© 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Wer die Kraft hat, hat keine Probleme mehr? Von wegen, denn auch in der Welt von My Hero Academia sind Ängste und Selbstzweifel allgegenwärtig! Wir haben die neue Folge analysiert und verraten euch, wie Sun Eater Tamaki mit diesem Problem umgeht!

Der Sturm auf Shie Hassaikai ist angebrochen und dutzende namenhafte Helden stapfen über den glattgewienerten Holzboden des japanischen Anwesens, um die kleine Eri aus den erbarmungslosen Klauen ihres schrecklichen »Vaters« zu befreien!

Dabei ist der Kampf gegen Overhauls Schergen jedoch nicht das Einzige, das den Helden im Weg steht, sondern auch sie selbst! Zumindest bei Tamaki, der nach der Flaute beim Internship nun seinen Selbstzweifeln von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Ob es in Ordnung ist, Idole zu haben und was man dabei unbedingt beachten sollte, verraten wir euch in der Episoden-Analyse!

Die folgende Analyse enthält Spoiler zur aktuellen Folge des My Hero Academia-Animes! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Außerdem enthält dieser Artikel Meinungen und basiert auf der persönlichen Interpretation des Verfassers. Es ist nicht garantiert, dass der Autor von My Hero Academia diese Vermutungen unterstützen würde.


Licht, das durch die Wolken bricht

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Trotz seines Status als Teil der Big Three und der beeindruckenden Fähigkeit, seine Körperteile in die eines Tieres zu verwandeln, das er zuvor gegessen hat, besitzt Tamaki ein verschwindend geringes Selbstbewusstsein. Wie wir in Folge 08 erfahren, fühlte sich der introvertierte Junge schon von Kindesbeinen an ausgeschlossen, ungeliebt und einsam – zumindest, bis Mirio ihm die Hand reichte und zeigte, dass er doch einen Wert besitzt!

Obwohl er sich selbst als völlig nutzlos einstuft und am liebsten hunderte Meter in die Erde graben und dort bleiben würde, sieht Mirio in seinem Freund einen unersetzlichen Kameraden, genau wie Tamaki andersrum tiefen Respekt vor Mirio empfindet. Diese Erfahrung ist für »ausgestoßene« Menschen nicht selten und sogar ziemlich normal – denn irgendwann stellt jeder fest, dass er auf seine Art und Weise besonders ist und es jemanden gibt, der einen trotz vermeintlicher Schwächen schätzt.

Der Sturm auf die Organisation bringt die gestandenen Profihelden ordentlich ins Schwitzen. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Die einzige Schwierigkeit ist es in so einem Fall, diesem besonderen Menschen erst einmal zu begegnen. Ist es jedoch einmal geschehen, stellt man fest, dass es in all der Tristesse auch ein beständiges Licht gibt, das unaufhaltsam durch die Wolkendecke bricht.


Ganz normale Menschen

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Ein Umstand, der einem bei all der Idolverehrung jedoch bewusst sein sollte, ist, dass letztendlich jeder nur mit Wasser kocht und es sich selbst beim beeindruckendsten Helden letzten Endes um einen ganz normalen Menschen handelt. Deswegen können Vorbilder wie Mirio oft nicht hundertprozentig nachvollziehen, womit genau sie nun die Anerkennung anderer verdient haben, denn für ihn ist es mindestens so selbstverständlich, Tamaki seine Zuneigung zu zeigen, wie andersherum.

Auch wenn er ein größeres Selbstbewusstsein als sein Freund besitzt, haben auch Leute wie Mirio Zweifel, Wünsche, Hoffnungen und Träume und unterscheiden sich in dieser Hinsicht gar nicht mal so sehr von anderen.

Auch Overhauls Schergen sehen in der Verbundenheit zu ihrem Anführer einen Grund, zu kämpfen. | © 堀越耕平/集英社・僕のヒーローアカデミア製作委員会・MBS

Nichtsdestotrotz ändert das nichts an der Tatsache, dass die Zuneigung seines Idols zu besitzen einen Menschen ziemlich beflügeln kann. So schöpft Tamaki am Ende der Episode aus Mirios aufbauenden Worten eine Menge Kraft, um sich seinen Gegenspieler mit der vollen Macht seiner Fähigkeit entgegenzustellen. Diese sind ihm ideologisch dabei augenscheinlich gar nicht mal so unähnlich, denn sie sehen ihre Aufgabe darin, Overhaul zu beschützen, der sie einst aus der Verzweiflung gerettet hat.

Es ist nur zu verständlich, dass sie für ihn bereitwillig ins offene Messer rennen. Jedoch würde jemand, der wahre Zuneigung empfindet, so etwas nie von einem Freund verlangen, sodass sich die Beziehung zwischen Overhaul und seinen Untergebenen trotz allem Zusammenhalt als toxisch entpuppt. Tamaki nutzt dagegen Mirios Worte, um Ehrgeiz für seine eigenen Ziele zu entwickeln und legt damit den deutlich gesünderen Umgang an den Tag.


Fazit – mitreißender Sturm!

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Statt moralische Verstrickungen und komplexe Dialoge legt die aktuelle My Hero Academia-Folge ihren Fokus viel eher auf spannende und vor allem mitreißende Action. Dank einem entsprechenden Tempo in Animation und Inszenierung ist die nervöse Hektik beim Sturm auf Shie Hassaikai nahezu spürbar und hebt auch beim Zuschauer den Puls gewaltig!

Trotzdass die Kämpfe dabei nicht an das bisherige Sakuga-Highlight der Staffel, die Eröffnungssequenz von Episode 05, heranreichen, bleibt es in der Welt der Helden nach wie vor spannend!


Lust auf noch mehr Lesespaß zum Thema My Hero Academia?


Jetzt seid ihr gefragt!

Gab es eine Person, die euer Leben durch ihre Zuneigung verändert hat? Und glaubt ihr, dass der Sturm auf Shie Hassaikai gelingen wird?

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