© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project

Seit der Herbstseason beglückt uns Horikoshi-senseis Shounen-Hit My Hero Academia mit seiner vierten Staffel. Der perfekte Anlass, euch noch ein bisschen Gesprächsmaterial zu liefern!

Lang ist es her, dass wir für euch Trivia zu eurer Lieblings-Superheldenserie gesammelt haben. Was gäbe es für einen passenderen Anlass, uns ein weiteres Mal in die Welt der Fakten zu stürzen, als das baldige Finale der vierten Staffel?

Klärt mit uns unter anderem die Fragen, was My Hero Academia, Haikyuu!! und Attack on Titan gemeinsam haben, wer das Herz der Klasse 1-A darstellt und welche Fantheorien sich als wahr erwiesen haben!


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My Hero Academia hat den Längsten

© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project

Nicht, was ihr jetzt denkt, ihr kleinen Schweinchen! Tatsächlich geht es hierbei nämlich um die Folgenanzahl.

Mit Folge zwei der vierten Staffel durfte Horikoshis Heldensaga seine sage und schreibe 65. Episode feiern, wodurch die Abenteuer von Deku und co. das 64 Folgen umfassende Fantasy-Meisterwerk Fullmetal Alchemist: Brotherhood überholen konnte, das bisher als längste vom Studio BONES produzierte Serie galt. Da kann man auch mal klatschen!


Was My Hero Academia, Haikyuu!! und Attack on Titan gemeinsam haben

© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project

Auch wenn der Gedanke tatsächlich seinen Reiz hat, einfach alle Charaktere besagter Serien mit Volleybällen und Superkräften ausgestattet auf die Titanen loszulassen und wir ein solches Crossover definitiv begrüßen würden, geht es in diesem Punkt weniger um die Charaktere, sondern um ihre japanische Sprecher.

So finden sich die Stimmen von Bakugo, Iida, Kirishima, Tokoyami und Shigaraki auch auf Karasunos Feld wieder, während Hagakure als ihr Manager agiert und Todoroki und Present Mic sich als Gegner wilde Schlachten mit unser aller Lieblingskrähen liefern.

Auf Titanenjagd begeben sich sogar noch mehr. Nicht nur gehört Todorokis Stimme Hauptcharakter Eren Jäger himself, Yaoyorozu, Midnight, Shihai Kuroiro, Tokoyami, All Might, Dabi und Kojiro Bondo geben sich als Armin, Hitch, Marlowe, Reiner, Mike, Connie und jedermanns Lieblingsputzfee Levi ebenfalls die Ehre.


Horikoshi und die Magical Girls

© K. Horikoshi

Wer liebt sie nicht, die süßen Magierinnen in ihren mindestens genauso süßen Outfits? Das kann HeroAca-Schöpfer Kōhei Horikoshi definitiv so unterschreiben. Der ist nämlich ein riesiger Fan das Magical-Girl-Franchises Pretty Cure, das sich in Japan allergrößter Beliebtheit erfreut.

Nicht nur verleiht er seiner Liebe zur Pretty-Cure-Welt regelmäßig mit Fanarts in seinem eigenen Stil Ausdruck, er hat außerdem HeartCatch Pretty Cures Charakterdesginer Yoshihiko Umakoshi persönlich darum gebeten, auch die Charaktere für die Animeadaption von My Hero Academia zu entwerfen, weil ihm sein Pretty-Cure-Ableger neben einiger anderer seiner Arbeiten besonders gut gefallen hat.


Fantheorien, die keine waren

© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project

Lieben wir es nicht alle, Theorien zu unseren Lieblingsserien aufzustellen? So toll es auch wäre, gehen wir jedoch nicht davon aus, ins Schwarze zu treffen. Im Falle von My Hero Academia hätten ein paar besonders gewitzte Zuschauer jedoch richtiger nicht liegen können.

So kursierte lange Zeit die Theorie, dass es zu All Mights und Izukus Superkraft One-for-all logischerweise auch den bösen Gegenpart All-for-one geben muss, die über die Fähigkeit verfügt, anderer Leute Spezialitäten zu stehlen. Dass das tatsächlich der Fall ist, bestätigten Kapitel 57 und 59 der Serie.

Ebenfalls eine bestätigte Theorie besagt, dass jeder, der One-for-all an seinen Nachfolger weitergibt, auch jene Spezialität weitervererbt, die er vor dem Erhalt von One-for-all besaß. Bestätigung fand dies übrigens in Kapitel 213 des Mangas.


Über Herzen und Proportionen

© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project

Obwohl es so wirkt, als würde ohne Midoriya und Bakugo nichts laufen und obwohl sie tatsächlich die Inspiration der 1-A bilden, bildet das Herz der Klasse jemand ganz anderes.

So liegt die Rolle laut Mangaka Horikoshi nicht etwa bei dem ungleichen Paar, sondern bei Kirishima und Kaminari, die mit ihrer trotteligen, aber liebenswerten Art und ihrer kaum zu bändigenden Unerschrockenheit die Herzen ihrer Mitschüler für sich gewinnen konnten.

Weniger erfreulich könnte für den einen oder anderen Horikoshis Aussage sein, dass die niedliche Uraraka mollig ist. Nun werdet ihr sicher dasitzen und denken »Wat? Wenn die pummelig ist, bin ich ein Kampfpanzer!«
Doch obwohl Urarakas Bau nach westlichen Standards vollkommen normal ist, entspricht ihre Körperform nach japanischen tatsächlich dem einer eher dicklichen Person.

Dazu kommt, dass der Anime ihr noch mal ein paar Kilos mopst, weil der Animator laut eigener Aussage lieber schlanke Körper zeichnet, da die »einfacher zu animieren sind« . Da freuen sich doch die Komplexe.


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Quelle: TVTropes


Jetzt seid ihr gefragt!

Konnten wir euch doch noch mit dem einen oder anderen Fakt überraschen? Was muss jeder My-Hero-Academia-Fan eurer Meinung nach sonst noch unbedingt wissen?

Schreibt es uns in die Kommentare!

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