© 本郷あきよし・東映アニメーション

Mit dem Start der Frühlingsseason überraschte uns Toei Animation nach den Digimon-Fortsetzungen »Tri« und »Last Evolution« mit einem Reboot des Originals »Digimon Adventure«, wodurch das Franchise wieder in aller Munde ist. Der perfekte Zeitpunkt, wieder ein wenig in der Trivia-Kiste zu kramen!

Ihr liebt Digimon über alles und wollt es der ganzen Welt beweisen? Was bietet sich dafür besser an als Trivia, die selbst dem größten Fan ein anerkennendes Staunen entlockt?

Um euch mit unnützem Wissen in Sachen Digimon glänzen zu lassen, verraten wir euch heute unter anderem, wo die Deva ihren Ursprung finden, dass Agumon nicht Tais Erster war und was die deutsche von der japanischen Version unterscheidet.


Wo kann man den Anime schauen?

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Japanisch vs. Deutsch

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Dass Namen wie Matt, T.K. und Izzy jetzt nicht unbedingt japanisch klingen, sollte auch jedem nicht Japan-Versierten auffallen. Die amerikanisierten Namen der Kinder stammen – wer hätte es gedacht – aus der us-amerikanischen Fassung, in der nicht nur ebenjenes Detail auf ihren Markt angepasst, sondern die Serie an sich auch stark gekürzt wurde.

In Deutschland traf es uns da deutlich glimpflicher. Zwar musste sich bei der Lizenzierung an die Vorgabe gehalten werden, die amerikanisierten Namen beizubehalten, sonst durfte die japanische Fassung aber ohne Einschränkungen übernommen werden.

Komplett totgeschwiegen wurden die Originalnamen in unserer Fassung jedoch nicht, werden die Charaktere in der ersten Folge zumindest kurz mit ihnen vorgestellt, ehe man zu ihren amerikanischen Spitznamen übergeht, die uns für den Rest der Serie begleiten.


Scheitern ist menschlich

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Kein Franchise startet direkt als Erfolg oder Misserfolg. Oftmals lässt sich nur schwer abschätzen, wie ein neues Produkt bei der Zielgruppe ankommt und ob es sich lohnt, weiter hineinzuinvestieren. Im Falle von Digimon, das oftmals als Pokemon-Abklatsch verschrien wird, wollte man daher auf Nummer sicher gehen.

Für den Fall des Desinteresses wurde ein alternatives Ende geplant, in dem die Kinder Devimon nach dreizehn Folgen besiegen und von Gennai nach Hause geschickt werden sollten.


Unverhofft kommt oft

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Dass Digimon ein so großer Erfolg werden würde, damit hatte im Hause Toei wohl niemand gerechnet. Völlig erschlagen von der in den Himmel rasenden Beliebtheit der Serie wurde noch vor Abschluss der ersten Staffel eine zweite in Produktion gegeben.

Diesem Umstand hatten es die japanischen Fans zu verdanken, dass sie nach dem Ende von Adventure nicht lange auf eine Fortsetzung warten mussten. Genau eine Woche vergingen zwischen dem Finale von Adventure und dem Start von Adventure 02.

Hierzulande musste man sich ein wenig länger gedulden. Zwischen der Erstausstrahlung der ersten Staffel, die am 20.10.2000 endete, und der ersten Folge von Adventure 02 am 01.03.2001 lagen etwas weniger als fünf Monate.


Tais Ursprung

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Digimon Adventure war nicht das erste Abenteuer in der Welt der digitalen Monster. Noch vor Start des Anime feierte der bebrillte Anführer im November 1998 in der 58 Kapitel umfassenden Mangaserie Digimon Adventure V-Tamer 01 seinen ersten Auftritt. An seiner Seite hatte er dabei nicht etwa sein über alles geliebtes Agumon, sondern das später im Anime zu Veemon umfunktionierte Veedramon Zeromaru.

Erzählt wird die Geschichte des jungen Taichi, der nicht an einem V-Pet-Turnier teilnehmen darf, weil sein V-Pet nicht als richtiges Digimon anerkannt ist. Als er sich schließlich mit dem Turniersieger Neo anlegt, endet ihr Kampf trotz aller Unmöglichkeit in einem Unentschieden.

Um die Digiwelt zu retten, wird er daraufhin von MagnaAngemon in die Digiwelt beschworen und trifft auf seinen Partner Veedramon. Um ihn im Kampf um den Frieden in der Digiwelt zu unterstützen, werden ihm dabei auserwählte Kinder zur Seite gestellt. Eines von ihnen ist Neo. Jener Junge, den er zuvor nicht besiegen konnte.


Die wahren Deva

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Wer die Deva, also die zwölf himmlischen Generäle, die in Digimon Tamers für ordentlich Chaos sorgen, einmal genauer in Augenschein genommen hat, dem wird die Ähnlichkeit zu gewissen Tieren nicht entgangen sein. Die existiert nicht etwa, weil dem Charakterdesigner auf der Suche nach Inspiration ein Tierlexikon in die Hände gefallen ist, sondern als Hommage an die chinesische Astrologie.

So stellen die zwölf Digimon nämlich niemand Geringeren als die zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Horoskops dar:

  • Ratte: Kumbhiramon
  • Büffel: Vajiramon
  • Tiger: Mihiramon
  • Hase: Antylamon
  • Drache: Majiramon
  • Schlange: Sandiramon
  • Pferd: Indramon
  • Ziege: Panjiramon
  • Affe: Makuramon
  • Hahn: Shinduramon
  • Hund: Caturamon
  • Schwein: Vikaralamon

Quellen: Digimon Chronic, IMDb


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Jetzt seid ihr gefragt!

Welches ist euer Lieblingsdigimon? Was sollte jeder Fan unbedingt noch wissen?

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Umbra5610
Gast
Umbra5610

Schöner Artikel, besonders das mit V-Tamer hatte ich vollkommen vergessen … aber den Deva FAKT würde ich streichen… der wird nämlich in Tamers sogar hervorgehoben da Henry es herausfand und sie so versuchten voraus zu sehen welche Deva noch fehlen.

Quazar
Gast
Quazar

Immer wieder schön zu hören wenn die eigene Lieblingsserie einen Popularitätsboost bekommt. Da fühlt man sich gleich wieder in die Kindheit zurückversetzt.

Eine schöne Trivia, die ich mir in der Auflistung gewünscht hätte, wäre die Erklärung der DigiLetters – oder Dejimoji wie sie im Original heißen. Durch sie gibt es nämlich durch alle 5 Staffeln hinweg interessante Easter Eggs zu finden, wenn man nur genauer hinschaut. Passend zur Redewendung „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“ sozusagen.