©Koyoharu Gotoge / SHUEISHA, Aniplex, ufotable

Werbung kann man nie genug haben. Auch nicht, wenn dein Film schon längst läuft und so gute Zahlen einfahren kann wie das Sequel zu »Demon Slayer«.

Am 16. Oktober 2020 feierte der »Demon Slayer«-Sequel-Film »Demon Slayer: Mugen Train« seine große Kinopremiere – und das besser, als es sich die Macher hätten erträumen können, konnte der Film innerhalb von 10 Tagen weltweit über 10 Milliarden Yen (ca. 87 Millionen Euro) einspielen. So sollte man eigentlich meinen, dass ein solches Erfolgswerk keine Werbung mehr nötig hat – denkste, sagten sich die Macher und veröffentlichten direkt einen neuen Trailer. Doch aufgepasst: dieser enthält einen Spoiler zum Ende. Wer den Film also noch sehen möchte oder nicht spoilerressistent ist, sollte jetzt also lieber einen anderen Artikel anklicken oder direkt komplett das Internet verlassen.

Mugen Train knüpft nahtlos an das Ende der ersten 26-teiligen Staffel an führt Tanjirou und seine Gefährten in ein neues Mysterium: auf einer Fahrt mit dem Mugen Train sollen sich einige merkwürdige Todesfälle zugetragen haben, die nun einer Aufklärung bedürfen. Doch erst brennen Tanjirou einige Fragen auf der Zunge: Warum ähnelt Rengokus Feuertechnik so stark der seines Vaters? Viel Zeit für ein Schwätzchen bleibt jedoch nicht, denn die Zugfahrt verläuft – wie sollte es auch anders sein – wahnsinnig holprig.

»Demon Slayer: Mugen Train« entstand erneut unter der Regie von Haruo Sotozaki (»Tales of Zestiria the X«) beim Studio Ufotable (»Fate/Zero«, »Katsugeki Touken Ranbu«). Inhaltlich deckt der Film den »Demon Train«-Arc ab, der sich über den siebten und achten Band, beziehungsweise Kapitel 54 bis 69 des zugrunde liegenden Mangas, erstreckt.

»Demon Slayer« adaptiert den gleichnamigen Manga von Künstlerin Koyoharu Gotouge und zählt zu den erfolgreichsten Anime-Newcomern der letzten Jahre. In Japan ist der Manga mit 23 Bänden abgeschlossen, in Deutschland erscheint er bei Manga Cult und umfasst derzeit vier Bände.

Die physische Version der ersten Staffel auf DVD und Blu-ray liefert uns hierzulande der Publisher peppermint anime. Wem ein Stream lieber ist, der hat dazu bei Wakanim die Möglichkeit, die Serie auf Japanisch mit deutschen Untertiteln zu genießen.

Ob und wann der Film in Deutschland zu sehen sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.


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