© 2018 鎌池和馬/山路新/KADOKAWA/PROJECT-ACCELERATOR

Seit Start der aktuellen Summer Season ist der knurrige Vektoren-Esper aus der Bildungsstadt Star seines eigenen Spin-offs – doch warum genau ist A Certain Scientific Accelerator Pflichteintrag auf der Watchlist jedes Actionfans? Wir nennen euch fünf Gründe!

Etwas zottelige, schneeweiße Haare, ein stechender Silberblick aus rubinroten Augen, der bei Blickkontakt das Herz direkt zu durchbohren scheint und stets einen spitzzüngigen Spruch auf den Lippen – das ist Accelerator, Bewohner der Bildungsstadt, seines Zeichens der aktuell stärkste Level 5-Esper und Mittelpunkt des neuesten Serien-Blockbusters aus der Toaru-Reihe!

Das von Autor Kazuma Kamachi erdachte Franchise erschafft mit den vorangegangenen Serien A Certain Magical Index und A Certain Scientific Railgun eine bis ins letzte Detail durchdachte Urban Fantasy-Welt, in der sich nun auch der Accelerator nach Lust und Laune austoben darf – wir nennen euch fünf Gründe, warum sich nicht nur Fans der Reihe den neuesten Ableger auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Alles, was ihr über Accelerator wissen müsst, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Ersteindruck!

Accelerator ist … detailreich ausgefeilt!

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Wie schon in der Einleitung erwähnt, strotzt das Toaru-Franchise nur so vor Details: Zahlreiche Charaktere tummeln sich in der zwischen Wissenschaft und Magie wandelnden Welt und stellen in den unterschiedlichsten Ereignissen ihre ganz eigenen Wertvorstellungen, Antriebe und Motivationen zur Schau, die in spannenden Konflikten gipfeln.

Die Welt selbst folgt dabei in der Anime-Adaption nicht so detailreich denen in der Vorlage ausgelegten, aber nichtsdestotrotz durchstrukturierten Regeln und Gesetzlichkeiten, die dem Setting einiges an Glaubwürdigkeit verleihen – so ist die fast ausschließlich aus Schulen und Universitäten zusammengesetzte Bildungsstadt und ihre Bedeutung in der Welt nicht nur cooler Schauplatz für krasse Kämpfe, sondern ein lebhaftes, geheimnisvolles Setting.

Accelerator ist … spannend!

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Kazuma Kamachi steckt nicht nur Unmengen Gehirnschmalz in die Erschaffung seiner Welt, sondern ist auch ein erstklassiger Geschichtenerzähler:

Obwohl Plots rund um die dubiosen Machenschaften einer geheimnisvollen Untergrundorganisation für Toaru-Fans nichts neues sind, bieten die unvorhergesehenen Schattenspiele und der Mix aus wissenschaftlichen und übernatürlichen Elementen immer wieder astreine Rahmenbedingungen für eine überraschende und dramatische Story!

So geht es auch in Accelerator wieder ordentlich zur Sache und sowohl Fans als auch Neueinsteiger dürfen gespannt sein, welche Wendungen in Zukunft noch für Erstaunen sorgen!

Accelerator ist … sympathisch!

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Somit hätten wir zwei von drei Zutaten zusammen. Aber jeder weiß: Ein richtig guter Anime muss seine Zuschauer nicht nur mit einem kreativen Setting und einer spannenden Story, sondern auch mit sympathischen Charakteren bei Laune halten! Gott sei Dank gibt es in Accelerator massig Gelegenheit, sich mit den Einwohnern der Bildungsstadt zu identifizieren und vielleicht sogar den ein oder anderen Denkanstoß zu durchleben:

Denn obwohl Antiheld Accelerator durch seinen notorischen Sarkasmus und Anhängsel Last Order durch ihre entwaffnende Niedlichkeit mit ihren typischen Macken jede Menge Charme Points sammeln, ist es ihr Tiefgang, der die Charaktere im Toaru-Universum so besonders macht: So steckt Accelerator immer noch mittendrin, seinen moralischen Konflikt aus dem Level-6-Shift-Projekt zu verarbeiten, während Neuzugang Esther ihr Dasein als Necromancer kritisch in Frage stellt.

Trotz ihres drastischen Vorgehens und überzeichneter Präsentation sind dabei nicht nur die »Guten«, sondern auch ihre Gegenspieler ausgefeilte und interessante Charaktere: So regt ihre Ideologie zum Nachdenken über Autorität und Gerechtigkeit an und hebt A Certain Scientific Accelerator über das Niveau eines gewöhnlichen Action-Anime.

Accelerator ist … mitreißend!

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Trotz allem Grübelns dürfen spannende Kämpfe in einem Teil des Toaru-Universums natürlich auch nicht zu kurz kommen! Accelerator schließt sich der guten Tradition seiner Vorgänger an und haut euch einen spannenden Schlagabtausch nach dem anderen um die Ohren, während der weißhaarige Knurrkopf seine Fähigkeit zur Vektorenkontrolle eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Obwohl die Optik der Kämpfe das kinoreife Niveau der zweiten Railgun-Staffel zu keinem Zeitpunkt erreicht, kracht und kämpft in Accelerator doch alles durchaus ansehnlich und sorgt so für eine rege Frequenz an Gänsehaut-Momenten. Zumindest bei hart gesottenen Zuschauern: Zarte Gemüter sollten sich lieber gefasst machen, denn in dieser Runde macht die Bildungsstadt keine Gefangenen und wird Schauplatz so mancher brutaler Massaker, in deren Darstellung mit dem roten Lebenssaft selten gegeizt wird.

Accelerator ist … kreativ!

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Nachdem mit »Big Order« das Debüt des Regisseurs Noboharu Kamanaka weitgehend unbeachtet blieb, wollte es der Director noch einmal wissen und tobt sich diesmal inmitten der gläsernen Häuserfronten von Accelerators Heimat aus – und das mit Erfolg!

Das Motto bei den zahlreichen First-Person-Shots, die so manche im Manga nebensächlich wirkende Szene in stimmungstechnische Höhen katapultieren, scheint »mittendrin statt nur dabei« zu lauten und für die gesamte Serie zu gelten – denn mit jeder Menge Abwechslungsreichtum und kreativen Einfällen führt uns die Serie ganz nah an die actionreichen Sequenzen heran und bleibt dabei stets dynamisch und durchdacht.

Für die richtige Atmosphäre sorgt dabei der ikonische Soundtrack von Waiting in the Summer-Komponistin Maiko Iuchi, der sich mit zahlreichen Ohrwürmern mindestens genau so fest im Gehirn festbrennt wie die spannenden Sequenzen selbst.

Lust auf mehr aus dem Strudel von Magie und Wissenschaft?

Lust auf mehr Anime-Empfehlungen?

Jetzt seid ihr gefragt!

Was haltet ihr bislang von A Certain Scientific Accelerator? Und was ist euer ganz persönlicher Grund, die Serie zu schauen?

Schreibt es uns in die Kommentare!

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