© 附田祐斗・佐伯俊/集英社・遠月学園動画研究会4

Stellt die Fritteusen an und bringt das Bratfett zum Brodeln – ab Freitag lassen die mutigen Schüler der Totsuki-Kochschule in der neuen Food Wars-Season wieder die Schnippel fliegen! Ob der vierte Gang genau so sehr mundet wie seine Vorgänger oder wir uns am deftigen Geschmack der Serie bereits sattgegessen haben, erfahrt ihr im Ersteindruck!

Finstere Wolken zogen im Frühling 2018 während des Totsuki Train-Arcs über der Schülerschaft der prestigeträchtigen Kochakademie Totsuki auf – während Schulleiter Azami mit einem diabolischen Plan sämtliche Restaurants der Welt gleichzuschalten versucht, mühten sich Souma, Megumi und co nach Leibeskräften ab, um die Lage doch noch zum Guten zu wenden. Nachdem die erste Runde des ultimativen Kochwettstreits, des Regiment de Cuisine, überstanden ist, stehen nun weitere Shokugekis um das Schicksal der Polarstern-Bewohner an …

Nach der plötzlichen Ankündigung im Juni brach am vergangenen Freitag bereits die erste Episode der neuen Food Wars-Staffel an und ließ erneut literweise Wasser im Mund zusammenlaufen. Erst vor wenigen Monaten fand der zugrunde liegende Manga im Land der aufgehenden Sonne nach anhaltender Kritik sein rasches Ende und befeuert somit den Gedanken, dass es sich bei The Fourth Plate um den letzten Gang im Yukihira handeln wird. Ob die Einstiegsepisode der Finalstaffel überzeugen kann und bereits erste Vorzeichen des inhaltlichen Untergangs zu sehen sind, erfahrt ihr jetzt!

Food Wars: The Fourth Plate Key Visual
Titel: Food Wars! The Fourth Plate
Art: Serie, Fortsetzung
Episoden: 25
Genre:
Action, Comedy, Ecchi
Studio: J.C. Staff (A Certain Magical Index, One-Punch Man 2)
Regisseur: Yoshimoto Yonetani (Vatican Miracle Examiner, Betterman)
Vorlage: Manga von Yuuto Tsukuda (Story) und Shun Saeki (Zeichnungen)
Simulcaster: Crunchyroll
Trailer: Hier anschauen
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Wo kann man Food Wars! The Fourth Plate auf Deutsch schauen?

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In alter Tradition sicherte sich der Streaming-Anbieter Crunchyroll auch in der vierten Runde die Lizenz zu Food Wars und bietet euch die Serie jeden Freitag um 18:30 im Simulcast an – vorausgesetzt, ihr besitzt ein Premium-Abo, das euch für 4,99€ monatlich neben Food Wars Zugriff auf zahlreiche weitere Anime mit Sub und Dub gewährt!

Wer nicht in die Tasche greifen, aber den Kampf zwischen den Rebellen und Central trotzdem miterleben möchte, kann die Serie auch kostenlos schauen – in dem Fall müsst ihr euch jedoch eine Woche länger auf neue Folgen gedulden und gelegentliche Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen.


Darum geht es in Food Wars! The Fourth Plate

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Beim Versuch, die Totsuki-Akademie aus der anhaltenden Schreckensherrschaft von Azami und seiner Central-Schulleitung zu befreien, stehen Souma und seine Freunde ihrer bisher härtesten Aufgabe gegenüber: Beim Regiment de Cuisine müssen sich die Nachwuchsköche gegen die Creme de la Creme der Totsuki, die Elite 10, beweisen, um ihren Platz einzunehmen und so zum Befreiungsschlag anzusetzen.

Doch nach dem erfolgreichen Sieg der ersten Runde ist es für Souma noch lange nicht an der Zeit, sich zurückzulehnen: Der Kampf gegen Sushi-Experte Soumei verlangt der stachelhaarigen Grinsebacke erneut einiges ab, während Takumi dem Kochalchemiten Etsuya gegenübersteht und sich Megumi mit Süßigkeitenköchin Momo herumschlagen muss. Ein Fehltritt könnte den absoluten Rauswurf bedeuten und so heißt es nun klotzen statt kleckern, um den alt-ehrwürdigen Koch-Campus in ein neues, wärmeres Licht zu tauchen …


Story & Charaktere

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Kennst du eine, kennst du alle – wie es bei einer direkten Fortsetzung naheliegt, erwarten gestandene Food Wars-Fans in der ersten Folge zu The Fourth Plate keine großen Überraschungen. Dabei läutet die Serie die Fortsetzung des Regiment de Cuisine jedoch mit einer klassischen Einstiegsepisode ein, die nach der etwa einjährigen Abstinenz feierlich alles zelebriert, das Food Wars! in den letzten Jahren zu einem beliebten Franchise verwandelt hat:

Ob die typischen witzig-sympathischen Charakterinteraktionen zwischen den mit liebevollen Macken ausgestatteten Figuren, bedeutungsschwanger vorgetragene Reden über den Wert der Freundschaft oder flammend-leidenschaftliche Kochduelle samt ungewöhnlicher Zutaten und exotischer Zubereitungsarten – The Fourth Plate serviert euch Food Wars!, wie es leibt und lebt, inklusive knuffiger Chibi-Momente und kleiderzerfetzender Geschmacksexplosionen.

Auch in Staffel 4 präsentieren sich die besten Gerichte wieder als anregend-lecker! | © 附田祐斗・佐伯俊/集英社・遠月学園動画研究会4

Besonders schön war dabei die Hintergrundgeschichte zu Tousukes Teilnahme am Küchenwettstreit zu verfolgen, die exemplarisch den Reiz an der Serie darstellt: Soumas brodelnde Begeisterung fürs Kochen und der unerschütterliche Ehrgeiz, mit dem er die Zubereitung von Ramen verfolgt, parodiert klassische Fighting-Shounen-Konventionen par excellence, während sie im Kontext der Welt zu einem ernsthaften Teil des großartigen Wahnsinns werden.

Was die übergreifende Hauptstory angeht, bleibt der Kampf gegen Central auch in The Fourth Plate weiterhin spannend – noch nie gestaltete sich die Lage für die Einwohner des Polarstern-Wohnheims so todernst wie nun, da nicht nur ihre Position an der Totsuki, sondern das Schicksal sämtlicher Köche weltweit auf dem Spiel steht. Nach dem vergleichsweise lockeren Einstieg ist Nervenkitzel in den kommenden Folgen garantiert, bevor der Promotion Exam-Arc beginnt  – der Storyabschnitt, der in Japan den Anfang vom Ende markierte.


Künstlerische Umsetzung

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Auch auf künstlerischere Ebene setzt das eingesessene Team beim Studio J.C. Staff auf altbewährte Praktiken. Nachdem das Studio im Laufe des vergangenen Jahres qualitativ keine gute Zeit durchmachte, scheint das Food Wars-Prinzip nur umso wirtschaftlicher – Wenig Bewegung für ausgefeilte Bilder. Während die Episode abgesehen von den Mundbewegungen fast ausschließlich aus Standbildern in bester Power Point-Ästhetik besteht, sind diese dafür bis ins letzte Detail ausstaffiert. »Off-model«-Szenen mit verzogenen Gesichtern oder merkwürdigen Proportionen sucht man hier genau so vergeblich wie dynamisches Sakuga, das die ausgeflippte Atmosphäre des Anime jedoch deutlich unterstrichen hätte.

Trotz der optisch begrenzten Mittel gibt sich Regisseur Yonetani nichtsdestotrotz alle Mühe, die Episode so hyperaktiv wie möglich zu gestalten – knallige Szenerien voller Farben, erschütternde Dramatik in jedem einzelnen Frame und ein vor Abwechslungsreichtum nur so strotzendes Storyboard zeugt von Motivation und Leistungsbereitschaft des Teams, die Mägen der Food Wars-Fans zum Knurren zu bringen!


Fazit – belebend wie Omas Erbsensuppe!

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Obwohl die vierte Food Wars!-Season wie wenig überraschend zunächst keine großen Neuheiten mit sich bringt, verliert der Anime auch in der neuesten Fortsetzung nichts von seiner ausgelassenen Atmosphäre und seinem merkwürdig-sympathischen Reiz. Während die Geschichte um das Regiment de Cuisine nichts von ihrer Spannung verloren hat, ist auch die Inszenierung erneut hungrig und frisch statt ausgebrannt und wird denjenigen, die sich bereits zuvor mit Souma und co angefreundet haben, garantiert erneut die Kleider vom Leib reißen! Von den Ermüdungserscheinungen, die Kenner des Mangas den späteren Arcs zuschreiben, ist in der neuesten Folge noch nichts zu erkennen.


Lust auf mehr Lesestoff zum Thema Food Wars …

… oder mehr frische Eindrücke zur Fall Season 2019?


Jetzt seid ihr gefragt!

Welches Gericht aus der neuen Food Wars!-Folge fandet ihr besonders ansprechend? Und was war euer Eindruck der Einstiegsepisode?

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