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Der Kampf zur Rettung der Menschheit geht weiter und noch mehr erhabene Gestalten sind in Fate/Grand Order aufgetaucht – wir laden ein weiteres Mal zur Geschichtsstunde und führen euch ein in die mystische Welt der Göttersagen …

Gut vier Monate sind ins Land gezogen, seit Master Ritsuka Fujimaru und Demi-Servant Mash Kyrielight ihre Mission zur Rettung der Menschheit im alten Mesopotamien angetreten haben. Während die Luft in der Steppe Uruks immer dicker wird, haucht die Fate-Reihe weiteren ehrfurchterregenden Sagengestalten und mächtigen Göttern neues Leben ein.

Damit ihr auf das große Finale der Geschichte vorbereitet seid, möchten wir euch an den Ursprung von fünf neuen Heldengeistern zurückführen. Die Vorstellung zu Gilgamesh, Enkidu, Ishtar, Ushiwakamaru und Merlin findet ihr in Das sind die Servants aus Babylonia! (Teil 1)!

Achtung! Der folgende Artikel enthält Spoiler zur aktuellen Episode von Fate/Grand Order – Absolute Demonic Front: Babylonia! Weiterlesen auf eigene Gefahr!


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Medusa (Lancer) & Gorgon (Avenger)

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Mit Medusa begegnen Fate-kundige in Babylonia einem weiteren Servant, den sie bereits in der Hauptgeschichte Fate/stay night kennelernen durften. Doch wie schon im Falle Gilgameshs handelt es sich bei der lilahaarigen Lady hier nicht um die Inkarnation Fuyukis, sondern um zwei alternative Erscheinungen aus verschiedenen Zeitpunkten ihrer Existenz.

Doch bevor wir euch Medusa Lily und Gorgon näher vorstellen, werfen wir zunächst einen Blick auf ihre weltbekannte Geschichte aus der griechischen Mythologie: In der wurde Medusa gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Euryale und Stheno als Kinder der Meeresgötter Phorcys und Ceto auf der abgeschotteten Insel Serpedon geboren.

Euryale und Stheno erscheinen an anderen Punkten von Fate/Grand Order ebenfalls als Servants. | ©TYPE–MOON / FGO7 ANIME PROJECT

Ihr unglückseliges Schicksal holt die bildschöne Medusa ein, als sie der Meereskönig Poseidon im Tempel der Athene vergewaltigt, was die hingegen in eine so gewaltige Rage versetzt, dass sie Medusa kurzerhand in ein Monster mit furchterregender Fratze, glühenden Augen und Haaren aus lebendigen Schlangen verwandelt. Ihr Anblick soll daraufhin so abstoßend sein, dass er ihr Gegenüber schon bei der bloßen Betrachtung zu Stein verwandelt und Medusa nichts anderes übrig blieb, als sich voller Hass auf ihre Insel zurückzuziehen.

In den nachfolgenden Dekaden ermordet die ehemalige Gottheit wutentbrannt jeden Einzelnen, der es wagt, ihr Territorium zu betreten. Einzig dem tapferen Perseus, Sohn des Zeus, gelang es schließlich, Medusa mithilfe eines Spiegelschwerts zu überlisten und sie schlussendlich zu bezwingen.

Von Hass getrieben schwört Gorgon die Auslöschung der Menschheit. | ©TYPE–MOON / FGO7 ANIME PROJECT

Die kleine Medusa Lily, die unsere Protagonisten an Merlins Seite treu auf ihrere Reise begleitet, stellt die Göttin in ihrer Jugend dar und ist mit ihrem wunderschönen Äußeren der Inbegriff des männlichen Verlangens. Dabei ist »Ana« sich über den Verlauf ihrer Legende jedoch wohlbewusst und hegt einen unbändigen Hass auf die Menschen, die sie nach Athenes ungerechter Strafe zu töten versuchten.

Gorgon dagegen setzt zu einem späteren Zeitpunkt der Sage an und stellt Medusa bereits als grässliches Monster dar, dessen Geist vollständig vom Hass auf die Menschheit beseelt ist. Mit dem Heiligen Gral, den sie vom König der Magier erhielt, beschwört sie Dämonenbestien, mithilfe derer sie die menschliche Existenz von der Erdoberfläche tilgen und für ihre Taten büßen lassen will …


Kingu (Lancer/Avenger)

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Kingu ist ein direkter Nachkomme der Schöpfungsgöttin Tiamat, die gemeinsam mit ihrem Gatten Abzu für die Entstehung allen Lebens und der Welt zuständig war. Seine Mutter sah für ihn die Rolle eines göttlichen Anführers vor, doch durch den Mord der Gottheit Marduk fanden beide den Tod.

Kingus Inkarnation, die unseren Helden das Leben schwermacht, sieht sich ebenfalls als erstes Kind einer neuen Menschenrasse, die sich im Laufe der Geschichte in Form der furchterregenden Lahmu manifestiert, ist jedoch nichts als eine wandernde Seele, die keine wahre Identität besitzt. So muss er entsetzt feststellen, dass er die Stimme Tiamats nicht wahrnehmen kann und sein Dasein somit nichts als eine Lüge ist …


Ereshkigal (Lancer)

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Wie Licht und Schatten stehen sich die Göttinen Ishtar und Ereshkigal gegenüber – denn während die eine mit dem Himmelsboot Maana durch die Weiten gleitet, ist die andere auf ewig in den Schatten der Unterwelt verbannt. Während Ishtar die Fruchtbarkeit innewohnt, ist Ereshkigal die Herrscherin der Zerstörung und dazu verdammt, die Oberwelt niemals selbst zu Gesicht zu bekommen – außer im Gespräch mit Ritsuka!

Doch nicht nur ihre Umgebung ist ziemlich finster, auch im Gilgamesh-Epos wird Ereshkigal als furchteinflößende Erscheinung beschrieben, die Enkidu zwölf Tage vor seinem Tod im Traum begegnet und ihn in eine Spirale der Furcht versetzt.

Einsam und gefürchtet – dieses Image staute in der jungen Göttin eine gewaltige Frustration, weswegen sie nicht sonderlich gut auf ihre andere Hälfte zu sprechen ist. Hinter der zickigen Fassade versteckt sich jedoch eine sanftmütige Herrscherin, die in ihrem Herzen unendliche Liebe für die Seelen der Toten birgt und ihrer Aufgabe als Hüterin des Jenseits mit großer Sorgfalt nachgeht …


Quetzalcoatl (Rider)

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Als eine der bekanntesten Gottheiten der mesoamerikanischen Kulturen versteht sich Quetzalcoatl nicht nur prima mit Jaguar Man, sondern lässt es als selbsternannte große Schwester auch ordentlich krachen!
Während die Schöpfungsgeschichte der eigentlich männlich konnotierten Gottheit in unterschiedlichen Fassungen existiert, wird sie in der aztektischen Mythologie meist als sanfter Herrscher über Wind, Himmel und Fruchtbarkeit dargestellt.

So strotzt Quetzalcoatl nur so vor Lebensfreude und genießt ihre neue Existenz mit einem Hobby, das sie während einer ihrer zahlreichen Reinkarnationen aufgeschnappt haben muss – dem Lucha Libre, mexikanischem Pro-Wrestling!


Tiamat (Beast II)

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Ritsukas und Mashs bisher härtester Gegner ist Tiamat, eine der mächtigsten Gottheiten der babylonischen Mythologie und die Mutter allen Lebens. Als Repräsentantin des salzigen Meeres paarte sie sich mit Abzu, dem Gott des Süßwassers und gebar die Gottheiten in das Ursprungschaos. Nachdem sich die Kinder des Gottes Ea jedoch gegen ihre Großmutter wandten und im Zuge ihrer Revolution Abzu töteten, schwor Tiamat schreckliche Rache an der Seite ihres Sohnes Kingu, die nur durch den Mord Marduks verhindert werden konnte.

Durch die Ereignisse in Fate/Grand Order erwacht Tiamat erneut und verfolgt das Ziel, die menschliche Spezies ohne all ihre Mängel neu zu erschaffen. Dabei gehört sie zu den sieben Biestern im Fate-Universum, den Stigmata der Menschheit, und ist somit ein fast unschlagbarer, übermächtiger Feind, der die Grenzen von Raum und Zeit selbst ins Wanken zu bringen vermag …


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Jetzt seid ihr gefragt!

Welchen Servant aus Babylonia würdet ihr am liebsten beschwören? Und welche Sagengestalt sollte eurer Meinung nach noch in der Fate-Reihe vorkommen?

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