Gamescom 2019 Bandai Namco

Bandai Namco hat viele Spiele für Japan- und Anime-Fans auf Lager, drei davon haben wir auf der gamescom 2019 anspielen können.

Mit Dragon Ball Z: Kakarot, One Piece: Pirate Warriors 4 und Code Vein bieten die nächsten Monate ein paar interessante Titel für Fans japanischer Spiele- und Zeichenkunst. Auf der gamescom 2019 hat Publisher Bandai Namco Entertainment deswegen zu allen drei Abenteuern anspielbare Versionen gezeigt.

Wir haben uns diese Demos einmal angeschaut und zeigen euch, was euch erwartet und wieso insbesondere das kommende Dragon-Ball-Spiel eine für die Serie enorm erfrischende Erfahrung sein wird.


Dragon Ball Z: Kakarot – Erster Eindruck

Empfohlener redaktioneller InhaltAn dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube Inhalt
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One
  • Release: Anfang 2020

Dass Dragon Ball Z: Kakarot ein waschechtes Rollenspiel werden wird, haben wir schon in unserer ersten Übersicht festgestellt. In einer Präsentation samt anschließendem Anspielen ist noch einmal deutlich geworden, wie stark es sich damit von herkömmlichen Umsetzungen der Vorlage unterscheidet.

Wir erkunden mit Son Goku offene Areale – in der Demo ein großes Wald- und Canyon-Gebiet – und tun, was uns dabei gerade so in den Sinn kommt. Wir können dem roten Marker zur nächsten Hauptmission folgen oder wir ignorieren ihn einfach und erleben stattdessen zahlreiche Abenteuer abseits der Hauptroute.

Dragon Ball Z: Kakarot open world
In den offenen Gebieten warten auch immer wieder Zufallskämpfe auf uns, die uns alle wertvolle Erfahrungspunkte einbringen.

So treffen wir etwa auf einem kleinen Hügel Android 8 wieder, den waschechte Fans noch aus der ursprünglichen Dragon-Ball-Serie kennen werden. Dieser hat einen letzten Roboter der Red Ribbon-Armee gefunden, den wir ausschalten sollen – nachdem er Goku als Erwachsenen erst nicht erkennt. Hier merkt man schon, dass das Spiel auch kleinere und ältere Figuren gut miteinbindet.

Und selbst wenn uns mal nicht danach ist, eine der vielen Nebenmissionen in Angriff zu nehmen, können wir immer noch auf die Jagd gehen, die Angelrute schwingen und vielen weiteren Beschäftigungen nachgehen. Am deutlichsten fällt der Rollenspieleinschlag bei den Bossen auf. Im separaten Kampf gegen Perfect Cell haben wir es wirklich mit einer Übermacht zu tun, die gewöhnliche Charaktere mühelos in den Schatten stellt.

Der Grund ist simpel: Weil Kakarot nicht auf PvP ausgelegt ist, müssen die Figuren im Spiel nicht ausgeglichen sein. Vielmehr hat sie Entwickler CyberConnect2 auf ein möglichst detailgetreues und effektvolles Spektakel ausgelegt – auch wenn darunter ab und zu die Übersicht leidet.

Dragon Ball Z: Kakarot - Nebenquests
Ob wir der Haupthandlung folgen,oder erst Nebenmissionen absolvieren, ist unsere Entscheidung.

Dafür unterstützen euch bis zu zwei KI-Kollegen, die ihr strategisch einsetzen könnt. Wie zum Beispiel Krillin, der auf Kommando eure Feinde einblendet, während ihr sie hemmungslos grün und blau prügelt. Außerdem dürft ihr auch Piccolo, Vegeta und Gohan übernehmen, die sich allesamt spielerisch unterscheiden sollen. Fans dürfte hier eine recht frische Umsetzung von Dragon Ball Z erwarten, die sie so noch nicht gesehen haben.


One Piece: Pirate Warriors 4 – Erster Eindruck

Empfohlener redaktioneller InhaltAn dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube Inhalt
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch
  • Release: 2020

Nachdem Bandai Namco den vierten Teil erst neulich angekündigt haben, konnten wir One Piece: Pirate Warriors 4 auf der gamescom 2019 bereits ausprobieren. Dabei sind auch ein paar Neuerungen sofort ins Auge gestochen – oder vielmehr haben wir hineingestochen.

Die Levels im vierten Pirate Warriors überzeugen schon in der Demo mit einem dynamischen und zerstörbaren Kuchenreich.

Denn der neueste Ableger bietet teilweise zerstörbare Umgebungen. Wir haben in der Demo die Flucht von Whole Cake Island spielen und dort nach Lust und Laune die tanzenden Bäume und Büsche zu Kleinholz verarbeiten können. Das macht im direkten Vergleich zu den Vorgängern die Level deutlich ansprechender und die Action noch spaßiger.

Abgesehen vom enormen Sprung beim Leveldesign bleibt sich die Reihe aber wohl auch mit Teil vier treu. Wir ballern uns mit Ruffys Gum-Gum-Attacken durch Hunderte von bösartigen Lakaien und bringen anschließend Zwischengegner zur Strecke, bevor wir dann endlich dem Boss des Levels die Stirn bieten– hier Big Mom.

One Piece: Pirate Warriors 4 - Big Mom
Big Mom ist nicht nur in der Vorlage furchteinflößend – auch im Spiel ist sie schwer zu knacken.

Dabei nutzen wir alle bekannten Angriffe aus Ruffys Repertoire und wechseln sogar später erstmals in der Reihe in den »Gear 4«. Dabei fällt auf, dass die riesige Piratin nicht nur recht langsam an Leben verliert, sondern auch bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legt.

Greift sie etwa mit einer Kombo an, müssen wir schnell zurückweichen, um dann die erschöpfte Dame zu vermöbeln. Im fertigen Spiel dürfen wir dann natürlich auch andere Charaktere übernehmen: Sanji, Jimbei und die Vinsmoke-Brüder wurden schon bestätigt.

Mit Levels und Bossen hat damit Pirate Warriors 4 schon zwei spürbare Verbesserungen in der Demo geboten. Was sich sonst noch ändert, sehen wir spätesten 2020.


Code Vein – Erster Eindruck

Empfohlener redaktioneller InhaltAn dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube Inhalt
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One
  • Release: 27. September 2019

Seit unserem letzten Blick auf Code Vein haben sich vor allem Details geändert. Wir haben in der Mischung aus God Eater und Dark Souls einen völlig neuen Abschnitt in einer verlassenen Ruine kurz ausprobieren können.

Code Vein - Bossmonster
Die Bosse aus Code Vein werden im Laufe des Abenteuers zunehmend furchteinflößender.

Dabei haben wir gemerkt, dass vor allem der Konter mit unserem Vampirstachel einen Tick leichter von der Hand geht – aber nichtsdestotrotz immer noch recht schwierig zu meistern ist. Außerdem hat auch die Koop-KI etwas zugelegt, hat den strategisch wichtigeren Feind automatisch angegriffen und war uns eine enorme Hilfe.

Neben diesen Detailverbesserungen zeigt ein neuer Trailer, dass uns in Code Vein nicht nur triste, braun-rote Kulissen erwarteb, sondern auch ein weißes, fast schon anmutiges Gebiet. Eis- und Wüstenlandschaften sind ebenfalls mit dabei.

Code Vein: Level Design
Mit den neuen Gebieten zeigt Code Vein, dass es auch optisch mehr zu bieten hat, als die grau-braunen Anfangsbereiche.

Wenn ihr euch selbst ein Bild vor dem Release machen wollt, dann könnt ihr das bald schon tun. Ab dem 3. September 2019 steht eine Demo für PlayStation-4- und Xbox-One-Besitzer bereit.


Diese Artikel könnten euch auch noch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Sag uns Deine Meinungx
()
x