sich zu arbeiten und schließlich der Welt zu beweisen, dass jedes noch so ferne Ziel von einer einfachen Träumerei zur knallharten Realität werden kann!

Je weiter ein Traum entfernt ist, desto wichtiger ist ein eisernes Durchhaltevermögen, damit man nicht unterwegs vom Weg abkommt. Um es auf keinen Fall rosten zu lassen, sollte man sich dabei stets über seinen eigenen Wunsch im Klaren sein und sich nicht von anderen in die Suppe spucken lassen. »Zweifler« haben jedoch nicht immer böse Absichten, sondern möchten einen manchmal auch einfach vor einer bitteren Enttäuschung bewahren.

Ob man diese in Kauf nimmt, entscheidet man jedoch im besten Fall immer noch selbst!


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Ein Symbol des Friedens? Ha! Im Endeffekt bist du doch nur ein gewalttätiges Werkzeug, das uns im Schach halten soll. Und Gewalt erzeugt stets noch mehr Gewalt!

– Shigaraki Tomura

Shigaraki ist wohl einer der skrupellosesten Anime-Bösewichte der letzten Jahre – doch mit diesem Satz stößt der knurrige Fiesling eine interessante Diskussion an, die immer wieder um Superheldengeschichten geführt wird: Sind die Helden wirklich gerechte Retter oder setzen sie ihr Weltbild genau so engstirnig und erbarmungslos um wie die Bösewichte?

Zumindest laut Shigaraki ist All Might dadurch, dass er die Entfaltung seiner Schurkengegner mit Gewalt unterdrückt nicht viel besser als diese. Was zunächst wie ein interessanter Einwurf in die Definition von Gerechtigkeit klingt, ist jedoch ziemlich manipulativ: Denn was Shigaraki hier nicht einbezieht, ist, dass Bösewichte die Welt meist zu ihrem eigenen Wohl verändern wollen und dabei bereitwillig unbeteiligten Menschen Leid zufügen. Die Helden bestrafen sie dafür, fügen jedoch niemandem aus eigener Motivation heraus Schaden zu.

Sicherlich ist es diskutabel, ob ein Held überhaupt das Recht auf Selbstjustiz hat. Jedoch haben Bösewichte, zumindest nach gemeingesellschaftlichen Ansichten, noch viel weniger das Recht dazu, anderen durch ihre Pläne Leid zu bereiten.


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Die größten Egos sind meist die Verletzlichsten.

– All Might

Mit einem starken Augenzwinkern in Richtung Bakugo stellt All Might korrekterweise fest, dass diejenigen, die sich krampfhaft über andere stellen und stets ihre Erhabenheit betonen müssen, bei Kritik oft am schnellsten auf 180 sind. Hinter jedem »bösen« Menschen steckt in Wahrheit eine traurige Persönlichkeit. Und hinter fast jeder großen Klappe am Ende auch eine verletzte Person, die irgendwann im Leben gelernt hat, sich mit dem Beißreflex aus unangenehmen Situationen zu retten.

Ein gesundes Ego weiß, dass es nicht unfehlbar ist, und dank einer Menge Luft nach oben Bescheidenheit deutlich eher der Realität entspricht als Aufgeblasenheit. Sowohl positive als auch negative Kritik ist für sie gern gesehen und ein guter Grund, um nachzudenken und aktiv an sich zu arbeiten. Wer auf Kritik jedoch toxisch reagiert, steckt vermutlich voller Unsicherheit und ist in seiner Sache noch nicht ganz gefestigt.


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Es ist nicht schlimm, Träume zu haben. Doch dabei sollte man stets die Realität im Auge behalten.

– All Might

Dream Big! Wenn man ein Mensch ist, der ein Ziel braucht, das ihn im Leben vorantreibt, ist es nicht schlecht, hochgesteckte Träume zu verfolgen und mit Blut, Schweiß und Tränen darauf hinzuarbeiten! Dennoch sollte man nicht zu begeistert durch die kristallgesäumten Gänge seines Luftschlosses wandern, damit sich der Blick auf die Realität nicht trübt und man auf den Abgrund zusteuert, ohne es selbst zu merken.

Denn das Leben spielt nicht immer so wie geplant und um wirklich an seinem Ziel anzukommen, ist es wichtig, wandlungsfähig zu sein, sich den Umständen anpassen und Rückschläge verdauen zu können. Auf der anderen Seite sollte man jedoch auch von Zeit zu Zeit mal etwas Verrücktes ausprobieren, sodass es hier mal wieder die Mischung ist, die entscheidet.


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Halt den Rand! Ich werde gewinnen. Denn das ist es, was einen Helden ausmacht!

– Bakugo Katsuki

Obwohl Bakugos und seine Auffassung vom Heldendasein durch einen ziemlich unsicheren Geist verseucht sind, steckt hinter dieser Aussage mehr als sein bloßer Drang, stets mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Denn natürlich sind Helden auch nur Menschen, die sich Fehler leisten und versagen können, jedoch sollte ein wahrer Held trotzdem nicht verlieren.

Der Grund dafür liegt simplerweise darin, dass ein Held die Menschen in seiner Umgebung beschützen soll und im Zweifelsfall ihre einzige Hoffnung ist – gerät diese Hoffnung ins Wanken, haben diese Menschen nichts mehr, auf das sie sich verlassen können und es bleibt ihnen nichts weiter, als sich der völligen Verzweiflung hinzugeben.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Was ist euer Lieblingszitat aus My Hero Academia? Und welche ist die wichtigste Lektion, die ihr aus dem Anime gelernt habt?

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