©Koyoharu Gotoge / SHUEISHA, Aniplex, ufotable

Auch heute war in der Anime-Welt wieder einiges los! Damit ihr bei all den Meldungen nicht den Überblick verliert, haben wir die wichtigsten News des Tages geordnet und übersichtlich für euch zusammengefasst! Bühne frei!


»Demon Slayer«: Shounen-Hit erscheint mit deutscher Synchro bei Animax Plus

Wie der Video-on-Demand-Anbieter Animax Plus per Pressemitteilung bekannt gab, zeigt der Service die ersten sechs Folgen des Action-Animes »Demon Slayer« ab dem 02. Juli noch vor Erscheinen der Home Video-Fassung mit deutscher Synchronisation! Dabei ist die erste Episode bis zum 01. Juli sogar kostenlos im Vodafone-Online-Magazin »Featured« verfügbar, danach soll die Serie bei Animax starten und jede Woche um eine weitere Folge ergänzt werden.

Um auf das Angebot von Animax zugreifen zu können, benötigt ihr entweder ein Amazon Prime-Abonnement, mit dem ihr den Channel für 5,99€ monatlich dazubuchen könnt oder das Vodafone HD Premium Plus-Paket.

Die Geschichte von »Demon Slayer« dreht sich um Tanjiro Kamado, dessen Familie eines Tages von blutrünstigen Dämonen ermordet wird. Einzige Überlebende des Angriffs ist seine Schwester Nezuko, die sich jedoch selbst in eines der albtraumhaften Wesen verwandelt hat.
Doch schon nach kurzer Zeit erkennt Tanjiro ein letztes Fünkchen Menschlichkeit in seiner geliebten Schwester und zieht los, um als Dämonenjäger denjenigen zur Rede zu stellen, der für den Angriff verantwortlich ist …

Der »Demon Slayer«-Manga erscheint seit 2016 in der »Shounen Jump« und erstreckt sich derzeit über 21 Ausgaben.
In Deutschland sicherte sich der Publisher Manga Cult die Lizenz an der Reihe und brachte bisher zwei Bände in die hiesigen Händlerregale.

Internationale Bekanntheit erlangte die Geschichte durch die gleichnamige Anime-Adaption, für die das durch die »Fate«-Reihe bekannte Studio Ufotable verantwortlich zeichnete.
Regie führte hier Haruo Sotozaki (»Tales of Zestiria the X«), der Anime ist hierzulande auf Japanisch mit deutschen Untertiteln beim Streaming-Service Wakanim verfügbar. Die Blu-ray und DVD-Fassung erscheint ab dem 06. August 2020 in Form von vier Volumes.


»BNA: Brand New Animal«: Trigger-Anime bei Netflix erschienen

Wie schon seit längerer Zeit geplant, nahm der Streaming-Service Netflix heute weltweit den Abenteuer-Anime »BNA: Brand New Animal« in sein Programm auf. Die Serie ist ab sofort wahlweise auf Japanisch mit deutschen Untertiteln oder mit deutscher Synchronisation aus dem Studio SDI Media Berlin (»Blame!«, »Ajin«) verfügbar.

Das Netflix-Abo ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich, die euch allesamt unbegrenzten Zugriff auf den Film- und Serien-Katalog gewähren:

  • Basis Abo – 7,99€ im Monat (Streaming auf einem Gerät zur selben Zeit, SD-Qualität)
  • Standard-Abo – 11,99€ im Monat (Streaming auf zwei Geräten zur selben Zeit, HD-Qualität)
  • Premium-Abo – 15,99€ im Monat (Streaming auf 4 Geräten zur selben Zeit, Ultra-HD-Qualität)

Der Anime erzählt eine Geschichte des »Gurren Lagann«- und »Kill la Kill«-Autors Kazuki Nakashima – in dieser geht es um eine Welt, in der die Menschheit mit wundersamen Wesen in Kontakt gerät, die halb Tier und halb Mensch sind. Die junge Michiru führt eigentlich ein ganz gewöhnliches Leben, bis sie sich eines Tages plötzlich in einen Tanuki verwandelt und in »Anima City« Zuflucht sucht.

Dort trifft sie den Wolf Shirou, der eine tiefe Abneigung gegen Menschen hegt, doch Michiru schon bald den Lebensstil eines Tiermenschen näher bringt …


»Date a Live: Ren Dystopia«: Trailer zum neuen Game

Der japanische Game-Publisher Compile Heart veröffentlichte über seinen offiziellen Youtube-Kanal einen neuen Trailer zum anstehenden »Date a Live«-Spiel mit dem Namen »Ren Dystopia«. Das Game erscheint in Japan am 24. September 2020 für die PlayStation 4, ob und wann der Titel auch international veröffentlicht wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

»Ren Dystopia« behandelt eine brandneue Geschichte aus dem »Date a Live«-Universum und führt das Geisterwesen Ren in die Handlung ein. Das Opening trägt den Titel »Kangen Yuuwaku Receptor« (dt. »Versuchung des Schmeicheleien-Empfängers«) und wird wie alle Titelsongs des Franchises von der Band Sweet Arms performed.

©2019 COMPILE HEART / STING

Die Geschichte folgt abermals Shidou Itsuka, der nach einem ganz normalen Abend mit seinen Freunden einen merkwürdigen Traum durchlebt. Als er diesem am nächsten Morgen endlich entflieht, findet er eine seltsame Kiste mit Schlangensymbol an seinem Bett, die ein markerschütterndes Geheimnis verbirgt …

»Date a Live« handelt von einer Welt, die von mysteriösen Geisterwesen terrorisiert wird. Diese lassen sich nur auf eine einzige Art besänftigen – und zwar durch einen liebevollen Kuss! So ist es an Oberschüler Shidou, die launischen Geister zu daten und durch einen beherzten Schmatzer die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren!

Die ersten 11 Bände der Novel wurden in Form von bislang drei Anime-Staffeln und einem Movie adaptiert, die unter der Regie von Keitarou Motonaga (Conception, Jormungand) bei den Studios AIC Plus+, Production IMS und J.C. Staff entstanden. Das Spin-off »Date a Bullet« , das Yandere-Geisterwesen Kurumi in den Vordergrund stellt, wird in Zukunft als zweiteilige Filmreihe vom Studio Geek Toys (»Plunderer«) umgesetzt, eine vierte Staffel soll ebenfalls erscheinen. Konkrete Termine gibt es für beide Projekte noch nicht.

In Deutschland sind bisher die ersten beiden Staffeln sowie der Movie im Portfolio des Publishers AniMoon erhältlich. Die dritte Staffel soll ab Juli 2020 folgen.


»Love Live! Superstar!!«: Neue Marke registriert

Das Anime-Studio Sunrise registrierte am 16. Juni 2020 beim japanischen Markenregister das Markenzeichen »Love Live! Superstar!!«. Dabei ist es offensichtlich, dass es sich um einen Namen in Verbindung mit dem erfolgreichen »Love Live!«-Idol-Franchise handelt. Ob »Superstar« demnach der Name der angekündigten »Love Live!«-Serie ist, die bislang noch keinen offiziellen Titel trägt, ist bis dato noch nicht bekannt. Genauere Details gehen aus dem Markeneintrag nicht hervor.

©SQUARE ENIX CO. ,LTD. ©KLabGames ©SUNRISE ©bushiroad

Die neue Serie spielt an der »Yuigaoka Mädchen-Oberschule« und bringt so die bislang dritte Generation an Schul-Idols hervor. Nach »School Idol Project«, »Sunshine« und »Nijigasaki Gakuen« bildet der neue Anime die mittlerweile vierte Serie im »Love Live!«-Universum. Die Reihe dreht sich stets um eine Gruppe von Oberschülerinnen, die eine Karriere als japanisches Pop-Idol anstreben. Dabei ist das höchste Ziel das »Love Live!«, ein bedeutender Wettbewerb, der über das Schicksal frischgebackener Sängerinnen entscheidet.

Takahiko Kyougoku, der bereits als Regisseur von »Love Live School Idol Project« und dem zugehörigen Film agierte, wird neben »School Idol Project«- und »Sunshine«-Autor Jukki Hanada im Studio Sunrise die Regie übernehmen. Yuhei Murotas Originalcharakterdesigns werden von Atsushi Saito adaptiert und die Musik stammt wie bei den Vorgängern von Yoshiaki Fujisawa.

Die neue Auskopplung läuft unter dem Slogan: »Watashi o Kanaeru Monogatari — Hello!!! Love Live« (Die Geschichte, wie meine Träume in Erfüllung gehen. Hallo!!! Love Live!), eine Referenz zum vorherigen »Minna de Kanaeru Monogatari«, der darauf anspielt, dass Gruppennamen, Center Performer, Lyrics und andere Dinge von den Fans entschieden werden.

Die Reihe entstand bislang unter wechselnder Regie stets im Studio Sunrise (»Gundam«-Reihe, »Code Geass«) und ist Teil eines größeren Mixed-Media-Projektes. Gestartet wurde »Love Live« im Jahr 2010 und erstreckt sich seitdem über mehrere Alben, Konzerte, Videospiele und Manga.

Während die erste Serie mittlerweile nicht mehr in Deutschland verfügbar ist, zählt der Anbieter Anime on Demand beide Staffeln von »Love Live! Sunshine« zu seinem Katalog. Publisher Kazé veröffentlichte den Anime teilweise auf Blu-ray und DVD.


Unbezahlte Überstunden: Studio Trigger klärt Streitfall außergerichtlich

Über seine offizielle Website gab das Anime-Studio Trigger bekannt, einen Fall von unbezahlten Überstunden außergerichtlich mit einem seiner Mitarbeiter geklärt und den fehlenden Betrag nachgezahlt zu haben. Die Verhandlungen darüber wurden von der Black Kigyou Union geleitet, einer Gewerkschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen ausbeuterische Arbeitssysteme in Japan anzugehen.

© Studio Trigger

So ist auf der Website der Union eine Nachricht des Mitarbeiters zu lesen, in der er angibt, eine harte Zeit durchlebt zu haben, doch froh zu sein, dass ein Kompromiss gefunden werden konnte. Er hoffe, dass flexible Arbeitszeiten in der Anime-Industrie künftig gewissenhafter genutzt würden.

Das Studio Trigger wurde 2011 von Regisseur Hiroyuki Imaishi und Produzent Masahiko Outsuka gegründet und ist seither für zahlreiche Anime-Hits wie »Kill la Kill«, »Little Witch Academia« oder »SSSS. Gridman« verantwortlich.

Erst kürzlich kündigte der Game-Entwickler CD Projekt Red an, dass Trigger ein Anime-Spin-off zum kommenden Action-Spiel »Cyberpunk: 2077« produzieren werde. Die Serie namens »Cyberpunk: Edgerunners« startet 2022 beim Streaming-Service Netflix.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Was ist euer Lieblingsarc aus »Demon Slayer«? Und welcher Trigger-Anime hat euch bislang am meisten begeistert?

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