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Mit Babylonia lädt euch das Fate-Franchise in der aktuellen Fall Season zu einer Reise ins antike Mesopotamien ein – doch was ist vor Mashs und Ritsukas Aufbruch nach Uruk passiert? Wir fassen für euch die ersten sieben Kapitel des Handyspiels zusammen!

Im Jahre 2004 wurde die japanische Kleinstadt Fuyuki zum fünften Mal Schauplatz des sagenumwobenen Krieges um den Heiligen Gral, in dem das gesegnete Artefakt sieben Master auserwählt, die mithilfe legendärer Helden aus Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft um die Erfüllung ihres Herzenswunschs kämpfen. Während Shirou Emiya in den bisher bekannten Inkarnationen der Fate-Reihe stets über sich hinauswuchs, um dem grausamen Ritual ein Ende zu bereiten, schlägt Fate/Grand Order ein anderes Kapitel auf – ein Kapitel, in dem das Schicksal einen anderen Verlauf wählte und Shirou nicht an der Seite des Heldengeistes Saber in den Krieg zog.

So gewann der Magier Marisbury Animusphere den Krieg und vervollständigte sein Herzensprojekt, die Forschungseinrichtung Chaldea. Diese überwacht Tag und Nacht mithilfe der hoch entwickelten Linse SHEBA die sogenannte CHALDEAS – eine Miniaturausgabe der Erde, die den Zustand der Menschheit widerspiegelt und für die Zukunft prognostiziert. Besonders wichtig für den Erhalt unserer Spezies ist dabei der Lauf der Geschichte, der schon bald einer gravierenden Bedrohung anheimfallen sollte …

Dieser Artikel fasst die ersten sechs Arcs des Handyspiels Fate/Grand Order vor dem Kapitel »Absolute Demonic Front: Babylonia« zusammen und spoilert sowohl das Game als auch eventuelle künftige Anime-Adaptionen. Weiterlesen auf eigene Gefahr!


Singularität F: Fuyuki

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Im Jahre 2016 entdeckt SHEBA an jenem verhängnisvollen Tag eine Abweichung auf der Oberfläche CHALDEAS’, die die Auslöschung der Menschheit bis zum Jahr 2017 bedeutet. Diese kommt durch eine Abweichung im Lauf der Geschichte zustande und so entschließt sich Olga Marie Animusphere, die Tochter Marisburys, die sogenannte Grand Order auszurufen. Bei dieser Mission sollen 48 talentierte Magier mittels der Rayshift-Technologie in die Vergangenheit geschickt werden, um die Abweichung zu korrigieren. Unter ihnen befindet sich Jungmagier Ritsuka Fujimaru, der schon bald Bekanntschaft mit der ungewöhnlichen Mash Kyrielight macht – ein junges Mädchen, das einst Teil eines finsteren Experiments war und seitdem Chaldea ihr Zuhause nennt.

Doch beim Start der Mission kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall, als plötzlich Bomben im Kontrollraum detonieren und die erbarmungslosen Flammen das Leben der im Rayshift gefangenen Magier bedrohen. Auch Mash befindet sich zu diesem Zeitpunkt dort, doch dank des beim Versuch, Menschen mit Servants zu fusionieren in ihr gefangenen Heldengeists übersteht sie die Situation unbeschadet und wird zu einem Demi-Servant der bis dato unbekannten Shielder-Klasse.

Mit Ritsuka als Master an ihrer Seite erhält Mashs Leben in der Grand Order einen neuen Sinn. | ©TYPE–MOON / FGO7 ANIME PROJECT

So wird ihr Geist gemeinsam mit Ritsuka in das Fuyuki des Jahre 2004 geschickt, wo eine von Finsternis verschlungene Saber den eigentlich schon geschlagenen Krieg um den Heiligen Gral wieder aufleben lässt und sich dazu die bereits gefallenen Servants Untertan macht. Gemeinsam mit dem Heldengeist von Cú Chullain gelingt es Mash und Ritsuka jedoch, Saber in ihre Schranken zu weisen und den Lauf der Geschichte zu korrigieren. Es stellt sich heraus, dass Chaldea-Mitglied Lev Lainur für die Sabotage im Kontrollraum verantwortlich war und die Menschheit mittels weiterer Singularitäten auszulöschen versucht. Noch bevor das Team aus Chaldea den böse grinsenden Lev zur Rechenschaft ziehen kann, verschwindet er in einer Spalte zwischen Raum und Zeit, sodass Ritsuka und Mash zunächst nach Chaldea zurückkehren …


Erste Singularität: Orleans

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Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, gab Lev den ersten Heiligen Gral in die Hände von Gilles de Rais, seines Zeichens treuer Gefolgsmann der Jungfrau von Orleans, Jeanne d’Arc persönlich, die kurz zuvor als Ketzerin verbrannt worden war. Mit den Kräften des Grals versucht Gilles, seine einstige Geliebte ins Leben zurückzurufen, doch erschafft ein von seinem selbstsüchtigem Verlangen verpestetes Phantom Jeannes, ein finsteres Äquivalent ihrer selbst, das mithilfe weiterer beschworener Servants einen blutigen Feldzug gegen die Bewohner Frankreichs plant.

Doch wie der Zufall es will, beschwört der Heilige Gral, kurz bevor Ritsuka und Mash in der Vergangenheit eintreffen, die wahre Jeanne d’Arc, die nun an der Seite der Helden aus Chaldea gegen ihr düsteres Ich und ihre schauderhaften Drachenwesen in den Kampf zieht. Nach einer zehrenden Schlacht, in der die Freunde die Bedeutung des Zusammenhalts entdecken, zieht die Gruppe schließlich siegreich aus der Auseinandersetzung hervor und kehrt mit dem Heiligen Gral im Gepäck nach Chaldea zurück …


Zweite Singularität: Septem

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Nachdem der Lauf der Geschichte in Frankreich korrigiert werden konnte, sucht Lev im alten Römischen Reich nach jemandem, der die Welt mithilfe der Mächte des Grals ins Chaos zu stürzen in der Lage ist. Da die Suche erfolglos bleibt, beschwört er kurzerhand selbst eine Reihe an Heldengeistern, die als »Vereinigtes römisches Imperium« das von Kaiserin Nero angeführte Reich zu stürzen drohen.

Nach einigen Startschwierigkeiten schließen sich Ritsuka und Mash nach ihrer Ankunft in Rom den Truppen der Kaiserin an und kämpfen sich an der Seite ihres legendären Rosenschwertes zum Palast des Imperiums vor, wo sie endlich Lev gegenüberstehen. Dieser verkündet abermals sein Ziel, die Menschheit zu vernichten und verwandelt sich in den Dämonengott Flaurus, der schon von Geburt an in seinen Magiekreisläufen schlummerte, und stellt die Gruppe vor eine epochale Belastungsprobe.

Trotz ihres Sieges ist die Situation noch lange nicht deeskaliert, denn Lev zieht seinen letzten Trumpf und beschwört die Kriegerin Altera, die Rom zerstören soll, sich jedoch gegen ihren Beschwörer wendet und den Heiligen Gral schlussendlich in sich aufnimmt. Nachdem die Truppe aus Chaldea den Kampf letzten Endes doch noch für sich entscheiden kann, gelingt es dem Team, den Heiligen Gral in die Hände zu bekommen und nach Chaldea zurückzukehren …


Dritte Singularität: Okeanos

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Die dritte Singularität führt Ritsuka und Mash in die azurblauen Weiten von Okeanos, wo die legendäre Piratin Francis Drake sich den Heiligen Gral vom Meeresgott Poseidon unter den Nagel riss. Nachdem die beiden die gut gelaunte Drake von ihrer Mission überzeugen und sie zur Übergabe des Grals bewegen können, besteht die Singularität weiterhin fort – ein zweiter Gral muss irgendwo versteckt sein.

An Drakes Seite kämpft sich das Team auf der Suche nach dem zweiten Artefakt durch die Ära und liefert sich ein erbittertes Stelldichein mit dem gefürchteten Seeräuber Blackbeard. Die Schlacht gipfelt im Duell mit dessen Hintermann Hector und seiner Gefolgschaft aus mächtigen Helden wie Medea oder Heracles. Als Erstere besiegt ist, warnt sie die beiden Weltenretter vor ihrem wahren Feind – einem mächtigen Magier, dem sie sich bloß nicht unvorbereitet entgegenstellen sollten. Mit beiden Gralen in ihren Händen ziehen die Freunde erfolgreich zurück in Richtung Chaldea …


Vierte Singularität: London

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Im London des 19. Jahrhunderts manifestiert sich eine Singularität, die die Heldengeister von Solomon und Charles Babbage, sowie die Magier Zouken Makiri und Paracelsius von Hohenheim an einen Tisch führt, um den Untergang der Magierwelt durch die Zerstörung des Uhrenturms und Erschaffung eines magiehemmenden Nebels herbeizuführen. Während London in ebenjenen tiefgrauen Fluch gehüllt ist, schließen sich einige in den Wirren beschworene Heldengeister wie Henry Jekyll oder Mordred zusammen, um an der Seite von Ritsuka und Mash gegen Babbages mechanische Truppen zu kämpfen.

Nachdem die Schlacht augenscheinlich geschlagen ist und Londons Gral nach Chaldea zurückgebracht werden kann, verzeichnen die Instrumente schließlich eine alarmierende Störung im Raum-Zeit-Kontinuum: Solomon entpuppt sich als Drahtzieher hinter dem Plan zur Auslöschung der Welt. Nachdem der Heldengeist von Hans Christian Andersen ihm nach einem entbehrlichen Kampf zum Opfer fällt, erklärt dieser, dass Chaldea keine Bedrohung darstellt, sollten Mash und Ritsuka nicht alle sieben Singularitäten lösen. Mit diesen Worten entschwindet er den Straßen Londons und lässt Mash und Ritsuka gezeichnet, aber siegreich, nach Chaldea zurückkehren …


Fünfte Singularität: E Pluribus Unum

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Schauplatz der fünften Singularität ist Nordamerika in der großen Siedlungsphase: Die keltische Königin Medb beschwört mithilfe des Heiligen Grals ein düsteren Ebenbild Cú Chullains, mithilfe dessen sie das Land im Krieg gegen die Siedler zu ihrem Königreich zu machen versucht. Diese haben sich unter der Leitung Thomas Edisons zu einer eigenen Front zusammengeschlossen, die nun mittels hochmoderner Technik gegen die Truppen der Kelten ankämpft.

So stehen Ritsuka und Mash bei ihrer Ankunft zwischen den Fronten eines gewaltigen Bürgerkriegs und verbünden sich mit Truppenärztin Florence Nightingale, um den Gral aus Medbs zierlichen Händen zu entreißen. Nach dem Kampf gegen den zur Dämonensäule gewordenen Cú Chullain gelingt es den Freunden doch noch, die Zerstörung der Ära zu stoppen und siegreich aus Amerika zurückzukehren.


Sechste Singularität: Camelot

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Bei der sechsten Singularität erwartet das Team aus Chaldea eine ganz spezielle Abweichung – denn das Signal aus dem alten Jerusalem war für lange Zeit unbeständig, bis sich Mash, Ritsuka und Heldengeist Leonardo da Vinci endlich zu einem Rayshift bereitmachen können. Die Strapazen der Wüste hinter sich gelassen, findet sich die Gruppe nun im Reich des geheimnisvollen Löwenkönigs wieder, das von den mächtigen Rittern der Tafelrunde verteidigt wird und dem legendären Schloss Camelot gleicht.

Scheinbar chancenlos erhalten sie Hilfe von Bedivere, einem der Ritter, und dringen bis zum Löwenkönig selbst vor, der sich als Königin Arturia Pendragon persönlich entpuppt. Im Kampf auf die Probe gestellt, wird klar, dass es sich bei dem Servant, dessen Mächte seit der Singularität von Fuyuki in Mash schlummern, um den Ritter Galahad handelt, der Mash nun seine vollständige Macht zur Verfügung stellt. Mithilfe von Pharao Ozymandias gelingt es den Freunden schließlich, das tausendjährige Königreich zu Fall zu bringen und nach Chaldea zurückzukehren.

Ob mit der Reise nach Babylon wirklich der letzte Schritt zur Rettung der Zukunft vor ihnen liegt? | ©TYPE–MOON / FGO7 ANIME PROJECT

Nun sind sechs Grale versammelt und die Uhr zur unausweichlichen Auslöschung der Menschheit tickt weiter. Ihre siebte und letzte Reise führt Mash und Ritsuka ins alte Mesopotamien, wo sie schon bald dem König aller Könige gegenüberstehen sollen …


Lust auf mehr Lesestoff zur Fate-Reihe? 


Jetzt seid ihr gefragt!

Welche der ersten sieben Singularitäten würdet ihr gerne als Anime sehen? Und welchen Heldengeist würdet ihr beschwören, falls ihr selbst ein Master wärt?

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Rei hakase

Also ist es so ziemlich wie “Legends of tomorrow” in weeb edition. Auf jeden Fall vielen Dank für den Artikel. Der hilft mir um einiges weiter und ich freue mich schon auf die heutige Folge babylonia (der Gilgamesch Fan schreit aus mir heraus)

Danielch64

Wenn ich ein Böser Menschen wäre und wollte die Menschheit auslösen und können durch die Zeit reissen. Ich würde die Kuba Krise auslösen und die Menschheit in einem 3 Welt Krieg mit Nuklearwaffen bringen.

DaVinci

Ist schon super der Anime bis jetzt aber finde trotzdem schade das sie nicht direkt nach dem Film weitergemacht haben finde habe soviel Potential verschenkt

Sophie Ye

Ich will umbedingt Camelot und Orleans verfilmt sehen..

Mordred ist einer meiner Favoriten.. Und Jeanne vs Jeanne Alter klingt auch vielversprechend!

Als servant würde ich Gilgamesh als Archer beschwören wollen 😍❤️

Morastmops

Als jemand der nicht das Game spielt und nur den Anime schaut, find ich das sehr hilfreich! 👌

habsgleich

ja finde ich auch!

Jeanne

Jalter ist nur nur ein Nickname, den Fans ihr gegeben haben. Offiziell heißt sie Jeanne d’Arc (Alter). In der Story wurde sie aber auch Dark Jeanne genannt.

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