© Ryo Shirakome, OVERLAP/ARIFURETA Project

Dass die Reise in eine andere Welt kein Zuckerschlecken ist, zeigt uns der actionreiche Isekai-Manga Arifureta! Wir verraten euch, ob sich ein Griff zur Manga-Adaption der erfolgreichen Light Novel lohnt!

Ein ganz normaler Schultag beginnt. Übermüdet von der durchgezockten Nacht schleppt ihr eure müden Knochen mit eurer kargen Energie ins Klassenzimmer, wo euch schon eure altbekannten Peiniger erwarten. Doch plötzlich füllt ein geisterhaftes Leuchten das sonst so verhasste Zimmer und reißt euch in eine farbenfrohe Fantasywelt!

Was sich anhört wie der größte Traum tausender Otakus ist für Arifureta-Protagonist Hajime der Beginn einer unglaublichen Qual. Nachdem die umstrittene Anime-Adaption uns nicht völlig überzeugen konnte, haben wir für euch in den Manga hineingelesen und verraten, ob uns Hajimes Leidensweg als Bildergeschichte besser mundet!


Alle Infos zu Arifureta!

Originaler Titel: Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
Verlag: Altraverse
Mehr Infos: Beschreibungen und Preise
Story: Ryou Shirakome
Zeichnungen: RoGa
Original erschienen bei: Overlap
In Japan erschienene Bände: 5 (laufend)
Deutscher Rythmus: Alle 2 Monate


Darum geht es in Arifureta!

© Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Der 17-jährige Hajime führt so ziemlich den unspektakulärsten Alltag, den man sich vorstellen kann: Nachdem er sich als Außenseiter durch die quälend langen Schultage geschleppt hat, fällt er zu Hause entkräftet in seinen Sessel und gibt sich einer Welt hin, in der er sich wesentlich heimischer fühlt – die Welt der Anime und Videogames!

Doch das alles ändert sich schlagartig, als eine unbekannte Macht seinen Klassenraum in ein gleißendes Licht hüllt und ihn mitsamt seiner Mitschüler in eine mittelalterliche Fantasy-Welt transportiert!

Dort sollen sie als Helden an vorderster Front gegen finstere Mächte antreten, um die Bewohner vor der vollkommenen Auslöschung zu bewahren. Das Schicksal scheint schon mal auf ihrer Seite zu sein und segnet jeden Schüler mit herausragenden Fähigkeiten – jeden außer Hajime, der mit seiner lächerlichen Position als Schmied erneut zum Gespött seiner Klasse wird.

Unter seinen Klassenkameraden hat Hajime nicht die allerbeste Stellung. | © Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Als eine Dungeonmission plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt, steht Hajime urplötzlich vor der Entscheidung – wird er den Überlebenskampf in dieser grausamen Welt antreten oder gar an ihm zugrunde gehen?


Isekai-Blockbuster

© Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Jeder Anime- und Manga-Fan, der in den letzten Jahren mit halbwegs offenen Augen seine Szene verfolgt hat, wird vom enormen Erfolg und der ebenso enormen Kritik am Isekai-Genre Wind bekommen haben. Auch Arifureta reiht sich in die eigenwillige Fantasy-Gattung ein und serviert auf den ersten Blick gewöhnliche Genrekost, die das Rad in keiner Weise neu erfindet. Muss es aber auch gar nicht, denn Autor Ryou Shirakomes Erzählung legt den Fokus nicht etwa auf die in wenigen Sätzen abgehandelte Welt, sondern seine Charaktere, die sozialen Interaktionen zwischen ihnen und vor allem die Entwicklung des Hauptcharakters Hajime.

Der ist Arifuretas Geheimwaffe, denn anstatt die Geschichte eines großen Helden zu erzählen, der mit seinem durch zahlreiche Zockernächte und Bingewatches erlangtem Fantasy-Wissen ohne Mühe zum Messias einer neuen Welt wird, stellt Arifureta ein deutlich realistischeres Szenario dar: Durchschnittstyp Hajime muss nämlich ordentlich einstecken und feststellen, dass auch in dieser Welt Kraft etwas ist, das hart erkämpft werden möchte

Hajimes Kampf durch die erbarmungslose Höhle steckt voller Überraschungen. | © Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Seine Verwandlung wird durch das zufällige Auftauchen eines Wunderelexiers zwar etwas gewollt vorangetrieben, doch geht es dem häufig etwas augenzwinkernd verlaufenden Manga nicht um möglichst verstrickte Plotelemente, sondern Action! So ballert sich Hajime in großartig überbordert inszenierten Kämpfen durch Gegnerwellen und lässt den Leser seinen Frust förmlich spüren.

Ob Arifureta inhaltlich ähnlich spannend bleibt wie im Erstling ist nach Hajimes Verwandlung vom Underdog zum Revolverhelden fraglich. Der erste Band macht aber in jedem Fall Lust auf mehr und lässt die Hoffnung aufkeimen, dass der verschleppte Otaku noch einige Prüfungen vor sich hat!


Größter Skill: Coolness!

© Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Ein enormer Pluspunkt des Manga ist die großartige visuelle Umsetzung, die vor allem in den Actionszenen durch überschäumende Details und rasante Inszenierung voll und ganz überzeugen kann. Dabei ist sich Zeichner RoGa dem Augenzwinkern in der Serie bewusst und stellt Hajime als dunklen Antihelden mit vor Edge nur so triefenden Gesichtsausdrücken dar.

Gleichzeitig wird munter mit Paneling und verschiedenen Stilen experimentiert, um sowohl ernsten Szenarien, als auch witzigen Momenten stets den richtigen Anstrich zu verpassen!


Fazit – Isekai zum Mitnehmen!

© Ryou Shirakome / RoGa / Overlap / Altraverse

Wer auf Action steht, kann mit Arifureta auf keinen Fall etwas falsch machen, denn die Fantasy-Sause ballert ihren Lesern ein ausgefeiltes Panel nach dem nächsten um die Ohren und sorgt dank der interessanten Grundprämisse für ein kurzweiliges Erlebnis, das sich positiv von anderen Isekai-Serien abhebt!

Dank der künstlerischen Umsetzung ist der Manga eine ausgezeichnete Anime-Alternative und damit sowohl für Fans, als auch Neulinge in jedem Fall eine Empfehlung wert!

Wir bedanken uns herzlich bei Altraverse für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


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Jetzt seid ihr gefragt!

Manga, Light Novel oder Anime – welche Arifureta-Inkarnation findet ihr am Besten? Und was würdet ihr tun, wenn ihr eines Tages in einer anderen Welt erwachen würdet?

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Accelerator

Ich hoffe auf die Light Novel das diese nach DE kommt, gerade 10 Hauptbände der LN gegenüber den 5Mangabände … ich halte es aktl für sehr unwahrscheinlich das der Manga je die LN komplett abdeckt. ->

naja Fazit für mich den Manga werde ich wohl nicht lesen

Basara

Wäre an sich sogar besser, da die Novel meist mehr Handlung abdecken kann als ein Manga Panels zur Verfügung hat.

Rei hakase

Yue ist in der Serie best girl. Sonst ist die Serie ok. Jeder der halt edgy isekai mag, hat hier was tolles gefunden. Und jeder der denkt, dass ein. Mädchen außer Yue ne chance hat oder besser ist als sie, liegt falsch.

SpeedoWagong

Also ich muss sagen, der Mangel war wirklich sehr unterhaltend und auch cool gezeichnet. Nachdem ich den Manga durch hatte, hab ich mir direkt den Anime angeguckt und ich weiß nicht wie aber das war keine so gute Entscheidung… Der Anime lässt sehr viele wichtige Stellen des Mangas weg, bringt manche Charaktere komisch rüber und hat sehr viel sehr schlechtes CGI. Aber wie gesagt der Manga war sehr nice:)

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