Final Fantasy XIV Shadowbringers

Auf der gamescom 2019 hatten wir die Möglichkeit, mit Producer und Director Naoki Yoshida und Main Scenario Writer Banri Oda über die Zukunft des MMORPG zu reden.

Final Fantasy XIV hat mit Shadowbringers 2019 eine Größe erreicht, mit der selbst die Macher vor einigen Jahren nicht gerechnet haben. Spannend, weil das MMORPG immerhin eine fortlaufende Handlung erzählt – wie also konnte Square Enix das bewerkstelligen, obwohl sie selbst nicht mit so einem Erfolg gerechnet hatten?

Auf der gamescom 2019 haben wir Producer und Director Naoki Yoshida sowie Main Scenario Writer Banri Oda getroffen und ihnen einige Fragen über das Spiel und seine Zukunft gestellt, unter anderem, wie sie die Geschichte so lange im Voraus planen konnten.


Final Fantasy XIV nähert sich dem (ersten) Ende

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Seit 2013 läuft die Geschichte von Final Fantasy XIV und spätestens mit Shadowbringers werden sich viele Fans einig sein: Es scheint zu Ende zu gehen. An dieser Vermutung ist auch einiges dran. Yoshida verrät im Interview: »75 bis 80 Prozent des Arcs sind erzählt.«

Das Wort Arc lässt es bereits vermuten: Danach ist aber noch nicht Schluss. Das Ende der ersten riesigen Geschichte in dem Final-Fantasy-XIV-Universum ist nicht das Ende des Spiels. Oda ergänzt, dass man schon Ideen für danach habe, aber noch nichts in Stein gemeißelt ist. Bei anhaltender Popularität dürfen wir uns also noch über viele Jahre spannender Geschichten freuen.

Final Fantasy XIV nach Shadowbringers Flügel
Die Geschichte des MMORPGs ist bald vorbei – zumindest die des ersten Arcs.

Außerdem haben uns Oda und Yoshida einen Einblick gegeben, wie sie die Story so lange im Voraus geplant haben – immerhin ist der Erfolg eines MMOs nicht unbedingt planbar. Laut Yoshida kann man sich » […] wie bei der ersten Staffel einer TV-Serie vorstellen.«

Da müssen die Macher auch immer damit rechnen, dass die Show nach seiner Staffel bereits wieder abbestellt wird. Genau mit diesem Gedanken ist das Team an Final Fantasy XIV herangegangen. Es hat hier und da Story-Setzlinge ausgelegt, die man später noch aufgreifen kann. Gleichzeitig hat A Realm Reborn auch eine geschlossene Handlung erzählt.


Wie Dungeons entstehen und Neuigkeiten zur Companion App

Final Fantasy XIV nach Shadowbringers Dungeon
Die Dungeons funktionieren vor allem deswegen so gut, weil die Teams immer besser ineinandergreifen.

Neben dem Blick in Zukunft und Vergangenheit haben Oda und Yoshida auch ein paar technische Fragen zum Spiel beantwortet. So haben sie erklärt, warum ausgerechnet die Dungeons in Shadowbringers auf so vielen Ebenen gut funktionieren – sowohl auf gameplay- als auch story-technischer Ebene.

So arbeiten die verschiedenen Divisionen des Entwicklers zwar voneinander getrennt, tauschen sich aber dennoch regelmäßig aus. Fürs Hauptszenario steht in der Regel zuerst die Geschichte, dann wird der Dungeon designt.

Banri Oda und Naoki Yoshida
Banri Oda und Naoki Yoshida haben einen Einblick in die Zukunft von Final Fantasy XIV gegeben.

»Es kann aber auch sein, dass das Gameplay-Team eine gute Idee hat. Dann fragen sie nach, ob das mit der Story zusammenpasst.«, verrät Yoshida. Außerdem hat man neben den großen Arbeiten auch nicht die kleinen vergessen.

So arbeitet das Team nach wie vor an der Companion App, mit der wir aktuell vor allem das Inventar sortieren können. Wenn die Macher alle Makel daran beseitigt haben, wollen sie auch weitere Funktionen einbauen – etwa, dass wir auch Gehilfen auf Missionen bequem vom Handy oder Tablet aus losschicken können.


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