© Square / Bandai Namco

Egal ob Dragon Ball Z: Kakarot, Tales of Arise, oder Final Fantasy 7: Auf der E3 2019 waren selbstverständlich auch einige Anime- und Japan-RPGs vertreten. Welche genau und was uns bei den einzelnen Titeln erwartet, zeigen wir in dieser Übersicht.

Die Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – 2019 hat einmal mehr zahlreiche Spiele neu oder näher vorgestellt. Insbesondere Japan-affine Gamer sind in diesem Jahr besonders auf ihre Kosten gekommen.

Nicht nur hat Square Enix das neue Kampfsystem vom Final Fantasy VII Remake vorgestellt, auch andere Publisher haben unter anderem mit Ghostwire: Tokyo, Shenmue 3, Tales of Arise, Dragon Ball Z: Kakarot und vielem mehr die Freudentränen vieler Fans in die Augen schießen lassen.

Im ersten Teil unserer E3-Reihe stellen wir die wichtigsten Anime- und Japan-Rollenspiele der wichtigsten Spielemesse der Welt vor und fassen zusammen, was es alles über die Titel zu wissen gibt.

Neben den Rollenspielen haben wir euch auch die heißesten Horror– und Action-Adventure-Ankündigungen der E3 zusammengefasst!


Final Fantasy VII Remake

Mit Standardangriffen laden wir langsam die ATB-Leiste links unten auf – dann setzen wir in aller Ruhe Spezialangriffe ein. | © Square Enix
  • Release-Termin: 03. März 2020
  • Plattform: PlayStation 4

Lange hat es gedauert, bald ist es endlich so weit: Final Fantasy VII Remake erscheint 2020 exklusiv für die PlayStation 4 und der Name ist Programm. Die Neuauflage wechselt nicht nur bloß Texturen und Figurenmodelle aus, sondern wird ein völlig neues, eigenständiges Spiel. Das wirkt sich auch stark aufs Gameplay aus.

Dass der Titel auf actionreiche Kämpfe setzen wird, ist schon seit der Ankündigung 2015 bekannt. Dieses Jahr hat Publisher Square Enix auf der eigenen Pressekonferenz erstmals gezeigt, wie genau das System funktionieren wird – und das ist alles andere als das eines Actionspiels.

Auch Tifa ist natürlich im Remake mit an Bord. | © Square Enix

Denn Final Fantasy VII Remake bleibt ein Rollenspiel und verbindet Echtzeit mit Strategie. Wir schlagen mit leichten und schweren Hieben auf die Feinde an und laden darüber die klassische Action-Time-Battle-Leiste, kurz ATB, auf. Die investieren wir nach wie vor in Spezialattacken und Zaubersprüche.

Wenn wir also im Kampf die Anzeige gefüllt haben, drücken wir auf einen Knopf und die Zeit bleibt stehen. Jetzt wählen wir die gewünschte Aktion aus und Cloud führt sie auf. Aber nicht nur den Mann mit dem riesigen Schwert steuern wir: Auch Barrett, Tifa und Co. übernehmen wir im Gefecht auf Wunsch.

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Neben neuen Gameplay-Szenen hat Square Enix auf der Spielemesse auch viele Antworten zu den wichtigsten Fragen gegeben. So wird das Remake nach wie vor aus mehreren Episoden bestehen – wie viele, ist noch nicht klar. Teil eins soll etwa nur in der Metropole Midgar spielen.

Dafür sollen mit dem Release des ersten Teils die restlichen Ableger nicht lange auf sich warten lassen. Final Fantasy VII Remake kommt zudem auf zwei Blu-ray-Discs und erhält sogar eine deutsche Vertonung.


Tales of Arise

Allein dieses Bild zeigt langjährigen Fans, wie sehr sich die Reihe verändern wird. | © Bandai Namco Entertainment
  • Release-Termin: 2020
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Die Tales-Reihe bietet seit Jahren spielerisch mehr oder weniger denselben Inhalt: Ein actionreiches Kampfsystem, viel Item-Management und eine motivierende Geschichte mit sympathischen Anime-Charakteren. Tales of Arise will nun die langjährige Serie in eine neue Zukunft führen.

Nicht nur setzen die Entwickler bei Bandai Namco auf eine neue und deutlich schickere Grafik, auch der Stil ändert sich fundamental. Die Umgebungen setzen auf eine realistischere Optik, die Figuren bleiben dem Anime-Genre treu – auch wenn die Proportionen realistischer werden sollen.

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Damit kein Bruch zwischen Figuren und Umwelt entsteht, sollen Shader den Gebieten einen Aquarell-Anstrich verpassen, wie Producer Yuusuke Tomizawa im Interview mit Gematsu verrät. Bei den Kämpfen sollen sich langjährige Fans hingegen wie zu Hause fühlen. Mit dem neuen Stil und den bewährten Action-Gefechten will man so neue Fans anziehen.


Dragon Ball Z: Kakarot

Es gibt zwar keine Open World, groß wird das Spiel aber trotzdem. | © Bandai Namco Entertainment
  • Release-Termin: Anfang 2020
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Auf der E3 2019 haben wir auch endlich neue Infos zum neuesten Titel mit Son Goku erhalten. Aus Project Z wird Dragon Ball Z: Kakarot: Der Titel wird ein richtiges Rollenspiel und lässt uns die Geschichte des Mangas beziehungsweise Animes nacherleben – und mehr.

Sidequests sollen auch Antworten auf Fragen geben, die Fans schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Welche genau, wollten die Macher selbstredend noch nicht verraten. Dass zum Beispiel Android 8 auftauchen wird, gibt aber schon eine ungefähre Idee, was uns neben der Haupthandlung alles erwartet.

Neben der Erkundung steht natürlich auch ein großes Markenzeichen von Dragon ball im Fokus: Die Kämpfe. | © Bandai Namco Entertainment

Neben der Geschichte wird aber auch das Gameplay entscheidend sein – und das findet nicht, wie bei der Ankündigung vermutet, in einer Open World statt. Im Gespräch mit GamePro stellt Entwickler Cyber Connect 2 klar, dass es zwar mehrere offene und weitläufige Areale geben wird. Aber uns erwartet keine richtige Open World.

Die Gebiete sollen aber dennoch recht groß ausfallen, wir können etwa Jindujun rufen und damit durch die Luft düsen. Nebenaktivitäten sowie die schon genannten Nebenmissionen werden dennoch überall platziert, offene Welt hin oder her.

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Neben der Erkundung leveln wir Son Goku auf. Bestimmte Fähigkeiten, etwa die Verwandlung in den Super-Sayajin, erlernen wir aber an fest vorgegebenen Stellen. Wir dürfen aber durch Items Bonu verteilen und einzelne Attacken und Fertigkeiten gezielt verbessern. Wie gut das funktioniert, wird sich 2020 zeigen.


Elden Ring

Die Welt stammt aus der Feder von George R.R. Martin und wird eine Open World. | © Bandai Namco Entertainment
  • Release-Termin: Unbekannt
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Der Dark-Souls- und Bloodborne-Entwickler From Software werkelt an einer neuen Marke und hat sich prominente Hilfe an Bord geholt. Autor George R.R. Martin, dessen Romane die Grundlage der Show Game of Thrones bilden, zeichnet sich für die gesamte Hintergrundgeschichte von Elden Ring verantwortlich.

Die Story im Spiel wird einmal mehr von Hidetaka Miyazaki geschrieben, da er befürchtet, dass das Gameplay Martins Prozess einengen könnten. Bei dem titelgebenden Elden Ring soll es sich im Übrigen nicht um einen Gegenstand, sondern vielmehr um eine Kraft in der Welt handeln.

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Das Wort »Elden« leitet sich auch nicht aus dem Englischen, sondern aus der nordischen Mythologie ab und steht für »Feuer«. Das erklärt nicht nur den roten Himmel im Trailer, sondern gibt auch Hinweise auf das Setting. Die Fantasywelt wird demnach wohl auf eben die nordische Mythologie setzen.

Spielerisch bekommen wir es wohl mit einem klassischen From-Software-Titel zu tun. Elden Ring wird ein Rollenspiel und überlässt es uns, wie wir das Abenteuer erleben. Erstmals setzen die Macher dabei auf eine Open World. Zwar waren auch die anderen Spiele des Studios recht weitläufig, dieses Mal wählen wir unseren Weg aber selbst.


Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered

Die andere Welt steckt voller Magie und erzählt uns eine lehrreiche Geschichte. | © Bandai Namco Entertainment
  • Release-Termin: 20. September 2019
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Nintendo Switch

Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin erscheint noch einmal als aufgehübschte Version für PC und PlayStation 4. Ursprünglich ist der Titel für die PlayStation 3 erschienen und erzählt die Geschichte vom Jungen Oliver, der mit der Fee Tröpfchen in die andere Welt (Ni no Kuni), einem Fantasy-Reich, reist. Hier erleben wir mit ihm eine zauberhafte und wunderschöne Geschichte übers Erwachsenwerden.

Auf PC und PlayStation 4 freuen wir uns nun über eine Auflösung von 1080p und vor allem über flüssige 60 Bilder pro Sekunde. Wer mit 30 auskommt, darf auf einer PS4 Pro auch eine 4K-Auflösung genießen. Die Switch-Version gleicht hingegen der PS3-Fassung.

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Punkten kann das Rollenspiel mit dem markanten Ghibli-Look – denn das Animationsstudio hat bei der Entwicklung kräftig mitgeholfen und sogar einige gezeichnete Zwischensequenzen beigesteuert. Auch der bekannte Komponist Joe Hisaishi ist mit an Bord und hat einprägsame Melodien für das Spiel geschrieben.

Inhaltlich bleibt das Spiel ein klassisches J-RPG: Wir reisen über eine Oberweltkarte durch die Ni no Kuni, erledigen Quests in Städten und erledigen neben der Story zahlreiche Nebenmissionen und Aktivitäten.

Das Kampfsystem wartet mit einem sehr dynamischen System auf. Wir laufen aktiv durch die Arena, weichen Gegnern aus und setzen Magie ein. Außerdem können wir Pokémon-artige Begleiter sammeln und ebenfalls im Gefecht einsetzen. In Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin Remastered gibt es immer etwas zu tun.


Trials of Mana

Das Remake kommt in schicker 3D-Optik daher. | © Square
  • Release-Termin: Anfang 2020
  • Plattformen: PC, PlayStation 4, Nintendo Switch

Secret of Mana gehört auch im Westen zu einem der beliebtesten Titel auf dem Super Nintendo. Nur den Nachfolger Trials of Mana, den haben Fans hierzulande nie zu Gesicht bekommen – bis jetzt. Denn das ursprünglich nie außerhalb Japans veröffentlichte Spiel kommt nun doch noch zu uns.

Als vollständiges Remake erscheint Trials of Mana Anfang 2020 und erzählt die Geschichte dreier Helden, die das legendäre Manaschwert finden und das Böse verbannen wollen. Wir erleben also auch gleich drei Handlungsstränge, die sich alle voneinander unterscheiden. Da wir zudem aus sechs Figuren wählen können, lohnt sich auch ein erneuter Durchgang.

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Spielerisch bleibt im Vergleich zu Secret of Mana vieles beim Alten. Wir freuen uns über Kleinigkeiten, etwa dass wir nun den Tag-Nacht-Zyklus vorspulen und damit beeinflussen können. Wer im Übrigen nicht bis 2020 warten kann: Das Original Trails of Mana kann man zusammen mit Secret of Mana und Mystic Quest bereits für die Nintendo Switch kaufen.


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Dubbleblack

da ist ein schreibfehler am anfang von Dragonball Z : Kakarot ist die überschrift falsch

Endo

Danke fürs Aufpassen, ist jetzt korrigiert! 🙂

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