© 1999 TOEI ANIMATION CO.,LTD.,JAPAN

Seit 1996 durchsegeln Ruffy, Zorro und co ein Meer aus epischen Abenteuern, markerschütternden Konfrontationen und tiefsitzenden Weisheiten. Wir haben fünf der markantesten Zitate für euch analysiert!

Die Welt von One Piece ist eine gewaltige Bühne für ein Stück namens »Leben«, das ihre Bewohner durch Freude und Trauer, Leid und Glück und vor allem jede Menge Abenteuer geführt hat!

Wie es sich für ein gutes Schauspiel gehört, gab es dabei auch jede Menge Konfrontationen, Diskussionen und Dialoge. Wir haben fünf epische Zitate aus der Piratensaga rausgepickt und erklären euch, was genau wir aus ihnen lernen können …


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  • DVD (Bis Folge 656, GerDub)*

ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Vergessen ist wie eine Wunde. Sie mag zwar verheilen, jedoch wird immer eine Narbe zurückbleiben.

– Ruffy

Man kann nicht vor seiner Vergangenheit fliehen. Früher oder später holt sie einen wieder ein und schlägt noch stärker zu, als man es sich je hätte ausmalen können. Manchmal reicht ein winziges Wort, ein Geruch, ein unerwartetes Wiedersehen und man wird vollständig in jene Zeit zurückkatapultiert, die man doch eigentlich so vehement vergessen wollte.

Nur wenn man sich ihr entgegenstellt, kann man mit der Vergangenheit abschließen. Aber nicht nur das. Gleichzeitig wird man auch viel, viel stärker und kann sich erhobenen Hauptes gewappnet jeder weiteren Herausforderung stellen, die einen ohne diese Vorarbeit mit voller Kraft erdrückt hätte. Denn nur wer nicht mit dem Kopf in der Vergangenheit hängt, weiß die Gegenwart wirklich zu schätzen.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Fang an, zu leben, bevor du anfängst, zu sterben.

– Ace

Wer kennt ihn nicht, den altbekannten Spruch »Genieße dein Leben, denn du hast nur das eine«? Und so falsch ist diese Aussage gar nicht, denn was bringt es uns, auf alles Mögliche zu verzichten und jedem Spaß aus dem Weg zu gehen, aus Angst, dass uns dabei etwas passieren könnte? Liegen wir dann auf dem Sterbebett, blicken auf unser Leben zurück und bereuen, unser viel zu vergängliches Leben nicht in vollen Zügen genossen zu haben? Oder geht es bei seiner Aussage doch vielmehr darum, sich blind in jede noch so große Gefahr zu stürzen, vielleicht auch mit dem Hintergedanken, dass man sowieso nichts zu verlieren hat?

Was es schlussendlich auch ist, es bringt nichts als Frust, sich nur auf das zu konzentrieren, was uns irgendwann einmal unausweichlich ereilen wird. Stattdessen sollten wir im Hier und Jetzt leben und all die wunderschönen Momente genießen, die uns das Leben so schenkt. Schließlich weiß man nie, ob es nicht morgen schon vorbei sein könnte.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Was ich wirklich wollte, scheint nicht Ruhm gewesen zu sein. Ich wollte wissen, ob es gut war, dass ich geboren wurde.

– Ace

Ein jeder von uns hat sich schon einmal gefragt, weshalb er überhaupt auf der Welt ist. Dient unsere Existenz einem bestimmten Zweck oder sind wir einfach nur da, um vor uns hin zu vegetieren und irgendwann einfach wieder zu sterben, ohne auch nur die geringste Fußspur hinterlassen zu haben?

Obwohl wir wahrscheinlich niemals eine Antwort auf jene Frage finden werden, jagen wir ihr doch unentwegt nach, überwinden Zweifel an unserem eigenen Nutzen und tun alles in unserer Macht Stehende, um unserem so unwichtig, vielleicht sogar unnötig erscheinenden Leben den winzigsten Hauch Bedeutung zu schenken.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Alles besitzen? Ich will vieles besitzen, wirklich. Aber was bringt es mir, alles zu besitzen, wenn ich es nicht mit meinen Freunden teilen kann?

– Nami

Gold, Edelsteine und die größten Schätze der Welt. Wer von uns würde nicht schwach werden, wenn es um unermessliche Reichtümer geht, die wir uns einfach so unter den Nagel reißen könnten. Aber Nami weiß, das materieller Besitz nicht alles ist und im großen Ganzen ziemlich unwichtig wird, wenn es um die Entscheidung zwischen ihnen und ihren Freunden geht.

Für das neue Jahr könnte man sich daraus vornehmen, das Wesentliche wieder in den Vordergrund zu heben und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Familie, Freunde, all die geliebten Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, sind alle tausendmal wichtiger als Geld oder die neue Spielekonsole. Und schließlich macht es letzten endes auch viel mehr Spaß, neue Erlebnissemit diesen Leuten zusammen zu erforschen.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Dienen? Vergiss es! Ich hab meine eigenen Träume! Diese Enge hier langweilt mich!

-Oz

Geschaffen nur zu einem Zweck und dennoch nicht bereit, sich seinem Schicksal zu beugen. Viele von uns haben Erwartungen, die auf ihre Schultern gelegt werden, sei es nun in der Schule oder zum Beispiel bei der Berufswahl. Und so wird häufig verlangt, dass man in den genau für einen angedachten Pfaden wandelt, um allen Anforderungen standzuhalten.

Aber wenn selbst ein Spezial-Zombie-Riese seine eigenen Ideen für sein Schicksal entwickeln kann, dann könnt ihr das auch! Nehmt euch doch für das nächste Jahr vor, euren Träumen einen Schritt näher zu kommen, ganz egal, was man von euch erwartet. Probiert euch aus als Künstler oder Musiker, als Philosophin oder Autorin und seht, ob es euch glücklich macht. Denn ihr seid die Einzigen, die euer Leben leben, die in euren Schuhen stecken und schlussendlich müsst ihr selbst mit euch zufrieden sein, nicht euer Chef oder eure Eltern.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Wenn es um Leben oder Tod geht, darf man nicht eine Sekunde an sich zweifeln.

Denn wer an sich zweifelt, wird die Schlacht verlieren und untergehen.

Nur der Wille zählt.

– Rotfuß Jeff

Im Piratenalltag ist der Kampf ums Überleben ein ständiger Begleiter. Rotfuß Jeff spricht wahre Worte und erinnert an die zwei Frösche im Sahneglas, aus dem es scheinbar kein Entkommen gab. Einer der beiden gab auf und ertrank, der andere strampelte so lange, bis die Sahne zu Butter wurde und hüpfte dann davon.

Als guten Vorsatz könnte man hier mitnehmen, dass man den Glauben in sich niemals verlieren darf. Manchmal hilft schon das Selbstbewusstsein alleine, um durch eine schwierige Phase zu kommen. Und da bringt es einen auch in nicht ganz so tödlichen Situationen weiter, erhobenen Hauptes voranzuschreiten und noch ein bisschen durchzuhalten und sich selber gut zuzureden, um am Ende die alltäglichen Schlachten sicher zu bestreiten.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Die Gerechtigkeit wird siegen, sagst du? Selbstverständlich wird sie das. Denn der Gewinner entscheidet, was Gerechtigkeit ist!

– Don Quichotte de Flamingo

Dieser kluge Spruch vom Kapitän der mächtigen Piratenfamilie soll uns daran erinnern, dass die Geschichte immer vom Gewinner geschrieben wird. Damit ist ja auch ganz klar, wer der Held und wer der Widersacher war, denn schließlich kämpft niemand für seine Ziele, ohne auch ganz davon überzeugt zu sein. Und sowohl in der Realität, als auch in One Piece lebt der Gegenspieler vielleicht nicht lange genug, um seine Seite der Geschichte erzählen zu können.

Im ganz normalen Alltag erlebt man vielleicht keine Kämpfe auf Leben und Tod, aber Streit und Ärger untereinander kennt wohl jeder. Und manchmal steht man plötzlich zwischen den Fronten, auch wenn man eigentlich gar nicht direkt am Zwist beteiligt ist. Für diesen Fall kann man von Don Quichotte de Flamingo lernen und sich vornehmen, stets beide Seiten einer Geschichte zu hören und dann selber zu entscheiden, was die Wahrheit ist.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Es gibt Dinge die kann man nicht aufhalten. Den Lauf der Zeit, das Schicksal, große Träume, einen starken Willen.

– Monkey D. Dragon

Auch wenn Ruffys Vater der meistgesuchte Mann der Welt ist, hindert ihn das nicht, seine Pläne durchzusetzen. Er weiß, dass man mit einem starken Willen alles erreichen kann, was man nur will. Der Revolutionär weiß aber auch, dass man sich manchen Dingen beugen muss – so beispielsweise der Zeit, die den unaufhörlichen Ticken der Uhr unterworfen ist.

Fürs nächste Jahr könnte man hier mitnehmen, immer weiter zu kämpfen, wenn man etwas wirklich will, aber manchen Dingen auch ihren natürlichen Lauf zu lassen. Denn ganz oft blickt man am Ende auf Vergangenes zurück und erkennt, dass eigentlich doch alles so gekommen ist, wie es kommen sollte und sich irgendwie doch alles zum Guten gefügt hat.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Es gibt Situationen im Leben, in denen man einfach weiterkämpfen muss. Auch wenn man keine Chance hat.

– Lysop

Selten hat unser aller Lieblingslügenbold etwas so Wahres von sich gegeben und das obwohl er selbst bekennender Angsthase ist und lieber flüchtet, als sich in einen Kampf zu stürzen, den er sowieso nicht gewinnen kann. Zumindest zu Anfang.

Wie wir an dieser Aussage deutlich erkennen können, sieht auch der Lockenkopf irgendwann ein, dass man nicht immer nur weglaufen und bestenfalls noch anderen allen Ärger überlassen kann. Es gibt Dinge, für die man kämpfen muss, so aussichtslos die Schlacht auch erscheint. Nichts fliegt einem einfach so zu oder wendet sich von ganz allein zum Guten. Man muss schon etwas dafür tun und wenn nötig auch dafür kämpfen. Vor allem wenn es einem so unsagbar wichtig ist wie Lysop seine Freunde.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Blind zu sein, ist keine Schwäche.

– Fujitora

Manchmal glauben wir, nur weil uns etwas einschränkt, macht es uns automatisch schwächer. Dass das Schwachsinn ist und wir einfach nur versuchen müssen, die positiven Aspekte daran zu sehen, erkennen wir in all unseren Selbstzweifeln nur schwerlich.

Nicht so Fujitora. So einschüchternd der bullige Marineadmiral auch wirkt, wird er doch von einem ziemlich üblen Makel geplagt: Er ist blind. Eingeschränkt wird er davon allerdings nicht. Im Gegenteil. Statt sich allein auf seine Augen zu verlassen, hat er gelernt, seine übrigen Sinne für sich arbeiten zu lassen und sie so zu schärfen, dass er seine Augen gar nicht mehr braucht. Er hat seinen eigenen Weg gefunden, sich über seine augenscheinliche Schwäche hinwegzusetzen und an ihr zu wachsen. Und nun ist er stärker als je zuvor.


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Woran stirbt ein Mensch? An einer Kugel im Herzen? Nein.
An Krebs? Nein.
An einem giftigen Pilz? Nein.
Ein Mensch stirbt erst, wenn er vergessen wird.

– Doc Bader

Was uns nach dem Tod erwartet, ist eines der größten Rätsel der Menschheit. Umso stärker ist unsere Furcht vor dem, was folgt, scheut der Mensch doch nichts mehr als etwas, das er nicht kennt. Es kann gut sein, dass nach unserem Tod nichts mehr kommt und wir einfach vor uns hin vegetieren, bis uns ein paar hungrige Würmer aufgefuttert haben. Aber ist das wirklich das Ende?

Nicht für Choppers schrulligen Ziehvater. Der brachte, vollkommen in die Ecke getrieben und mit der Gewissheit, dass sein Leben nun sein Ende finden wird, seinen Peinigern die wundervolle Lektion näher, dass der Tod eines Menschen nicht automatisch sein Verschwinden bedeutet. Solange trotz seines Ablebens noch immer jemand an ihn denkt, ist er nicht tot. Erst wenn er vollständig vergessen wurde, verschwinden die Fußspuren, die er auf dieser viel zu großen Welt hinterlassen hat. Ein beruhigender Gedanke, oder?


ONE PIECE © 1997 by Eiichiro Oda/SHUEISHA Inc.

Geld und Juwelen sind nichts als Steine und haben kein Herz und keine Seele. Einfach zu leben, ist das wahre Glück.

– Riku Doldo

Wie heißt es so schön? Geld allein macht auch nicht glücklich. Und genau das will der weise König damit ausdrücken. Du kannst noch so viel Geld und Juwelen besitzen, am Ende des Tages bringen sie dir überhaupt nichts, wenn du in einen Käfig eingepfercht in irgendeiner Ecke hockst und nur auf deinen Tod wartest.

Frei über das eigene Leben entscheiden und ohne Angst, dass es jederzeit enden könnte, leben zu dürfen. Es mit jenen Menschen teilen zu können, die einem die Welt bedeuten. Lieben und geliebt zu werden. Das ist es, was wahren Reichtum ausmacht.


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Meine Freunde gebe ich nicht her. Selbst wenn ich dafür sterben muss.

– Ruffy

Mit diesem Zitat spricht der quirlige Hauptcharakter der Serie das größte in One Piece behandelte Thema an: Freundschaft. Ohne Freunde ist man nichts. Man erreicht nichts. Man ist schwach. Nur gemeinsam ist man stark genug, selbst die größte und stärkste Mauer einzureißen. Sie geben einem die Liebe und die Kraft, wieder aufzustehen, wenn man am Boden liegt.

Und für nichts in der Welt würde man jene viel zu wertvollen Bande hergeben, die einem so viel schenken, dass allein der Gedanke daran, sie zu verlieren, unsagbar schmerzt. So sehr, dass man lieber sterben würde, als seine Freunde und Kameraden nicht mehr an seiner Seite zu wissen, käme das doch einem noch viel schmerzhafteren Tod gleich.


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Wenn man versucht, das Leben zu leben, kriegt man manchmal ein paar sehr harte Treffer ab. Dennoch sollte man niemals vergessen, dass es immer ein Morgen gibt.

– Sanji

So hart ein Fall auch ist und so schmerzhaft die Wunden, die er hinterlassen hat, irgendwann wird man wieder die Kraft finden, aufzustehen, und der Schmerz, der so unerträglich erschien, verschwinden und uns stärker zurücklassen als je zuvor. Wenn wir nicht vergessen, dass sich die Welt, die heute noch so grau und trist wirkt, unaufhörlich weiterdreht und mit ihr auch alle Wunden heilen. So, wie sie Tag für Tag nach tiefschwarzer Nacht in neues Licht gehüllt wird.

Wir dürfen nur niemals aufhören, daran zu glauben, dass schon morgen ein neuer Tag anbricht und neues Licht in unsere unüberwindbar erscheinende Finsternis bringen wird.


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Es ist keine Schande, zu weinen. Solange du danach weitergehst.

– Shanks

Wie oft haben wir schon gehört, dass Jungen nicht weinen dürfen oder wir zu alt sind, um in Tränen auszubrechen? Dabei ist doch überhaupt nichts Falsches daran, sich auch einmal seiner Schwäche hinzugeben und ein wenig in Selbstmitleid zu versinken, wenn einem alles zu viel wird. Tun wir das nicht, brechen wir irgendwann unweigerlich unter der angestauten Last zusammen und finden womöglich gar nicht mehr die Kraft, uns von ihr zu befreien.

Solange man nicht in ein tiefes Loch fällt, aus dem man nicht mehr herausfindet, ist es vollkommen in Ordnung, auch mal zu weinen. Selbst wenn du ein riesiger Schrank bist, der zwanzigmal die Woche ins Fitnesscenter geht und vor dem jedes Kind schreiend davonläuft. Schwäche zu zeigen, ist vollkommen okay. Nur so können wir stärker werden und an unseren Problemen wachsen. Denn wie sagt eines meiner Lieblingszitate so schön? Nur wer offen zu seinen Gefühlen stehen kann, ist wirklich stark.


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Ich liebe Helden, aber will selbst keiner sein.

– Monkey D. Ruffy

Ein wahrer Held ist etwas ganz Besonderes – er handelt stets im Auftrag der Gerechtigkeit und stellt die Bedürfnisse der anderen über sich selbst. Dieses Mindset ist in Ruffys Augen zwar bewundernswert und respektabel, er selbst möchte diese Person jedoch nicht sein – da er dazu sämtliche Hoffnungen und Träume über Bord werfen müsste.

Von Kindesbeinen an ist Ruffy von seinem Wunsch beseelt, König der Piraten zu werden und hat für dieses Ziel unzählige Schlachten bestritten. Er schöpft aus diesem Vorhaben all seine Kraft und könnte es für nichts und niemanden opfern – auch nicht für die Gerechtigkeit. Denn ein wahrer Held muss in völliger Selbstaufopferung leben, während Ruffy sein Leben in vollen Zügen auskosten möchte.


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Ruffy allein soll zum König der Piraten werden!

– Lorenor Zorro

Zorro ist seinem Kapitän bis in die Zehenspitze treu, denn Seite an Seite durchlebten die beiden Kämpfer so manch schwere Zeit, die ihre Schicksale nur noch enger aneinander knüpften. Ruffys Motivationen und Ideale sind so auch Zorro in Leib und Seele übergegangen und er steht treu hinter seinem Anführer und ist bereit, alles zu tun, um diesen Wunsch zu verwirklichen.


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Wenn die Welt dich herumschubst, musst du einfach nur aufstehen und zurückschubsen!

– Lorenor Zorro

Das Leben ist kein Ponyhof – sicherlich wurde jedem von euch dieser Kalenderspruch schon mal um die Ohren gehauen, doch so wie in jedem Klischee ein kleines bisschen Wahrheit steckt, ist auch das Leben wahrlich kein Zuckerschlecken. Rollen jedoch schlechte Zeiten auf einen zu, sollte man sich nach Zorros Auffassung auf keinen Fall unterkriegen lassen, sondern die Herausforderung annehmen.


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Hör auf, die Dinge zu zählen, die dir verlorengegangen sind. Was fort ist, ist fort! Fokussier dich lieber auf die Dinge, die dir doch bleiben!

– Jinbei

Abschiede und Verluste gehören zum Leben genau so sehr dazu wie Begegnungen und Anfänge. Doch egal wie viel man verliert, gewisse Dinge bleiben für immer und geben einem ungebrochen Kraft. Ähnlich wie in der berühmten »halb voll oder halb leer«-Frage sollte man also laut Jinbei nicht über das trauern, was man verloren hat, sondern sich über die Dinge freuen, die man gewonnen hat und die bleiben.


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Das ganze Bild erschließt sich dir erst, wenn du es von außen betrachtest.

– Trafalgar Law

Jeder kennt es – steckt man selbst in einer emotional fordernden Situation, fällt es einem oft schwer, die Fakten zu erkennen und Lösungen dafür zu entwickeln. Oft denkt man im Nachhinein eine Situation noch einmal durch und entdeckt einen einfachen Weg, der einem zuvor verborgen geblieben ist.


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Idioten, die die Vergangenheit nicht respektieren, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen!

– Nico Robin

Der griechische Philosoph Sokrates sagte einst: »Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser«. Wer sich die Fehltritte anderer eine Lehre sein lässt und versucht, nicht in dasselbe Fettnäpfchen zu treten, wird in entsprechenden Situationen selber erfolgreicher sein. Somit ist ein umfassendes Wissen und gesunder Respekt vor der Vergangenheit essenziell, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.


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Ich glaube, wenn ich nun einen Schritt zurücksetze, werde ich nie wieder in der Lage sein, hier zu stehen.

– Lorenor Zorro

Arbeitet man sein gesamtes Leben auf etwas hin und landet so durch genügend Motivation und Durchhaltevermögen bei einer außergewöhnlichen Gelegenheit, ist es wichtig, diese zu erkennen und auch zu nutzen. Denn wirft man all das, was man sich erarbeitet hat, über den Haufen, ist es sehr schwer, es wiederzuerlangen – und vielleicht sogar unmöglich.


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Es ist nicht Gott, den die Menschen fürchten – denn die Furcht selbst ist Gott!

– Enel

Seit der Antike stellt man sich Gott als ein Wesen vor, das die Menschen regiert und über jeden Einzelnen herrschen kann. Enel hat eine ganz besondere Vorstellung von dieser Übermacht, denn in seinen Augen ist Gott nichts weiter als die menschliche Furcht.

Nichts auf der Welt beeinflusst das Verhalten und die Psyche eines Menschen so sehr wie seine Angst, somit ist die Angst ein Faktor, der ähnlich eines Gottes das Leben der Menschen beeinflusst.


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Was glaubst du, wann ein Mensch wirklich tot ist? Wenn sein Herz von einer Kugel durchlöchert wird? Nein. Wenn ihn eine Krankheit dahinrafft? Nein … Er stirbt, wenn er vergessen wird!

– Dr. Hiluluk

Stirbt ein Mensch, findet sein Leben ein Ende und sein Körper beginnt, aus dieser Welt zu entgleiten. Gleichzeitig ist er aber nach wie vor präsent, denn seine Angehörigen und Freunde behalten die gemeinsame Zeit in lebhafter Erinnerung und bringen der Person nach wie vor Emotionen entgegen – so lebt man auf eine gewisse Art und Weise in den Herzen seiner Liebsten weiter.

Wirklich »verschwunden« ist man jedoch, wenn niemandem mehr eine Erinnerung bleibt und man somit keinen Beweis für seine Existenz in dieser Welt zurücklässt …


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Das Leben ist wie ein Stift, der zwar irgendwann aufgebraucht ist, jedoch das wunderschöne Gedicht des Lebens hinterlässt.

– Nami

Fast wie Dr. Hiluluk hat auch Nami erkannt, dass das Vermächtnis eines Menschen ihn für immer in dieser Welt hält. Dabei müssen es nicht einmal große Taten sein, die im kollektiven Gedächtnis bleiben, auch vermeintlich kleine Dinge wie eine glückliche Familie sind ein schönes Gedicht des Lebens.

So ist jedes menschliche Leben eine eigene, mit Emotionen gefüllte, Story.


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Welches One Piece-Zitat hat euch ganz besonders berührt? Und gibt es irgendwelche Lehren, die ihr in euer eigenes Leben übernommen habt?

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N.N.
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N.N.

Streng genommen möchte Ruffy kein Held werden weil Helden Ihr Fleisch teilen müssen. Und Ruffy teilt sein Fleisch nicht 🙂