Links Shounen Sekai, März 1928; Rechts Shoujo Sekai, Mai 1909

Shounen, Shoujo, Seinen und Josei sind quasi allgegenwärtige Begriffe in der Manga-Welt. Aber sind diese Bezeichnungen wirklich so sinnvoll, wenn wir uns über unser Hobby reden wollen? Im ersten Abschnitt meiner vierteiligen Analyse schaue ich mir erst einmal an, was die Begriffe überhaupt bedeuten.

Teil 01: Begriffe | Teil 02: Statistiken | Teil 03: Das Seinen-Problem | Teil 04: Der ganze Rest

Es gibt einige Dinge, die einfach dazugehören, ein Anime-Fan zu sein, und die jeder Anime-Fan irgendwann in seinem Fandasein lernen muss. So, wie ein Kind irgendwann wie von selbst mit dem Sprechen anfängt, fangen Anime-Fans irgendwann an, sich über ihr Hobby in einer seltsamen, japanisch-angereicherten Fachsprache zu unterhalten, auf die ihre sonstigen Freunde nur mit fragenden Gesichtern oder allenfalls dem ebenso seltsamen „Weeaboo“ reagieren können.

Wo wir diesen Slang aufgeschnappt haben, wissen wir teilweise selbst nicht so genau (Ich erinnere mich nur dunkel an endlose Google-Suchen auf Websites, die es nicht mehr gibt), aber wir lernen ihn trotzdem. Wir lernen, dass ein Mangazeichner ein Mangaka ist und ein Synchronsprechen ein Seiyuu. Dass man ein Paar in einem Yaoi in Seme und Uke einteilt und dass ein Mädchen, das den Jungen, in den sie verliebt ist, einen Baka nennt, eine Tsundere ist.

Einige von uns lernen sogar, dass man ein süßes Kätzchen besser kawaii koneko nennen sollte und müssen dieses Wissen dann anbringen, wenn die Nachbarskatze Junge geworfen hat. Die meisten von uns haben aber irgendwann einmal gelernt, wie man Manga (und in geringerem Maße Anime) nach Zielgruppen einteilt.

Diese Zielgruppen sind in aller Regel Shounen (Jungs), Shoujo (Mädchen), Seinen (junge Männer) und Josei (junge Frauen), vielleicht auch noch zusätzlich Kodomo (Kinder), und das meist auch in genau dieser Reihenfolge.

Da die meisten von uns mit den ersten beiden angefangen haben, haben wir von Seinen und Josei wahrscheinlich das erste Mal in so einer Auflistung gehört. Aus diesen vier Demographien lässt sich leicht eine schematische Landschaft der Anime- und Mangawelt bauen, die dazu auch noch schön symmetrisch in zwei Dimensionen eingeteilt ist: Alter und Geschlecht der Zielgruppe.

Mir geht es heute aber um eine Frage, die wir uns bei so schön einleuchtenden und so schön japanischen Begriffen vielleicht zu selten stellen: Was bringen uns diese Kategorien eigentlich?

Woher kommen die Zielgruppenbezeichnungen eigentlich?

Schauen wir uns dafür zunächst einmal an, woher wir dieses System von Zielgruppeneinteilungen eigentlich haben. Was bedeutet es, wenn ein Manga ein „Shounen“ ist? Die ernüchternd einfache Antwort ist, dass er in einem Shounen-Magazin erschienen ist, so wie ein Shoujo in einem Shoujo-Magazin erscheint und so weiter. Da die Manga-Industrie im Großen und Ganzen von Magazinen getragen wird, bestimmt das Magazin, in dem ein Manga erscheint, wie man ihn einordnet.

Die Trennung zwischen Shounen und Shoujo reicht bis an die Anfänge dieser Industrie zurück. Als Japans boomende Print-Branche sich am Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihren Zeitschriften erstmals explizit an Kinder richtete, waren Manga nur ein Teil der Hefte, die außerdem mit Geschichten, informativen Texten und Bildern gefüllt waren.

Erst langsam entwickelte sich das Medium über die nächsten Jahrzehnte von einfachen Strips zu vollständigen Handlungen, die sich über mehrere Ausgaben ziehen und später in Sammelbänden erscheinen konnten. Feststand jedoch von Anfang an die Geschlechtertrennung, nach denen sich die Inhalte der Magazine ganz im Geiste der Zeit richteten:

Während in der Shounen Sekai vor allem Abenteuer- und Kriegsgeschichten dominierten, meist mit starker nationalistischer Botschaft, ging es in ihrem Schwestermagazin, der Shoujo Sekai, um leichtherzigen Witz, Poesie und die schönen Künste.

Links Shounen Sekai, März 1928; Rechts Shoujo Sekai, Mai 1909

In den Nachkriegsjahren entwickelte sich Manga zu dem Medium, das wir heute kennen, doch die harte Geschlechterlinie zwischen den Magazinen, in denen Manga inzwischen den Hauptteil ausmachte, blieb unangetastet. Außerdem hatte sich wenig daran geändert, dass Manga in erster Linie für Kinder war, zumindest in den Augen der Öffentlichkeit.

Als in den 50ern abseits des Zeitschriftenmarktes die ersten japanischen Comics für Erwachsene erschienen, verwendete man daher bewusst nicht das Wort Manga, sondern das deutlich ernstzunehmender klingende Gekiga. Mit der Zeit nahm die Resistenz der Künstler, die langsam Anstellungen bei Magazinen wie Weekly Manga Action oder Big Comic fanden, gegenüber dem Wort Manga ab, und Seinen, eine Sparte für junge Männer, die zumeist mit Shounen aufgewachsen waren, nahm Ende der Sechziger ihren Platz in der Manga-Landschaft ein.

In den Siebzigern tauchen dann endlich die ersten Ansätze von Josei-Manga auf, als einige junge Frauen, die kollektiv gerne als 24er-Gruppe bezeichnet werden, für gewaltigen Umschwung in der Shoujo-Sparte sorgten. Viele ihrer Werke waren deutlich erwachsener als herkömmliche Shoujo-Serien – oft sogar so erwachsen, dass es ihnen Probleme mit ihren Verlagen einbrachte – aber sie erschienen weiterhin in denselben Magazinen. Erst in den Achtzigern, als die Industrie insgesamt florierte, kamen eigene Josei-Magazine auf.

So weit, so gut. Die Begriffe, über die wir hier reden, haben eine lange Geschichte in der japanischen Zeitschriftenindustrie und werden bis heute benutzt, um diese zu beschreiben. Wer am Aufbau der japanischen Medienlandschaft interessiert ist, für den sind solche Kategorien extrem nützlich, um sich zwischen den verschiedenen Mangamagazinen zurechtzufinden.

Der durchschnittliche Manga-Fan außerhalb Japans liest Manga allerdings nicht in Magazinen. Ich würde sogar behaupten, dass der durchschnittliche deutsche Manga-Fan noch nie ein japanisches Manga-Magazin in den Händen hatte. Die meisten lesen Manga hierzulande entweder in Taschenbuchform oder gleich illegal im Internet.

Wir müssen uns also ganz ehrlich fragen, was es uns bringt, Manga danach einzuteilen, an welche Zielgruppe sich das Magazin richtet, in dem sie erstmals veröffentlicht wurden. Mit Genres haben die Zielgruppeneinteilungen erst einmal recht wenig zu tun.

Die meisten Genres, die wir in Manga üblicherweise antreffen, sind auf die eine oder andere Weise, mal mehr, mal weniger, in allen vier Kategorien anzutreffen. So ist zum Beispiel Haikyuu ein Shounen-, Ace wo Nerae ein Shoujo-, Initial D ein Seinen- und Chihayafuru ein Josei-Manga, aber in allen vier Werken geht es um Sport – genauer gesagt um Sportler, die sich langsam an die Spitze ihrer Disziplin kämpfen.

Wenn uns die Zielgruppe nicht sagen kann, worum es in einer Serie geht, gibt sie uns doch zumindest eine ziemlich gute Ahnung davon, wie sie dieses Thema umsetzt. Jede Zielgruppe geht mit ihren eigenen stereotypen Erwartungen an Fokus, Details und Stil eines Mangas an solche heran. Wenn jemand sagt, dass er Manga für eine bestimmte Zielgruppe mag, meint er wahrscheinlich, dass er die Eigenschaften mag, die man von ihnen erwarten kann.

Wofür stehen Shounen, Shoujo, Seinen und Josei?

(Ein Genre, vier Demographien, vier Jahrzehnte. Copyright Shueisha, Copyright Kodansha)

Hier also ein kurzer Überblick dieser Erwartungen, ein idealer Typ gewissermaßen:

Shounen – Manga für Jungen

Ein typischer Shounen: Black Clover, die Abenteuer eines Jungen, der König der Magier werden will, obwohl er keine Magie benutzen kann. | Copyright Shueisha

In Shounen geht es um einen Jungen, der der Beste und Stärkste sein will, entweder im Kämpfen oder im Sport, und dieses Ziel aller Hindernisse zum Trotz erreicht. Unser Held ist typischerweise nicht der Hellste und wirkt anfangs auch nicht sehr geeignet für seine hohen Ambitionen, doch durch hartes Training, die Unterstützung seiner Freunde, manch eine unerwartete Enthüllung und vor allem seinen ungebrochenen Idealismus, kann er den Tag jedes Mal aufs Neue retten.

So begegnen der Held und seine Freunde einem Gegner nach dem anderen, die von Mal zu Mal immer stärker werden, und das möglicherweise ad infinitum. Nebenbei gibt es viel Humor, der meiste davon eher flach, exzentrische Charakterdesigns und dynamische Zeichnungen.

Shoujo – Manga für Mädchen

Typischer Shoujo: Anonymous Noise, eine Dreiecksromanze um Rockmusik und Kindheitstrauma. | Copyright Hakusensha

Shoujo sind Romanzen. Punkt. Protagonistinnen sind recht durchschnittliche Jugendliche, vielleicht mit dem einen oder anderen persönlichen Problem, die hin- und hergerissen sind zwischen verschiedenen Gefühlen für einen schönen Jungen, manchmal auch zwei oder drei, mit dem einem oder anderen persönlichen Problem mehr.

Auf dem Weg dahin, diese Probleme zu bewältigen und sich die gegenseitige Liebe einzugestehen, warten zahlreiche Hürden der emotionalen Art, während im Hintergrund möglicherweise das Schicksal des Universums von ihnen abhängen kann.

Gefühle stehen überall klar im Vordergrund. Im künstlerischen Bereich sind die Augen groß, die Gesichtszüge fein und spitz und die Hintergründe oft mit Blumen gepflastert. Nebenbei sind alle Charaktere natürlich stets auf dem aktuellsten Stand der Mode gekleidet.

Seinen – Manga für junge Männer

Typischer Seinen: Kingdom, ein seit 20 Jahren laufendes Historienepos über das antike China. | Copyright Shueisha

Seinen ist … schwierig. Die Vorstellungen, die ich hier präsentiere, sind (noch) deutlicher eine Karikatur von tatsächlichen Erwartungen als bei den anderen Demographien. Sehr viele Fans sind sich bewusst, dass Seinen eine extrem bunt gemischte Ansammlung an Werken ist, doch immer wieder findet man auch die folgende Meinung – häufig seitens derjenigen, die Seinen als wertenden Begriff im Vergleich mit Shounen verwenden, oder die es sich bloß einfach machen wollen:

Seinen sind erwachsener als Shounen. Das heißt mehr Realismus, mehr Sex, mehr Gewalt, mehr Psychologie und Philosophie, mehr dunkel und ernst. Die Story ist komplex und intrigenreich, die Charaktere nuanciert und moralisch grau, die Stimmung dicht. Action und Erotik gibt es auch, doch sie dienen in erster Linie der Handlung.

Neben der Unterhaltung steht auch irgendeine Form von Aussage im Vordergrund. So sind auch die Zeichnungen realistischer, oft minutiös detailliert oder betont minimalistisch. Auch hier ist der künstlerische Ausdruck das Wichtigste.

Josei – Manga für Frauen

Ein typischer Josei: Dame na Watashi ni Koishite Kudasai (Deutscher Release: Please Love Me), eine romantische Komödie über den Alltag einer verzweifelten 30-jährigen. | Copyright Shueisha

Josei behandelt im Großen und Ganzen dieselben Themen wie Shoujo, allerdings auf eine erwachsenere Art und Weise. Die Charaktere sind älter und ihre Probleme einerseits bodenständiger, andererseits aber oft auch deutlich ernster. Traumhafte Beziehungen können scheitern, Happy Ends ausbleiben.

Auch sind die Geschlechterrollen nicht ganz so fest wie in Shoujo, sodass Männer genauso im Zentrum der Handlung stehen können, und stilistisch sind die Zeichnungen in Josei ebenfalls bodenständiger – zwar immer noch irgendwie idealisiert, aber deutlich näher am Manga-Mainstream als Shoujo, dafür aber mit umso ausgefeilteren Design-Konzepten.

Wir wissen nun also, woher die Begriffe Shounen, Shoujo, Seinen und Josei kommen und was wir typischerweise damit assoziieren. Wer gerade beim letzten Abschnitt nicht meinen Aussagen allein glauben möchte, dem empfehle ich, die einzelnen Begriffe zu googeln und sich durchzulesen, wie andere Blogger die Zielgruppen erklären. Gerade der 2014er Kotaku-Artikel von Richard Eisenbeis ist ein Paradebeispiel.

Der einigermaßen allgemeine, objektive, informative Teil dieses Artikels ist hiermit offiziell vorbei und wir wissen, über welche Begrifflichkeiten wir reden. Ursprünglich sollte hier in bester online-journalistischer Manier eine Top 5 der Gründe folgen, warum ich mit diesen Begrifflichkeiten nicht zufrieden bin, doch das Resultat davon war länger als meine letzte Hausarbeit und damit kaum zu veröffentlichen.

Deswegen soll es hier, mit Punkt 1, erst einmal bei den Begriffen bleiben, oder genauer gesagt bei den Problem mit diesen.

Verwirrende Wörter und weniger verwirrende Erklärungen

Japanisch ist eine schwierige Sprache. Das gilt vor allem für die vielen chinesischen Lehnwörter, wie sie alle vier unserer Begriffe sind.

Shounen (少年, wenig + Jahr) und Shoujo (少女, wenig + Frau) sind recht normale Begriffe für Jungen und Mädchen im Grund- und Mittelschulalter, vor allem Shoujo vielleicht auch noch ein gutes Stück darüber hinaus. Shounen kann theoretisch auch Geschlechtsneutral benutzt werden, aber das ist heutzutage die Ausnahme. Hier haben wir also noch kein Problem.

Bei Seinen sieht es schon deutlich anders aus. Seinen (青年, grün + Jahr) beschreibt allgemein die folgende Phase der Jugend, etwa die Oberschul- und Universitätsjahre, und die Leute in dieser Phase. Ohne Kontext meint man damit zwar meistens junge Männer, aber das Wort kann deutlich einfacher auch für Frauen benutzt werden als Shounen.

Zugleich gibt es noch ein anderes Wort, das genauso ausgesprochen wird. Seinen (成年, erreichen + Jahr) sowie Seijin (成人, erreichen + Mensch) sind Begriffe für Erwachsene im juristischen Sinn. Auf eine ähnliche Weise wie „Adult-Video“ wird Seinen-Manga so auch als Begriff für Hentai genutzt. Ich für meinen Teil war ziemlich verwirrt, als ich das Wort das erste Mal in dieser Benutzung las und wunderte mich, warum der Autor alle Seinen für Pornos hielt.

Josei (女性, Frau + Geschlecht) hingegen beschreibt eigentlich das gesamte weibliche Geschlecht, üblicherweise aber eher erwachsene Mitglieder davon, wenn auch ohne weitere Alterseinschränkung. Anzumerken ist vielleicht noch, dass Josei-Manga ursprünglich eher als Ladies‘ Comics oder kurz Redikomi bezeichnet wurden. Erst, als diese Bezeichnung mit der Zeit einen etwas verruchteren Beiklang bekam, setzte sich Josei als bewusst neutralerer Begriff durch, während man von Redikomi nur noch als an Frauen gerichtete Hentai hört.

Dansei (男性, Mann + Geschlecht), das männliche Äquivalent von Josei, wird in der Branche tatsächlich oft als Begriff für die Manga bevorzugt, die wir normalerweise als Seinen bezeichnen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es ein deutlich neutraleres, offizieller klingendes Wort für erwachsene Männer ungeachtet ihres Alters ist.

Wenn man die üblichen Bedeutungen der verwendeten Wörter ernst nimmt, sieht das so schön symmetrische Schema, mit dem wir angefangen haben, plötzlich überhaupt nicht mehr so symmetrisch aus:

Auch die Behauptung, dass Josei das weibliche Gegenstück zu Seinen sei, wirkt plötzlich nicht mehr ganz so überzeugend, wenn der eine Begriff hauptsächlich das Alter betrifft und der andere hauptsächlich das Geschlecht.

Die Begriffe, die wir verwenden, verursachen also für sich schon das eine oder andere Problem. Das sind aber keine Probleme, die wir nicht ignorieren können, wenn sich hinter den Demographien sonst nützliche Kategorien verbergen.

Namen sind letztendlich Schall und Rauch, flexibel und nur so viel wert wie die Assoziationen, die sie in unseren Köpfen repräsentieren. Das nächste Mal schaue ich mir daher die Realität der demographischen Einteilung an, in kalten, harten Zahlen.

Quellen und Literatur:
Erwähnter Kotaku-Artikel: https://kotaku.com/how-to-identify-the-basic-types-of-anime-and-manga-1538285518

Falls ihr erfahren möchtet, welche Manga jeden Monat neu nach Deutschland kommen, könnt ihr das in unseren monatlichen Manga-Guides nachlesen.

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Aslan Golzine
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Aslan Golzine

wenn ich mich nicht irre ist das der erste artikel eines freien autors und ich muss sagen, mir gefällt was ich da lese. ich werde auf jeden fall diese reihe verfolgen! in diesem sinne props gehen raus an acrupio!!

acrupio
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acrupio

Ja, das ist tatsächlich der erste Gastbeitrag. Vielen Dank!

Calibas
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Calibas

War echt ein super Artikel & sehr interessant!

Lulz
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Lulz

Cooler Artikel!

Izu
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Izu

Guter Artikel, jedoch ist es nicht illegal, Manga im Internet zu lesen. Man schaut sich ja nur Bilder an. Mit so einer Aussage sollte man also vorsichtig sein…

Shadowcall
Gast
Shadowcall

Kommt drauf an wo man ihn ließt. Wenn man es nicht auf einer offiziellen Seite ließt, ist es natürlich illegal. Das ist genauso als würdest du sagen wenn man einen Anime auf einer illegalen Seite schaut, das es legal ist. (Man schaut sich ja nur Videos an …)

Leyaa
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Leyaa

Naja, ganz so einfach ist das nicht. Rechtlich befindet man sich da in einer Grauzone. Das Lesen von Manga im Internet von nicht-offiziellen Quellen ist zwar nicht strafbar, streng genommen machen sich aber die Leute strafbar, die es hochladen, zumindest in Deutschland. Je nachdem in welchem Land das passiert, kann es natürlich anders aussehen. Außerdem unterstützt man dadurch nicht gerade die Verfasser der teilweise erstklassigen Werke.

Leyaa
Gast
Leyaa

Sehr schöner Artikel!

Yuna
Gast
Yuna

Ich bin ein Mädchen, lese aber vieeeeel lieber shounen mangas😅 aber ein sehr interessanter artikel

Zavid0
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Zavid0

Scchöner Artikel, ein wenig langatmig, aber trotzdem sehr informativ. Hat mir gut gefallen und gibt einem nochmal eine neue Sichtweise auf das Thema der Unterteilung in Geschlechter im Bezug auf Anime&Manga.

Moon
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Moon

Die Erklärungen für die einzelnen Zielgruppen auf die Inhalte bezogen finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich so ganz gelungen, klar mag der größere Teil aus diesen bestehen, aber halt nicht nur..bei jeder Zielgruppe gibt es doch eigentlich alles an Genre-Titel bzw Mischungen.
Gerade die Annahme dass alle Shojo u.a. nur mehr Romanzen wären stimmt halt nun mal so garnicht. Leider kommt halt mehr nur solches zu uns, weswegn leichter der falsche Eindruck entsteht. Die Werbung die man dann bei uns noch dazu fährt tut oft sein übriges und unterstützt oft nur falshes Klischee-Denken.