© 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Der Weg eines Helden kann ziemlich steinig und entbehrlich sein, doch schlussendlich sind es die harten Zeiten, die aus schwerem Gestein einen schönen Diamanten formen! So mussten auch die My Hero Academia-Charaktere schon so manch tiefsinnige Lektion lernen – wir stellen euch drei davon vor!

Heldentum ist ein großes Ideal, dem wohl jeder Mensch auf seine Art und Weise irgendwie hinterherjagt – etwas Gutes zu tun, während man sich in der Anerkennung anderer sonnt, kann schließlich ein ziemlich befriedigendes Gefühl sein, das sich jedoch mit Blut, Schweiß und Tränen erarbeitet werden muss. Das weiß auch Izuku Midoriya, Hauptcharakter von My Hero Academia und angehender Nachfolger des Lichts der Hoffnung, dem Superhelden All Might.

Auf seinem Weg zum Helden musste nicht nur Izuku, sondern auch die Leute um ihn herum das Unmögliche zur Realität werden lassen, um ihre Wünsche und Ideale zu erreichen, und lernten dabei so manch nützliche Lektion, die sich auch auf das reale Leben außerhalb der 2D-Welten von My Hero Academia anwenden lässt. Wir möchten euch drei tiefsinnige Lehren aus My Hero Academia genauer vorstellen!

Der folgende Artikel enthält Meinungen und basiert auf der persönlichen Interpretation des Verfassers. Es ist nicht garantiert, dass der Autor von My Hero Academia diese Vermutungen unterstützen würde.


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Talent ist viel, aber nicht alles!

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Die Geister scheiden sich immer wieder daran, ob es eine Art Schicksal gibt – eine Vorbestimmung, die den Lebensweg eines Menschen von Anfang an festlegt und ihn durch Dinge wie Begabungen oder Lebensumstände unüberwindbar an das fesselt, was dieser Weg für ihn bereithält. Der Autor von My Hero Academia scheint jedoch eine klare Meinung zu besitzen – denn eine der Kernbotschaften der Story ist, dass durch Ehrgeiz und Anstrengung kein Ziel außerhalb deiner Reichweite liegt!

So sieht sich Izuku trotz seiner Begeisterung für sein Idol All Might als einer der wenigen Menschen ohne Spezialität mit einer Welt voller übernatürlich begabter Superhelden konfrontiert, die ihm zu allem Überfluss konsequent einredet, dass er seinen Traum niemals verwirklichen wird und einfach nicht dafür bestimm ist, selbst ein Held zu werden. Doch unter Anleitung seines Mentors gelingt es Izuku schließlich, sich seiner Schwäche zu stellen, sie niederzuringen und in der Folge über sich hinauszuwachsen.

Schon immer träumte Izuku davon, eines Tages ein Held zu werden – und schaffte es auch, dieses Ziel zu erreichen! | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Dabei hat er es natürlich schwerer als andere Helden, denen ihre Kraft in die Wiege gelegt wurde, doch lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen, bis er schließlich von All Might als neues Licht der Hoffnung auserwählt wird – eine Position, die er als vierjähriger Junge, der mit rollenden Tränen vor dem Computer sitzt, nie für möglich gehalten hätte.

Was Izuku uns mit seiner Geschichte beibringt, ist dass Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Fleiß und Ausdauer die vier Säulen einer Brücke sind, die über die Schlucht der Umstände zum Ziel führt, das wir uns gesteckt haben. So wie Izuku seine mangelnde Begabung durch seine eigenen Stärken wie hohe Geschicklichkeit oder das Talent zum strategischen Denken ausgleichen kann, ist es in fast jeder Situation möglich, mit viel Gehirnschmalz und Kraft sein Ziel zu erreichen.


Eine Begegnung kann dein gesamtes Leben verändern

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Trotzdass er stets mit festem Schritt seinen eigenen Weg beschritten hat, gab es in Izukus Leben einen Moment, der den ereignislosen Alltag des Jungen völlig durcheinandergewirbelt hat: Die Begnung mit All Might, dem Licht der Hoffnung und seinem großen Vorbild, der ihn unter seine Fittiche nahm und ihm in einem schweißtreibenden Training als emotionale Stütze diente, um seinen Entschluss zu festigen. Doch was wäre geschehen, wäre Izuku All Might niemals begegnet?

Hätte er seinen Weg mit genau so viel Ehrgeiz verfolgt? Hätte er seine Kräfte genau so schnell gemeistert und wäre so über seinen Nachteil gegenüber anderen Helden hinausgewachsen? Eine gute Frage, doch wahrscheinlich wäre Izukus Weg wesentlich weniger positiv gelaufen, wenn diese ganz besondere Begegnung ihm diesen nicht vorher geebnet hätte.

So ist Izuku ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Begnung eines einzigen, ganz besonderen Menschen das gesamte Leben auf vielfältige Art und Weise gravierend verändern kann – sei es der Partner, das Vorbild oder einfach nur der beste Freund, der Ansichten und Gedanken vorantreibt, die Lebensweise überholt und Ereignisse herbeiruft, die zuvor noch in der Sphäre der Vorstellungskraft gefangen zu sein schienen!


Hochmut kommt vor dem Fall

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Natürlich ist Izuku nicht der einzige Charakter, der in My Hero Academia so manch erschütternde Lektion lernen musste. Neben zahlreichen Bösewichten, die durch maßlose Selbstüberschätzung im Kampf den Kürzeren zogen, gibt es auch in der Riege der Helden jemanden, der sich unter Tränen der Realität und somit seiner eigenen Schwäche stellen musste: Bakugo.

Von Kindesbeinen an mit der Kraft seiner Explosions-Spezialität gesegnet und von jedem aus seinem Umfeld in höchsten Tönen gelobt, ist Bakugo anfangs ziemlich überzeugt davon, der Allerstärkste zu sein und es selbst problemlos mit Profihelden wie All Might aufnehmen zu können. Doch in seiner Zeit an der UA High musste der Hitzkopf so manches Mal feststellen, dass seine Kraft zwar stark, doch er nicht der allmächtige Halbgott ist, für den er sich bis dahin gehalten hat und durchlebt daraufhin eine kleine Existenzkrise.

Auf seinem Weg zum Helden hat und hatte Bakugo noch einiges zu lernen. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Natürlich ist sein Stolz nicht nur Bakugo selbst zur Last zu legen, denn dank den anhaltenden Lobreden seines direkten Umfelds wurde er unabdingbar zu seiner Arroganz erzogen, die ihm so lange Zeit vorgekaut wurde. Somit ist Bakugo eigentlich ein Opfer mangelhafter Erziehung und beweist erneut, dass ein Großteil der vermeintlich verdorbenen Menschen durch ihre Umstände zu dem gemacht wurden, was sie sind. Bakugo erkennt seine Charakterschwäche jedoch rechtzeitig und beginnt, sich dieser zu stellen.

Was wir daraus lernen können ist neben der Lektion, sich selbst stets kritisch zu betrachten und aktiv auch an seinen charakterlichen Schwächen zu arbeiten, sich trotz seines Talents stets darauf zu besinnen, dass man nur ein normalsterblicher Mensch ist und es immer noch einigen Raum zur Verbesserung gibt. Das Leben ist ein ewiger Lernprozess, weswegen Demut und Bescheidenheit häufig realitätsnaher sind als Überheblichkeit und Arroganz.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Welche persönlichen Lehren habt ihr aus My Hero Academia mitgenommen? Und welcher Charakter interessiert euch mit seinem Konflikt am meisten?

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Karbrüggen

Punkt 3, also Hochmut kommt vor dem Fall, trifft auch auf Todoroki zu mMn. Auch dass er ein Produkt der Erziehung ist. Nur bei ihm ist es die anfängliche Ablehnung seiner “feurigen Seite” die er von Endevour hat. Er ist der Meinung er könnte diesen Teil von sich selbst komplett ignorieren und damit locker weiterkommen und seinen Vater somit abweisen, muss aber einsehen, dass dem nicht so ist.

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