© Silver Link, Kodansha

Männer denken alle 28 Minuten an Sex – dass diese berühmte Feststellung nicht nur auf die Herren der Schöpfung anzuwenden ist, beweist der Ecchi-Kurzanime Ao-chan Can’t Study.

Die Comedygeschichte Ao-chan Can’t Study soll in dieser Season premieren und bringt euch in 12-minütigen Episoden hinter das Geheimnis der titelgebenden Lernprobleme und mitten in die versaute Gedankenwelt der (gar nicht mal so) unschuldigen Ao Horie.

Am 5. April feiert die Mangaadption aus dem Hause Silver Link (Chivalry of a Failed Knight) in der Spring Season 2019 ihre Premiere und soll neben jeder Menge Pantsushots, Boobieblitzern und Sexwitzen auch eine ernsthafte und romantische Liebesgeschichte bieten.

Der zugrundeliegende Manga von Ren Kawahara dreht sich dabei insbesondere um das Thema des ersten Kontakts mit dem anderen Geschlecht und dem damit verbundenen Herzklopfen, der prickelnden Atmosphäre im Raum und die perversen Gedanken, die sich früher oder später unaufhaltsam in die jugendlichen Köpfe schleichen.


Titel: Ao-chan Can’t Study
Art: Serie, Kurzanime
Episoden:12
Genre: Ecchi, Comedy, Romance
Studio:Silver Link (Kenja no Mago, Death March to the Parallel World Rhapsody)
Regisseur: Keisoku Inoue (Episodenregie bei Chivalry of a Failed Knight, Masamune-kun’s Revenge)
Vorlage: Manga
Simulcaster: Noch nicht bekannt
Trailer:Hier anschauen
Starttermin: 06.04.2019


Die wichtigsten Infos: Wann, wo und für wen?

Wann startet Ao-chan Can’t Study?

Die erste Folge von Ao-chan Can’t Study wird am 5. April im japanischen Fernsehen ausgestrahlt.


Wo gibt es den Anime auf Deutsch?

Bislang hat noch kein Publisher oder Streamingdienst die Lizenz zu Ao-chan Can’t Study bekanntgegeben. Die Chancen für einen deutschen Release stehen jedoch gut. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!


Für wen eignet sich der Anime?

Ao-chan Can’t Study wird ein Feuerwerk der Sexwitze! Wem der infantile Humor von Seitokai Yakuindomo gefallen hat, wird an Aos Alltagsleben und den verqueren Gedanken des jungen Mädchens seine helle Freude haben.

Fans von erotischen Anime wie Testament of Sister New Devil oder High School DxD könnten allerdings ein wenig leer ausgehen, denn Ao-chan bietet sicherlich auch durchaus etwas fürs Auge, aber konzentriert sich wahrscheinlich eher auf den Humor als darauf, Nippelfeste wie die vorangegangenen Serien zu zeigen.


Darum geht es in Ao-chan Can’t Study

Als Tochter eines Bestseller-Autors für Erotikbücher hat man es nicht gerade leicht. Die niedliche Ao kann sich noch lebhaft daran erinnern, dass sie als kleiner Stöpsel im Kindergarten den anderen Kindern voller Stolz und bis über beide Ohren strahlend erklärte, wie ihr Vater auf ihren Namen gekommen war: Das A steht für Apfel und das O steht für Orgie!

Ihr versautes Kopfkino treibt die disziplinierte Ao regelmäßig zur Weißglut. | © Silver Link, Kodansha

Und auch heute, zehn Jahre später, verfolgt sie diese peinliche Erinnerung immer noch, doch mittlerweile geht sie schon längst zur Schule und hat nur noch ein einziges Ziel im Kopf: Sich einen Platz an einer Elite-Universität zu sichern und endlich vollkommen unabhängig von ihrem perversen Vater zu werden.

Für jugendlichen Leichtsinn und vor allem für Jungs hat sie dabei natürlich keine Zeit und konzentriert sich voll und ganz auf ihr großes Ziel. Das ändert sich jedoch schlagartig, als der junge Kijima ihr wie aus heiterem Himmel ein schockierendes Liebesgeständnis macht und ihr von da an beharrlich am Rockzipfel hängt.

Doch trotz all ihrer Bemühungen, ihren unerwünschten Verehrer abzuwimmeln, schwirren Ao schon bald allerhand versaute Gedanken durch den Kopf und sie muss entsetzt feststellen, dass der Apfel vielleicht doch gar nicht mal so weit vom Stamm fällt.


Ansprechendes Kopfkino

Silver Link, Zuhause von Serien wie Shomin Sample oder Chivalry of a Failed Knight, haben ihr Händchen für schlüpfrige Comedy längst unter Beweis gestellt.

Auch wenn Ao-chans Alltagsabenteuer weniger opulente Panoramen erfordern als Shins Wiedergeburt in einer anderen Welt, lassen die Vorab-Trailer detailreiche Zeichnungen und ausgefeilte Charakteranimationen erwarten, die der Geschichte dynamisches Leben einhauchen.

Regiedebütant Keisoku Inoue darf hier erstmals die Schirmherrschaft eines Projektes übernehmen und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, wobei ein Kurzanime wie dieser die perfekte Spielwiese für einen angehenden Director sein sollte.

Um auch ihr Äußeres die Niedlichkeit der gar nicht mal so unschuldigen Ao widerspiegeln zu lassen, steuert Miwa Oshima, bekannt aus dem abgedrehten Ecchiklassiker Baka and Test: Summon the Beasts, sein Charakterdesign bei.

Und damit ihr zwischen dem ganzen Schweinkram nicht den Faden verliert, kümmert sich Scriptwriterin Michiko Yokote um die Drehbücher, die nach ReLife und Die Walkinder ihre Feuertaufe definitiv hinter sich hat.

Neben den Ecchimomenten spielt auch die Romantik zwischen Ao und Kijima eine große Rolle | © Silver Link, Kodansha

Hirntoter Ecchi-Humor?

Was man nicht verschweigen kann, ist, dass die Geschichte des Anime sicherlich kein hochliterarisches Meisterwerk darstellen wird. Viel eher wird die Story der handlichen Kurzanime-Happen nicht mehr als ein Rahmen für die mal niedlichen, mal schlüpfrigen Ecchi-Momente sein und hoffentlich für kurzweilige Unterhaltung sorgen.

Ihr solltet weder tabufreie Erotik, noch tiefsinnige Theatralik erwarten, sondern schlichtweg einen entspannten Snack für Ecchifreunde.

Solltet ihr zu der Fraktion gehören, die bei jedem Pantsublitzer in eine krampfartige Paralyse verfällt und laut schnaubend die Sinnlosigkeit und Lachhaftigkeit des textilfreien Ecchi-Genres kommentiert, wäre ein weiter Bogen um diesen Titel durchaus angebracht.

Allerdings läuft der Anime Gefahr, in der Versenkung zu verschwinden, sollte das Erstlingswerk des unerfahrenen Regisseurs keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und sich als uninspirierte Abfolge von Sexwitzchen entpuppen.

Zwar wären zwölf Minuten selbst für so etwas die ideale Länge, allerdings sollte die Geschichte sich als mehr als das entpuppen, um nicht aus dem Gedächtnispalast seiner Zuschauer verbannt zu werden.


Jetzt seid ihr gefragt!

Was haltet ihr von Ecchianime? Hirnverbrannter Mist oder prickelnde Unterhaltung? Schreibt es uns in die Kommentare!

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Shinra
Gast
Shinra

Wieso steht unterm Coverbild “Fuji Tv Network, Bones, Netflix”? Gibt’s da einen Zusammenhang?

CapuzenNinja
Gast
CapuzenNinja

Wird für mich ein Anime sein den ich auf jeden Fall schauen werde! Wenn ständig irgendwelche Boobies rausblitzen ist es zwar ganz nett und so aber ich finde perverser Humor weitaus besser 🙂

Ciela
Gast
Ciela

Na ich bin mal gespannt

DeadPixel
Gast
DeadPixel

Langsam bin ich ewtas genervt vom Autor, dass er immer wieder das “Ecchi”-Genre diffamiert und schlecht redet. Mit der Aussage: “die Geschichte des Anime sicherlich kein hochliterarisches Meisterwerk darstellen wird” könnte er in diesem Fall sicherlich recht haben, aber in Verbindung mit der Überschrift “Hirntoter Ecchi-Humor?” klingt das als wolle er alle Animes mit Ecchi Szenen über einen Kamm scheren. Um gleich beim Paradebeispiel zu bleiben: Hichschool DxD hat eine echt interessante und spanende Hintergrundgeschichte, der Kampf zwischen Engeln, Dämonen und gefallenen Engeln die noch geschwächt vom letzten großen Krieg zwischen den Partein versuchen miteinander zurecht zu kommen und teilweise… Weiterlesen »

DeadPixel
Gast
DeadPixel

Nachdem icn den Kommentar von CapuzenNinja gelesen habe, möchte ich nur klar stellen, dass es nur meine Meinung ist, dass solche plumpen Hösschenblitzer etc. schlechter Ecchi ist (Ich bin halt kein Fan davon). Es gibt bestimmt auch viele Leute die das ganz anders sehen. Aber ich bleibe dabei, dass Ecchi nicht gleich Ecchi ist und es unterschiedliche Darstellungsformen gibt.

Juli
Gast
Juli

Hallo, ist diese Anime Serie auch schon für 13-jährige Mädchen geeignet? ich kann nirgends eine FSK Empfehlung oder ähnliches finden.
Hört sich ja so an als wären es er schon Erwachsenen Themen…

Kyubinoyoko
Mitglied

Nein, der Anime ist ganz bestimmt nicht geeignet für ein 13-jähriges Mädchen.

Juliane
Gast
Juliane

Vielen Dank!
… als NichtFan ist es ganz schön undurchsichtig Filme oder Serien für meine Tochter auszuwählen. sie mag Romantik und Liebe, ist dann aber geschockt wenn es plötzlich halbpornografisches oder anders verstörendes gibt.
Wir freuen uns über Tipps zu eher harmlosen aber romantischen Animes.