© 大場つぐみ・小畑健/集英社・VAP・マッドハウス・NTV・D.N.ドリームパートナーズ

Auch nach über 10 Jahren hat sich der Action-Thriller Death Note immer noch in den Köpfen der Anime-Fans festgesetzt und gilt als unangefochtener Klassiker. Falls ihr noch ganz neu im Anime-Bereich seid oder euch bisher noch nicht zu einer DN-Session durchringen konntet, haben wir für euch 5 Gründe, die dafür sprechen, Death Note eine Chance zu geben!

Gestern erst wurde bekannt, dass Death Note-Zeichner Takeshi Obata an einem brandneuen Kapitel des eigentlich bereits 2006 abgeschlossenen Erfolgs-Mangas arbeitet.

Doch nicht nur in Schwarz/Weiß konnte die Geschichte rund um Light Yagami und sein tödliches Notizbuch zahlreiche Fans in ihren Bann ziehen, auch als in der Welt der japanischen Animation gilt Death Note als Toptitel, dessen Hype auch nach 13 Jahren immer noch nicht vorbei zu sein scheint.

Passend zum aktuellen deutschen HD-Release haben wir unsentschieden, den Death Note-Muffeln unter euch fünf gute Gründe zu liefern, in die Welt der Ermittler und Shinigami einzutauchen! Alternativ könnt ihr die Serie auch bei Anime on Demand oder Netflix schauen.

Death Note ist … fesselnd!

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Das Story-Konzept von Death Note ist ebenso einfach, wie genial. Die Geschichte nimmt euch mit in das Leben des jungen Light Yagami, der eines Tages auf dem Schulhof ein mysteriöses Notizheft aufsammelt. Diejenigen, deren Namen in ebendieses eingetragen werden, erwartet nichts Geringeres als der blanke Tod.

Das »Death Note« gehörte einst dem Todesgott Ryuk, der von seiner Arbeit gelangweilt das Heft über der Menschenwelt fallen ließ. Mit dieser gewaltigen Macht in seinen Händen setzt sich der größenwahnsinnige Light zum Ziel, sämtliche Verbrecher der kalten Hand des Todes zu überführen, die Welt zu bereinigen und so zu einem göttlichen Wesen zu werden. Zu dumm, dass ihm dabei der überdurchschnittlich begabte Ermittler L im Weg steht, der in einem taktischen Katz- und Maus-Spiel Licht ins Dunkel der mysteriösen Mordserie zu bringen versucht.

Die Geschichte von Death Note vereint klassische Elemente der japanischen Mythologie (Wie etwa die Existenz von Shinigamis) mit typischen Motiven eines modernen, amerikanischen Thrillers wie Polizisten und Ermittler, Verfolgungsjagten und natürlich auch einer gehörigen Prise Action!

So trifft in dem Anime Tradition auf Moderne und erschafft mit dem Death Note selbst zusätzlich ein fantastisches Konzept, das der Geschichte noch die gewisse Würze verleiht …

Death Note ist … intelligent!

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Die Charaktere in Death Note sind alles andere als austauschbare Stereotypen, sondern viel eher Figuren mit Herz und vor allem einer Menge Hirnschmalz!

Ein Großteil des Anime beschäftigt sich mit Lights und Ls komplexen Denkmustern und wie die beiden Hochbegabten ihre Intelligenz gegeneinander ausspielen. Zwar wird es zwischendurch auch gerne einmal actionreich, doch trotzdem erwartet euch eine Geschichte zum Mitdenken und manchmal auch zum Mitfühlen!

Denn die Charaktere haben alle ihre eigenen Macken und besonderen Charakterzüge, die sie besonders und vor allem unverzichtbar machen. Wer Eins und Eins zusammenzählen kann, wird sich denken können, dass die finstere Thematik und düstere Story so manches Opfer in den Reihen der Charaktere fordert und mehr als nur ein tränenreicher Abschied bevorsteht …

Death Note ist … hochwertig!

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Star-Regisseur Tetsuro Araki (Attack on Titan, Guilty Crown) schuf auch mit Death Note ein inszenatorisches Meisterwerk, das die Qualitäten des japanischen Story-Tellings und westlicher Inszenierung zu einem atemberaubenden Spannungs-Feuerwerk vereint.

Die Atmosphäre ist durchgehend dicht, die Erzählung spannend und auch die Komposition des Bilder ist alles andere als dem Zufall überlassen. Fast wie bei einem Hollywood-Film fliegen die 37 Folgen im Nu vorbei und hinterlassen ein nachklingendes, eindrucksvolles Bild.

Für manche mag es vielleicht übertrieben klingen, Death Note als »Kunstwerk« zu bezeichnen, ein inszenatorischer Höhepunkt der Anime-Geschichte ist es aber ganz ohne Zweifel.

Death Note ist … tiefgründig

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Im Mittelpunkt der Story steht die Frage nach der ultimativen Gerechtigkeit. L und Kira, das sind zwei Seiten derselben Medaille, die beide dem Verbrechen auf ihre Art und Weise den Garaus machen wollen.

Doch was gibt Kira das Recht, über Tod und Leben zu urteilen, nur weil eine Person sich des Verbrechens schuldig machte? Und sollte sich L wirklich der vorherrschenden Justiz-Strukturen bewegen, auch wenn diese zahlreiche Opfer fordern?

Das sind nur einige der Fragen, die während des Schauens unweigerlich im Kopf des Zuschauers umhergeistern und Death Note so zu mehr als nur einen spannenden Krimi werden lassen.

Der Anime ist ein Werk, das eine Analyse wert wäre und nicht nur oberflächlich, sondern auch in zahlreichen kleinen Details Motive und Fragestellungen versteckt, deren Antwort wohl nur der Zuschauer für sich selbst herausfinden kann …

Death Note ist … erfrischend anders!

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Ein Grund, warum Death Note wohl einer der Einsteiger-Anime Nr.1 ist und auch im Mainstream durchaus Anklang findet ist, dass die Serie zwar typisch japanische Erzählmuster umsetzt, jedoch nicht in den klassischen Anime-Trott verfällt.

Keine Kulleraugen, keine Pantyshots und keine überzeichneten Moe-Charaktere – Death Note ist erwachsen, ruhig und bedacht. Das ist zwar nicht jedermanns Sache, allerdings hebt sich die Serie damit erfrischend von der Vielzahl der Moe-Serien ab, die durch die Anime-Seasons streifen und liefert einen Anime, »den man auch seinen Eltern zeigen könnte«.

Jetzt seid ihr gefragt!

Fallen euch noch weitere Gründe ein, warum Death Note unbedingt auf die Watchlist eines Anime-Fans gehört? Oder haltet ihr die spannende Shinigami-Geschichte für overhyped?

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Leyaa
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Leyaa

Ich habe den Anime nie gesehen, aber damals den Manga gelesen. Noch nie hab ich so schnell Kapitel nach Kapitel verschlungen wie bei Death Note. Sogar meinen besten Freund konnte ich mit dem Death Note-Fieber anstecken, obwohl er mit Mangas und Animes sonst so gar nichts anfangen kann.
Auf jeden Fall eine Meisterleistung!

Dom
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Dom

Ich finde Death Note leider etwas überbewertet. Stellenweise tritt die Geschichte etwas auf der Stelle, die Figuren sind unrealistisch intelligent dargestellt – die beziehen so viele auf Zufall basierende Dinge mit ein, das wird teilweise unglaubwürdig und wirkt oft sehr konstruiert.
Und ich mochte die neuen Charaktere am Ende der Story nicht besonders.

Terrik
Gast
Terrik

Konnte mehreren Personen die Welt der Animes näher bringen, als ich ihnen für einen Einstieg DeathNote vorschlug. Alle waren überrascht, dass der Hauptcharakter so fanatisch für seine persönliche Definition von Gerechtigkeit kämpft und man als Zuschauer nicht weiß, ob man ihn scheitern oder gewinnen sehen will. Schöner Artikel, zu erwähnen ist noch, dass der Manga sich im Finale, wenn auch minimal, vom Anime unterscheidet. Deutsche Synchro ist sehr gelungen und fast so gut wie das Original. Ich persönlich finde nur die erste Hälfte von DeathNote überragend, die zweite Hälfte ist leider um einges schwächer, soll aber nicht heißen, dass man… Weiterlesen »

Strohhut
Gast
Strohhut

Nicht nur Death Note ist ein Klassiker denn jeder Anime Fan gesehen haben sollte. Auch K-ON! ist ein Meilenstein denn man gesehen haben MUSS.
2007 startete der Manga und 2009 der Anime.

Luee Ryuzaki
Gast
Luee Ryuzaki

Mein absoluter lieblings Manga und Anime

Light
Gast
Light

Schaut euch aber nicht die reallife Filme an, die sind echt furchtbar.