© 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Plus Ultra! Nach fast genau einem Jahr Pause bricht das neue Semester an der Yuei-Schule an und stellt Izuku und co vor brandneue Herausforderungen – wir haben in die erste Folge der vierten My Hero Academia-Staffel reingeschaut und verraten euch, was die Einstiegsepisode hätte besser machen können!

Mit einer Menge Überzeugung, mitreißenden Kämpfen, coolen Charakteren und markerschütterndem Feeling prügelte sich Shounen-Newcomer My Hero Academia 2016 im Nu in die Riege der beliebtesten Fighting-Shounen-Anime! Was die Geschichte um Grünschopf Izuku mitunter am deutlichsten von den klassischen Longrunnern unterscheidet, ist die aufwendige und qualitätsbedachte Produktion – denn anstatt jahrelang durchzuackern, ist My Hero Academia in mehrere durchpolierte Staffeln aufgeteilt, die dem Team hinter der Superheldenhatz ausreichend Zeit gewähren, die Inszenierung stimmiger und die Kämpfe umso opulenter zu gestalten.

Nach rund einem Jahr Abstinenz ist es nun wieder so weit und das Team um Regisseur Kenji Nagasaki liefert den nächsten Schwung Abenteuer von der Yuei-Schule. Wir haben uns den Einstieg geschnappt und für euch geprüft, wie sich die vierte Runde von My Hero Academia, wortwörtlich, schlägt!

My Hero Academia 4 Key Visual
Titel: My Hero Academia 4
Art: Serie, Fortsetzung
Episoden: 25
Genre: Action, Comedy, Drama
Studio: BONES (Bungo Stray Dogs, Noragami)
Regisseur: Chief Director: Kenji Nagasaki (Classroom Crisis), Director: Masahiro Mukai (Hyperdimension Neptunia)
Vorlage: Manga von Kouhei Horikoshi
Simulcaster:
Anime on Demand
Trailer:
Hier anschauen
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Wo kann man My Hero Academia 4 auf Deutsch schauen? 

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Falls ihr die neuesten Abenteuer von der Yuei-Oberschule hautnah mitverfolgen möchtet, steht euch My Hero Academia im Simulcast beim Anbieter Anime on Demand zur Verfügung – dort erwartet euch jeden Samstag um 11:30 eine neue Episode auf Japanisch mit deutschen Subs.

Um Fuß auf den Campus setzen und außerdem Zugriff auf zahlreiche weitere Anime-Hits mit Dub und Sub zu erhalten, benötigt ihr dabei ein Premium-Abo, das mit 9,95€ monatlich zu Buche schlägt – wer sich seiner Sache noch nicht sicher ist, kann nach vorheriger Anmeldung auch kostenlos in die erste Folge hineinschnuppern.


Darum geht es in My Hero Academia 4!

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Nachdem das Licht der Hoffnung, All Might, im Zwist mit Bösewicht All for One seine United States of Smash einsetzte und anschließend den Rücktritt als Superheld erklärte, schleicht sich eine beständige Unruhe in die Bevölkerung. Auch die Schüler der Yuei-Oberschule sind sich im Klaren darüber, dass die Welt nun auf die helfende Hand eines Helden angewiesen ist, während Izuku mit großen Schritten auf die Nachfolge seines ehemaligen Mentors hinarbeitet.

Währenddessen stehen jedoch nicht nur die Schulbankdrücker, sondern auch die Redaktion des Jozu-Magazins vor einem gewaltigen Problem: Keine Neuigkeiten zu All Might bedeuten sinkende Auflagen, doch trotz aller Bemühungen bleibt das Privatleben des ehemaligen Retters verdeckt. Journalist Taneo Tokuda fasst plötzlich eine zündende Idee und begibt sich an die Yuei, um die wahre Bedeutung von All Mights letzter öffentlicher Nachricht, »Du bist als nächstes dran«, zu entschlüsseln …


Story & Charaktere

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Statt mit einem epochalen Paukenschlag einzusteigen, beginnt die neue My Hero Academia-Season anders, als von einem reinrassigen Superhelden-Action-Spektakel zu erwarten: Die Einstiegsepisode erzählt die recht gemächliche Geschichte des Journalisten Taneo und seinen Nachforschungen bezüglich All Mights Nachfolge, die relativ gradlinig und ohne komplexere Strukturen oder Twists in erster Linie eines im Ziel hat: Vergesslichen Heldenanhängern und MHA-jungfräulichen Quereinsteigern das Setting und die Charaktere erneut in Erinnerung zu rufen.

So wird im Auftakt ein kurzer Rückblick auf die Ereignisse der dritten Staffel geboten, bevor im späteren Verlauf der Episode jeder Schüler der Klasse 1-A, sowie seine entsprechende Spezialität erneut vorgestellt wird. Während Neulinge frohlocken, könnten sich erfahrene My Hero Academia-Veteranen bei der eintönigen Erklärungsflut dezent langweilen, da die Geschichte keinerlei neuen Informationen liefert und nicht wirklich einen Ausblick auf die zu erwartende Hauptstory der Staffel rund um Gegenspieler Overhaul gibt.

Du bist als nächstes dran – die Redaktion der Jozu-Zeitung arbeitet fieberhaft daran die Bedeutung dieses Satzes zu entschlüsseln. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Somit ist die erste Folge nur mäßig repräsentativ für My Hero Academia sowie den Verlauf der vierten Staffel und versteht sich eher als ruhiger Prolog statt als ein bombastischer Auftakt eines neuen Arcs, der für die mittlerweile vierte Runde des Action-Anime eventuell angebrachter gewesen wäre.

Aufseiten der Charaktere hat sich in der neuen Season wenig geändert – das Thema des Idealismus zieht sich weiterhin wie ein roter Faden durch die Serie und die Charaktergestaltung und obwohl die erste Folge eher Comedy- als idealgetrieben war, wird dieser Punkt auch in Season 4 wohl noch in so manchem Stelldichein eine tragende Rolle spielen …


Künstlerische Gestaltung

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Normalerweise gestaltet sich ein Blick in die Credits bei Fortsetzungen fortlaufender Serien nur wenig spannend – meist arbeiten die üblichen Verdächtigen an den neuen Folgen und liefern genau das, was Fan schon mehrere Staffeln lang im Vorfeld ausgiebig beurteilen konnte. Umso interessanter ist es jedoch, dass My Hero Academia-Stammregisseur Kenji Nagasaki sich im Viertling als Chief Director aka Entscheidungstreffer in den Hintergrund verzieht, während Jungtalent Masahiro Mukai nun auf dem eigentlichen Regiestuhl Platz nimmt.

Dieser Umschwung tut der über drei Staffeln gefestigten Identität der Serie selbstverständlich nur wenig Abbruch – gewohnt schrullig kugeln sich die Charaktere in Folge 1 über den Bildschirm und die Inszenierung an sich wirkt frisch und motiviert, aber angenehm vertraut. Wirklich spannend wird es wohl erst, wenn Mukai-sensei seine eigentliche Professur des Actionregisseurs ausspielen und die brachialen Fights des nächsten Arcs in Szene setzen kann.

Die erste Folge von My Hero Academia 4 bot in erster Linie ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Auf optischer Seite blieb ein anhaltendes Sakuga-Spektakel im behaglichen Tonus der Episode zwar bislang aus, doch zeigt sich Studio BONES in My Hero Academia 4 dennoch von seiner Schokoladenseite: Von ausgefeiltem Charakterschauspiel bis hin zu kleinen Hintergrundbewegungen deckt die Folge alles ab, was in einer Geschichte wie dieser an hochwertiger Animation möglich ist und lässt die Erwartungen an die kommenden Wochen damit konsequent steigen.


Fazit – Aller Anfang ist langsam

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Den Heiligen Gral der Einstiegsepisoden haben wir mit der ersten Folge von My Hero Academia 4 nicht in der Hand. Zwar ist der Gedanke, die Serie auch in der vierten Staffel noch für Neulinge zugänglich zu gestalten nicht falsch, hätte mit einer actionreicheren Lösung doch deutlich eher den Appeal des Anime wiedergespiegelt und Bestandsfans mehr an den Bildschirm gefesselt.

So holt die Serie nach ihre einjährigen Pause erst einmal Anlauf, bevor in der nächsten Folge aller Voraussicht nach das große Spektakel losbricht und My Hero Academia erneut voll und ganz aufleben lässt.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Was haltet ihr von der ersten My Hero Academia 4-Folge? Bei welchen Charakter wart ihr besonders froh, ihn endlich wiederzusehen?

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Klaas

Also ich war ganz Happy mit der Episode da sie auch was anderes aber nicht minder langweiliges zeigte da es ja nicht immer nur um die Action gehen kann.

Lolli

Die erste Folge fand ich auch super. Es ist halt eine Filler-Folge aber dafür eine echt gute und passende, finde ich. So irrelevant ist sie gar nicht. Immerhin, verdeutlicht sie nochmal, dass der Film “Two Heroes” definitiv zum Storyverlauf gehört. Im gegensatz zu einer stumpfen Wiederholungsfolge hatte diese außerdem eine schöne Extrageschichte und mir jedenfalls spaß gemacht zu schauen.

Jonou

Ich kann der Inhalt Bewertung, es sei zu ruhig gewesen, irgendwie gar nicht zustimmen. Die erste Folge war ein ausgezeichneter Einstieg in die 4. Staffel. BNHA ist nun mal nicht nur Action und hitzig und so ruhig war die Folge nun auch wieder nicht. o—o

Meteorc

Ich bin auch anderer Meinung und fand die erste Folge ziemlich unterhaltsam. Man hat nochmal eine kurze Übersicht über alle Fähigkeiten bekommen und ein neuer Charakter der im Manga nicht vorkam wurde eingeführt. Ich denke Horikoshi wird diesen Charakter bestimmt noch öfter reinbringen. Außerdem fand ich den Journalist ziemlich sympathisch und das Gespräch mit Midoriya war auch zum Teil sehr nachdenklich und emotional.
PS: Es gibt auch Only Anime Gucker. Deshalb war es meiner Meinung nach etwas Fehl am Platz Overhaul zu erwähnen. Auch wenn das nur ein Name ist ist es ein Spoiler.
Und nur weil die erste Folge scheinbar eine Filler Folge war und deswegen der Staffel nur ein “Unterhaltsam” zu geben find ich nicht so nice.

Crit

Eine Recap Episode ist schon laut Definition nicht sonderlich interessant für Zuseher, die die Serie ernsthaft verfolgen. Ich bin mir aber sicher, auch bei solchen kann man bessere Wege finden, die Charaktere wieder ins Gedächtnis zu rufen als eine buchstäbliche Aufzählung. Und es würde mich sehr wundern, wenn der Reporter in dieser Staffel nochmal relevant wird, also alles in allem ein eher schwacher Auftakt.

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