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Das Fate-Universum ist ein riesiges Netz aus verschiedensten Serien der unterschiedlichsten Genres – doch wodurch zeichnen sich die einzelnen Serien aus? Wir bringen für euch Licht ins Dunkel und erklären euch nach und nach das Franchise um den Heiligen Gral!

Unter Anime-Fans ist die Fate-Reihe berühmt-berüchtigt – während sich die einen an der ausgefeilten Magierwelt und ihren monumentalen Geschichten erfreuen, stehen andere mit dicken Fragezeichen vor einem Haufen von Storyabschnitten, Spin-offs, Sidestorys und Parodien.

Dabei ist Fate nicht gleich Fate – die einzelnen Geschichten verschiedener Autoren schlagen trotz desselben Settings in teils völlig unterschiedliche Kerben und egal ob Seinen-Fan, Actionfreund, Magical Girl-Verfechter oder Comedy-Connoisseur – jeder kommt auf seine Kosten!

Wir wollen euch in unserer Artikelreihe die einzelnen Fate-Serien und ihre Vorzüge genauer vorstellen – anfangen tun wir heute mit der Hauptstory, die sich aus Fate/Zero sowie den einzelnen Fate/stay night-Teilen zusammensetzt! Falls ihr zunächst wissen möchtet, in welcher Reihenfolge man Fate überhaupt schauen sollte und wie die einzelnen Teile miteinander zusammenhängen, schaut doch mal in unserem Ratgeber vorbei!


Fate/Zero

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Genre: Seinen, Action, Drama

Dieser Teil ist: Düster, komplex, tiefgründig, actionreich

Darum geht es in Fate/Zero!

Alle sechzig Jahre erscheint der Heilige Gral in der japanischen Kleinstadt Fuyuki und ruft sieben mächtige Magier zu einem nervenzerfetzenden Heiligen Krieg, dessen Gewinner neben Ruhm und Ehre die Erfüllung seines innigsten Herzenswunschs winkt. Doch stürzen sich die magischen Recken nicht selbst in die Schlacht, sondern beschwören einen sogenannten »Servant«, den Geist eines Helden, der den Kampf anstelle seines »Masters« ausfechtet.

Kiritsugu Emiya hat als Magier-Mörder die Hölle auf Erden hinter sich und stellt sich nun ein letztes Mal dem Kampf, als er an der Seite seines Servants Saber in das von Intrigen und Verlusten gezeichnete Ritual zieht, um die Welt von allem Bösen zu befreien.

Inmitten der Häuserschluchten der Stadt erwartet ihn eine albtraumhafte Schattenwelt, denn egal ob unterschätzter Jungmagier, ausgestoßener Jugendlicher oder empathieloser Pastor – die zahlreichen Ideale und Weltanschauungen, die im Krieg um den Heiligen Gral aufeinanderprallen, verwandeln das Schlachtfeld in eine blutrote Hölle, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint …

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Das zeichnet Fate/Zero aus!

Mitreißende Kämpfe, bitterdepressive Schicksale, eiserne Überzeugungen und ein fragiles Gefühl zwischen Hoffnung und Verzweiflung – wie kein anderer Fate-Teil nutzt Fate/Zero die Möglichkeiten seines Settings voll und ganz aus und verwandelt den Krieg um den Heiligen Gral in einen tiefschürfenden Blockbuster.

Kein Wunder, denn mit Autor Gen Urobuchi (Psycho-Pass), Regisseur Ei Aoki (Aldnoah.Zero), Komponistin Yuki Kajiura (Sword Art Online) und der künstlerischen Umsetzung des rennomierten Studios Ufotable (Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba) trifft hier eine seltene All-Star-Besetzung bei einem Projekt der Extraklasse aufeinander.

In der tiefgründigen Welt von Fate/Zero gehen Hoffnung und Trauer ineinander über. | © TYPE-MOON,ufotable,FSNPC

Dabei ist die Geschichte wirklich keine leichte Kost und wirft den Zuschauer in ein Netz der Verzweiflung, Brutalität und Dramatik. Wer also einen Anime zum Mitfühlen sucht, ist in der finsteren Welt von Fate/Zero bestens ausgestattet, die dank zahlreicher Erklärungen einen idealen Einstieg in die Fate-Reihe bietet.

Wer Fate/Zero auf Deutsch streamen möchte, hat entweder bei Wakanim oder Netflix die Möglichkeit dazu. Publisher Peppermint veröffentlichte die Serie außerdem in einer praktischen Gesamtbox auf Blu-ray.


Fate/stay night

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Genre: Action, Drama, Comedy

Dieser Teil ist: Actionreich, dramatisch, hin und wieder Slice of Life-lastig

Darum geht es in Fate/stay night!

Zehn Jahre nach der Austragung des vierten Kriegs um den Heiligen Gral ist ein oberflächlich friedlicher Alltag in Fuyuki eingekehrt. Auch der Oberschüler Shirou Emiya führt ein ganz gewöhnliches Leben – mit der Ausnahme, dass er von seinem Ziehvater die Gabe der Magie geerbt hat.

Doch der Krieg um den Heiligen Gral ist noch lange nicht vorbei und so gerät Shirou wie einst Kiritsugu in das blutige Ritual um Leben und Tod – durch Zufall erhört abermals der Servant Saber seinen unfreiwilligen Ruf und zieht an Shirous Seite in den Kampf und den unwissenden Jungen damit immer tiefer in die verstrickte und finstere Welt der Magie.

Dabei stehen insbesondere drei Mädchen im Mittelpunkt, deren Lebensweg enger mit Shirous Schicksal verknüpft ist, als dieser es sich ausmalen kann …

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Das zeichnet Fate/stay night aus!

2004 keimte mit der Visual Novel Fate/stay night die erste Wurzel des mittlerweile extrem umfangreichen Franchises – die Geschichte ist dabei nicht linear, sondern in drei verschiedene, voneinander unabhängige Storyabschnitte geteilt, die alle an das Ende von Fate/Zero ansetzen – ähnlich wie beim Horror-Klassiker Higurashi no Naku Koro ni starten die Geschichten am selben Punkt und nehmen dann einen unterschiedlichen Verlauf.

Die /stay night-Routen sind deutlich lockerer als die düstere Geschichte von Fate/Zero – erst in Heaven’s Feel wird es so richtig dramatisch. | © TYPE-MOON,ufotable,FSNPC

Doch obwohl der Krieg um den Heiligen Gral auch in Fate/stay night kein Zuckerschlecken ist, gestaltet sich die Schlacht zwischen den alt-ehrwürdigen Helden und Magiern zum Großteil deutlich actionreicher und weniger depressiv als in seiner Vorgeschichte. Die mehrfach als Anime adaptierten Routen bringen dabei ihre ganz eigenen Charakteristika mit:

  • Die Fate-Route (Adaptiert von Fate/stay night 2006): Die Fate-Route ist mit Abstand die zahmste der /stay night-Stränge: Hier erhält man als Zuschauer in zahlreichen Slice of Life-Passagen einen Überblick über die Welt und ihre Charaktere, sowie deren inneren Konflikte und Gedanken.
  • Die Unlimited Blade Works-Route (Adaptiert als Film im Jahr 2010 und als Serie im Jahr 2014): In der Unlimited Blade Works-Route gewinnen die Ereignisse an Tempo und es wird teils deutlich finsterer und actionreicher als in Fate. Hier erfährt man insbesondere einiges über die Mechaniken des Gralskriegs.
  • Die Heaven’s Feel-Route (Seit 2017 als Filmreihe adaptiert, aktuell zwei Teile erschienen): In der Heaven’s Feel-Route läuft der Krieg um den Heiligen Gral völlig aus dem Ruder und es bildet sich eine düstere, verstörende Atmosphäre. Todernste Kämpfe paaren sich mit niederschmetternder Dramatik.

In seinen Adaptionen sorgt das Studio Ufotable auch hier für eine faustdicke Atmosphäre, schillernde Actionszenen und eine hollywoodreife Umsetzung. Während Fate/stay night 2006 hierzulande leider nie erschienen ist, könnt ihr Unlimited Blade Works bei Wakanim und Netflix streamen. Der erste Heaven’s Feel-Film ist bisher nur auf Blu-ray und DVD erhältlich, der zweite Teil erscheint im Winter 2020.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Wie würdet ihr als Master im Krieg um den Heiligen Gral vorgehen? Und welchen Helden hättet ihr gern als Servant?

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Gottwalt

Muss da leider auf einen Fehler bei fate/Zero hinweisen , die servens können nicht nur aus vergangenen Epochen kommen sondern auch aus der Zukunft und Gegenwart

Gottwalt

Ja das ist richtig , an ebend jenen habe ich auch gedacht , aber es wird ja im selben Atemzug erklärt daß es möglich ist , daher vieleicht garnicht so unwichtig ^^

Alex Ph

Hmmm, es ist falsch bei Fate/Zero, dass es die mächtigsten Magus sind. Sonst würden da Zeltrech, Aoko usw. sein. Der Heilige Graal sucht lediglich zufällig aus, außerhalb der 3 Gründerfamilien, denen immer ein Platz garantiert ist. Außerdem gibt es einen großen Unterschied zwischen Magier und Magus. Magier können eine der 5 wahren Magien benutzen, wobei Magie lediglich Magecraft benutzen können. Wahre Magie verletzt nämlich das Gesetz des “gleichen Austauschs” (Equivalent Exchange). Z.b. ein Reality Marble, wie Shirou ihn hat, wird als undendlich nah an Wahrer Magie gesehen, jedoch muss man für Wahre Magie Akasha erreicht haben. Sofern hat unseres wissens noch nie ein Magier daran teilgenommen, außer Zeltrech, welcher in jeder Zeitlinie geholfen hat, den Heiligen Graal zu bausen. Er hat nämlich die Verbindung zum “Throne of Heroes” hergestellt mit seiner Magie, dem Kaleidoskop.

Rei hakase

Wurde auch mal Zeit für diesen Artikel 😀
Bin aber immer noch der Meinung, dass kaleid die Mainroute ist ! Hihi

DeadPixel

Hatte den ersten Heavens Feel Film im Kino gesehen und mir jetzt auch den 2ten auf Blu-Ray geholt (den gibts schon, außerdem kann man die glaube auch auf Animax streamen). Ich muss sagen, das ist ein Film, nachdem du erstmal nen halben Tag nicht zugebrauchen bist und erstmal das gesehene verarbeiten musst. Freu mich auch schon auf den dritten.
Vor allem bei Heavens Feel ist die ganze Inszenirung der Kämpfe so unglaublich gut und im Unterschied zu den anderen Teilen der Mainstory sterben recht viele Figuren ziemlich früh und ich wusste gar nicht wie badass Sakura ist, da sie sonst immer nutzlos war =D

Ich warte schon auf die Erklärung von den Fate:Extra, Fate:Extella Teilen, hab ur die für PS4 gespielt und so fehlte mir etwas Hintergrundwissen =/

Da Fate:Apocrypha mein absoluter Lieblingsanime ist, unter anderem weil da mein Lieblingsanimecharakter/Waifu dabei ist, ist es klar das ich niemand anderes als Mordred als meinen Servant akzeptieren würde.

Ok der Artikel is schon etwas älter, aber wurde mir heute vorgeschlagen O.o

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