© 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Ist es in Ordnung, vor einem Kampf zurückzuschrecken, den man nicht gewinnen kann? Dieser Frage müssen sich auch die übernatürlich begabten Helden aus My Hero Academia stellen – wir haben für euch gegrübelt und einen Antwortansatz gefunden!

Der Sturm auf Shie Hassaikai geht weiter und stellt die Superhelden der verschiedenen Agenturen vor eine harte Prüfung, denn immer wieder versuchen die Schergen mit ihren gefährlichen Spezialitäten die Retter von der verzweifelten Eri fernzuhalten. Auch Eijiro lässt es sich natürlich nicht nehmen, in den Kampf zu ziehen und seine Freunde mit der Verhärtungsfähigkeit zu unterstützen!

Doch »Red Riot« war nicht immer so entschlossen wie heute – ob Eijiros Konflikt berechtigt oder vielleicht sogar förderlich ist, klären wir in der Episoden-Analyse!

Die folgende Analyse enthält Spoiler zur aktuellen Folge des My Hero Academia-Animes! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Außerdem enthält dieser Artikel Meinungen und basiert auf der persönlichen Interpretation des Verfassers. Es ist nicht garantiert, dass der Autor von My Hero Academia diese Vermutungen unterstützen würde.


Das Los der Schwachen

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Die Pubertät ist wohl für jede Jugendlichen etwas Grausames – war die Kindheit noch so unbefleckt und schön, tauchen nun mit einem Mal massive Selbstzweifel an allen Ecken und Enden auf. Die Bewohner der My Hero Academia-Welt zerbrechen sich dabei nicht nur über Akne, Stimmenbruch und den zaghaften Kontakt zum anderen Geschlecht den Kopf, sondern auch über ihre Spezialitäten.

So schleppt sich der jugendliche Eijiro Tag für Tag durch sein Leben und weiß mit der Verhärtungsfähigkeit nichts anzufangen – klar, denn eine defensive Kraft wie diese reicht nicht an die tollen Kampffertigkeiten seiner Klassenkameraden heran. Und obwohl er ein Held sein möchte, sieht er tatenlos dabei zu, wie die Schulrowdys einen seiner Klassenkameraden drangsalieren, denn schließlich ist er zu schwach, um andere zu beschützen.

Eijiro hat einen beschwerlichen Weg voller Arbeit an sich selbst hinter sich. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Sehen wir uns genau diese Situation doch einmal etwas genauer an und stellen uns die Frage, ob Eijiros Handeln an dieser Stelle moralisch vertretbar ist – ist es in Ordnung, sich nicht in eine Streitigkeit einzumischen, wenn man selbst Gefahr wittert? Natürlich ist dieser Umstand, wie so vieles im Leben, Meinungssache, doch würde ich diese Frage ganz klar bejahen!

Zwar ist es ehrenvoll, einer anderen Person zur Hilfe zu Eilen, doch wenn man den Angreifern selbst klar unterlegen ist und sich am Ende blutverschmiert auf dem Boden wiederfindet, ist leider niemandem geholfen. Stattdessen sollte man sich in so einer Situation Unterstützung suchen und die Lage im Zweifelsfall durch Masse statt Klasse auflösen.


Das Greifen nach den Sternen

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Nun ist es gerade für einen von Heldenmut durchströmten Menschen nur allzu verständlich, dass er sich mit dieser Vorgehensweise nicht abfinden möchte – in diesem Fall bleibt einem, dem Weg Eijiros zu folgen! Denn Red Riot nutzte ein Interview mit seinem Lieblingshelden als Impuls, an sich zu arbeiten und stärker zu werden, um in derartigen Situationen künftig nicht mehr wegschauen zu müssen!

Der alte Spruch »Man lernt nie aus« mag mittlerweile mächtig abgedroschen klingen, entspricht jedoch immer noch der Wahrheit. Denn tagtäglich werden wir in unserem Leben mit neuen Eindrucken, Personen und Denkweisen konfrontiert, auf die wir reagieren müssen, ohne ein Schema F in der gedanklichen Schublade liegen zu haben.

Die Schergen von Shie Hakkaisai beugen sich ihrem Schicksal. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Deswegen sollte man Lernbereitschaft zeigen und sich stetig weiterentwickeln. Ein Gegenbeispiel zu Eijiros Entschlossenheit zeigen dahingehend die Schergen von Shie Hassaikai, die sich Overhauls Macht aus Angst gebeugt haben und nun auf seinen Befehl hin handeln. Sicher ist es verständlich, dass niemand von ihnen eine gefährliche Rebellion anzetteln möchte, doch indem man belastende Situationen einfach akzeptiert und seinen Frust »runterschluckt« wird man sein wahres Glück höchstwahrscheinlich niemals finden …


Fazit – nobody’s perfect!

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Was wir aus der aktuellen My Hero Academia-Folge lernen können ist, dass nichts und niemand perfekt ist und man sich Schwäche hin und wieder zugestehen sollte. Kann man seine Unterlegenheit jedoch absolut nicht akzeptieren, steht man vor einem harten, steinigen Weg, an dessen Ende jedoch das Glück auf einen wartet.

Genau wie bei Izuku zeigt Eijiros Geschichte, wie weit Willenskraft führen kann und enthält eine der vielen motivierenden Botschaften My Hero Academias!


Lust auf noch mehr heldenhaften Schmökerstoff zu My Hero Academia?


Jetzt seid ihr gefragt!

Wie seht ihr das – sollte ein Held in jeder Situation stark bleiben oder darf sich jeder einmal Schwäche zugestehen? Und welcher My Hero Academia-Charakter hat euch am meisten inspiriert?

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