INUYASHA © 1997 Rumiko TAKAHASHI/SHOGAKUKAN

Jede Serie hat ihre Zielgruppe. Natürlich bedeutet das nicht, dass Mädchen gefälligst die Finger von Shounen zu lassen haben und umgekehrt. Dennoch gibt es einige Anime, die sich vor allem unter weiblichen Zuschauern enormer Beliebtheit erfreuen.

Ihr seid weiblich, Animefan und wisst nicht, was ihr als Nächstes schauen sollt? Perfekt! Im Folgenden haben wir euch fünf Anime-Serien zusammengefasst, die voll ins Schwarze treffen könnten. Getestet und für gut befunden von unzähligen anderen weiblichen Anime-Fans und mit teils erwachsenen, ruhigen, teils aber auch echt abgedrehten Themen. Aber immer auch mit einer funkelnden Portion Romance.

Bevor jetzt direkt wieder die Mistgabeln ausgepackt werden: Wir wollen damit nicht sagen, dass die Jungs unter euch nichts bei diesen Serien zu suchen haben. Im Gegenteil, konnten die nachfolgenden Titel auch so manches Männchen überzeugen. Und sollten einige Mädels jetzt denken: »Das ganze Zeug gefällt mir überhaupt nicht«, ist das auch okay. Schließlich mag jeder unterschiedliche Dinge. Wäre ja sonst auch langweilig, oder nicht?


Nana

© 矢沢漫画制作所/集英社・VAP・マッドハウス・NTV

Darum geht es in Nana

Nana Komatsu glaubt an die Liebe. Und weil sie so sehr an die Liebe glaubt, arbeitet sie wie verrückt, um genug Geld zu verdienen, dass sie zu ihrem Freund nach Tokio ziehen und mit ihm ein neues, glückliches Leben beginnen kann. Zuerst ist auch alles eitel Sonnenschein. Sie gibt die mehr oder weniger perfekte Hausfrau, malt sich schon die Hochzeit mit zehn Kindern aus und schwebt auch sonst total auf Wolke Sieben. Bis ihr Freund sie fragt, wann sie sich eigentlich wie versprochen eine eigene Wohnung suchen will, schließlich ist seine Ein-Raum-Junggesellenbude für zwei deutlich zu klein und auch so fühlt er sich noch nicht bereit für diesen doch ziemlich großen Schritt.

Völlig zerschmettert besichtigt die junge Frau kurz darauf eine schicke Altbauwohnung und trifft dort ausgerechnet auf ihre Zugbekanntschaft: Nana Oosaki, eine Musikerin, die nach Tokio gekommen ist, um sich ihren Traum von einer Karriere zu erfüllen. Nach langem Hin und Her, wer denn nun die Wohnung bekommen soll, eröffnen die Frauen einfach kurzerhand eine WG.

In ihrer immer enger werdenden Freundschaft begleiten sich die beiden ungleichen Nanas durch Erfolge, Misserfolge, Liebe, Herzschmerz und alles, was sonst noch so zum Leben dazugehört.

© 矢沢漫画制作所/集英社・VAP・マッドハウス・NTV

Das macht Nana besonders

Ai Yazawas Nana ist ein Charakterdrama, wie es im Buche steht. Nicht nur erleben wir in den 47 Episoden der Serie das Erblühen einer Lebensfreundschaft, wir werden außerdem Zeuge, wie ebendiese Leben von großen und kleinen Problemen erschüttert werden und wie sie sich wieder davon erholen. Und wie das Leben eben so spielt, kracht genau dann, wenn man glaubt, es kann nicht mehr schlimmer kommen oder man könnte endlich glücklich sein, der nächste Schicksalsschlag mit Anlauf ein und lässt nichts als einen unüberwindbar erscheinenden Scherbenhaufen zurück. Die Probleme der Charaktere sind nur allzu menschlich. Sie sind so glaubwürdig und echt, dass sich jeder von uns leider nur allzu oft in ihnen wiedererkennt. Aber nicht nur ihre Probleme. Auch die Reaktionen der Protagonisten werfen immer wieder ein Licht auf uns selbst. Und genau das macht Nana auch so unsagbar schmerzhaft. Weil wir das alles nur allzu gut nachfühlen können. Weil wir uns in ihnen wiedererkennen.

Perfekt begleitet werden die Leben und Leiden von Nana und ihren Kameraden von einem wundervollen Soundtrack, der neben ruhigen Hintergrundklängen auch mit zum Thema der Serie passenden wilden Rockstücken aufwarten kann. So laden die Songs von Nana Oosakis Band Blast zum Mitrocken ein, während Blasts Rivalband Trapnest eher ans Herz gehende Rockballaden aufführt. Alles davon passend zum immer trauriger und düsterer werdenden Ton, den MADHOUSEs Musikdrama ausmacht.

Der einzige Wermutstropfen, mit dem die Fans der Serie leben müssen, besteht aus dem offenen Ende, das nicht nur den Anime, sondern auch den Manga befallen hat. Zwar führt die Printversion die Geschichte noch ein klein wenig weiter, jedoch ist es Yazawa-sensei nach einer 2009 ausgebrochenen Krankheit bis heute nicht möglich, die Serie weiterzuzeichnen, sodass auch diese ohne zufriedenstellendes Ende in der Luft hängt.

Sucht ihr eine Serie mit glaubhaften Charakteren, deren Probleme sich jenseits der Rettung der Welt befinden und wegen denen ihr euch so richtig schlecht fühlen könnt? Steht ihr dazu noch auf Rockmusik und habt genug vom seichten Idolgedudel aus gefühlt 90 % aller anderen Anime? Dann ist Nana auf jeden Fall das Richtige für euch.

Wo ihr Nana schauen könnt

Auch der Anime hierzulande nicht lizenziert ist, müsst ihr leider auf die hierzulande komplett erschienene Mangareihe zurückgreifen, die zurzeit jedoch leider vergriffen ist, oder euch die englischsprachigen DVDs importieren. Aber wer weiß, vielleicht klopft ja irgendwann doch noch ein deutscher Publisher an und schnappt sich dieses Meisterwerk unter den Drama-Anime.


Wotakoi – Keine Cheats für die Liebe

© ヲタクに恋は難しい/A-1 Pictures Inc.

Darum geht es in Wotakoi

Narumi ist eine bildhübsche junge Frau. Selbstbewusst, erfolgreich, verzweifelt. Denn ihr schmucker Ex-Freund ist bildlich gesprochen direkt auf der Türschwelle umgekehrt, als er von ihrem Doppelleben als leidenschaftliches Boy’s Love-Fangirl erfahren hat.

So setzt sie sich beim Antritt ihres neuen Jobs zum Ziel, ihr Hobby zu verbergen, trifft jedoch gleich am ersten Tag auf Hirotaka – einen alten Freund aus Mittelschulzeiten, der ebenfalls seines Zeichens ein hoffnungsloser Otaku ist.

Als sie nach der Arbeit gemeinsam trinken gehen, offenbart sich, dass die beiden Nerds vielleicht doch mehr gemeinsam haben als zunächst angenommen. Obwohl Hirotaka als introvertierter und verschlossener Kerl nicht unbedingt Narumis Traumtypen entspricht, fällt kurz darauf das erste Liebesgeständnis und eine turbulente Beziehung beginnt – Nerdigkeit vorprogrammiert.

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Das macht Wotakoi besonders

Wer kennt es nicht? Man ist Animefan mit Leib und Seele und sehnt sich nach dem Partner fürs Leben, nur leider haben alle Jungs, die man so kennenlernt, mal so gar kein Verständnis für dieses Hobby und suchen sich dann doch lieber Mädchen, die mit ihnen Sport machen oder feiern gehen. Und falls es doch mal funkt, nehmen die Herren der Schöpfung spätestens dann Reißaus, sobald sie erfahren, dass sie an eine waschechte Fujoshi geraten sind.

In genau dieser Lage befindet sich auch Protagonistin Narumi. Erfolgreich im Job und bei allen beliebt würden ihre Kollegen niemals auf die Idee kommen, sie wäre total dem Boys-Love-Genre verfallen. Und sind wir doch mal ehrlich. Wer von uns hat noch nicht versucht, seine Liebe zu gezeichneten Geschichten zu verbergen, in der Hoffnung, so besser anzukommen? Doch Wotaku lehrt uns, dass es überhaupt keinen Grund dazu gibt und wir früher oder später immer jemanden finden werden, der unser Interesse im selben Maße teilt und uns mitsamt unserer merkwürdigen Seiten liebt.

Wir erleben das langsame, aber durchaus glaubhafte Aufblühen einer Beziehung zweier Nerds, die erst lernen müssen, dass es keinen Grund gibt, sich vor dem anderen zu verstellen, und dass es durchaus Spaß machen kann, sein über alles geliebtes Hobby zu teilen. Vor allem aber, dass man sich für nichts, das man liebt, schämen muss. Wichtig ist nur, dass man selbst Spaß daran hat. Schlussendlich hat jeder noch so verbogene Topf einen Deckel. Auch wenn wir diesen erst gar nicht als solchen in Betracht gezogen haben und erst mit ihm warm werden müssen. Eben genau wie Narumi und Nifuji.

Ein Hoffnungsschimmer für jeden, der sich schon als einsame Katzenoma mit Dakimakura hat enden sehen.

Wo ihr Wotakoi schauen könnt

Auch Wotakoi basiert auf einen Manga, der hierzulande beim noch jungen Publisher Altraverse erschienen ist und bis dato sechs Bände zählt.

Der Anime setzt die Geschichte bis Band 4 um. Ihr könnt ihn als Teil eines Amazon-Prime-Abos über Amazon Prime Video mit deutschen Untertiteln streamen.


InuYasha

INUYASHA © 1997 Rumiko TAKAHASHI/SHOGAKUKAN

Darum geht es in InuYasha

An ihrem 15. Geburtstag fällt die Oberschülerin Kagome in einen Brunnen, den ihre mittelalterverrückte Familie in ihrem Hinterhofschrein hütet. Jener Unfall verschlägt sie in das Japan einer längst vergangenen Ära, in der Monster und Dämonen aller Art ihr Unwesen treiben und es auf das Leben des ängstlichen Mädchens abgesehen haben. Denn was sie nicht ahnt: In ihr befindet sich das Juwel der vier Seelen, ein allmächtiger Stein, mit dessen Kraft man die gesamte Welt in den Untergang reißen könnte. Kein Wunder also, dass sie ins Visier unzähliger übermächtiger Feinde gerät.

Während sich die Räder des Schicksals in Gang setzen, sieht sie einen Jungen mit Hundeohren, der mit einem Pfeil an einen Baum geheftet wurde. Aus welchem Grund hängt er dort und weshalb greift er sie an, nachdem sie ihn doch extra aus seinem schmerzhaften Gefängnis befreit hat?

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Das macht InuYasha besonders

Der wohl bekannteste Eintrag in unserer kleinen Liste stammt aus der Feder der großen Rumiko Takahashi, die sich mit Werken wie Ranma 1/2 und Urusei Yatsura eine treue Fangemeinde schaffen konnte. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Geschichte um den knuffigen Halbdämon längst zum Klassiker mutiert und begeistert seit ihrer Erstausstrahlung im Jahre 2000 Fans auf der ganzen Welt.

Aber auch hier gilt: Nicht nur der Name des Autors ist ausschlaggebend, bietet Takahashis Werk nicht nur atemberaubende Action, sondern auch eine gehörige Portion Romantik, die das Herz so manchen weiblichen Anime-Fans im Sturm erobert hat. Dazu gesellen sich ein zum Träumen einladender Soundtrack, liebevoll gestaltete Charaktere, interessante Gegenspieler und spannende, gut choreografierte Kämpfe, wie es sich eben für ein actiongeladenes Adventure in Japans düsterster Fantasyzeit gehört.

Wo ihr InuYasha schauen könnt

Nachdem die Serie ab 2003 auch bei uns lief – zuerst auf MTV2, danach sporadisch auf RTL2 und ProsiebenMaxx – dann aber in der Versenkung verschwand, wurde die Arbeit an den hierzulande bisher noch nicht erschienenen Folgen wieder aufgenommen, um auch die hiesigen Fans endlich mit dem Ende dieser traumhaften Reise zu versorgen. So veröffentlicht Kazé sämtliche Episoden und Filme der Kultserie auf Blu-ray und DVD und nimmt sich seit Januar 2019 nach einer viel zu langen Pause nun endlich auch dem Final Arc an.


Ouran High School Host Club

© Bisco Hatori / Hakusensha © NTV/ VAP/ Bones/Hakusensha

Darum geht es in Ouran High School Host Club

Haruhi kann es kaum fassen, als sie erfährt, dass sie tatsächlich ein Stipendium an der angesehenen Ouran-Akademie erhält, einer Elite-Schule, die normalerweise nur den Reichen und Schönen vorbehalten ist!

Doch das Glück währt nicht lang, als sie sich eines Tages in den Host-Club der Schule verirrt, in dem bildhübsche Jungs den edelen Damen unter den Schülern jeden Wunsch von den Augen ablesen. Sie rempelt aus Versehen eine sündhaft teure Vase um und wird von den jungen Herren, die sie aufgrund ihres jungenhaften Aussehens für einen Kerl halten, kurzerhand dazu verdonnert, ihre Schulden durch die Arbeit als Host abzustottern.

So beginnt die wohl turbulenteste Zeit im Leben der verwirrten 15-Jährigen …

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Das macht Ouran High School Host Club besonders

Ouran High School Host Club ist eine niedliche Komödie, die mit einer gehörigen Portion Selbstironie, einem mehr als abgedrehten Setting und einigem an gelungener Situationskomik die Herzen der Shoujo-Fans im Sturm erobern konnte. Kein Wunder, stammt der Klassiker doch auch aus den Werkshallen des mittlerweile fast schon legendären My Hero Academia-Studios BONES.

Regisseur Takuya Igarashi (Bungo Stray Dogs) versteht es jedoch, trotz der leichtherzigen Story immer wieder dramatische Momente durchschimmern zu lassen, die nicht nur Abwechlungsreichtum verschaffen, sondern der Geschichte auch eine gewisse Tiefe verleihen, die sie über die Bezeichnung »Klamauk« hinauswachsen lässt. Sie zeigt uns, dass wir selbst aus dem größten Schlamassel wieder herausfinden, wenn wir nur alles geben und uns von kleinen und großen Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Und wer weiß, vielleicht lernen wir dabei sogar ein paar tolle Menschen kennen, die unser Leben schon bald als treue und unersetzbare Freunde bereichern werden.

Wer auf leichtherzige Komödien mit einem Hauch Romance steht, die auch für ein paar ruhige und ernste Momente sorgt, kann bei Ouran High School Host Club absolut nichts falsch machen.

Wo ihr Ouran High School Host Club schauen könnt

Den deutschen Dub liefert euch der Publisher Kazé, der Ouran High School Host Club als praktische Gesamtbox auf DVD bereitstellt. Der zugrunde liegende Manga von Bico Hatori ist zwar vollständig auf Deutsch beim Carlsen-Verlag erschienen, mittlerweile jedoch leider vergriffen, weswegen sich hier zur Beschaffung höchstens ein Blick in gängige Auktionshäuser und Sammlerbörsen loht.


Violet Evergarden

©暁佳奈・京都アニメーション/ヴァイオレット・エヴァーガーデン製作委員会

Darum geht es in Violet Evergarden

Jahrelang verwüstete ein grausamer Krieg den Kontinent Telesis. Die junge Violet Evergarden stand als Soldatin direkt an der Front, doch nun, da der Krieg vorbei ist, sieht sie sich vor einem riesigen Scherbenhaufen.

Doch da sie nicht als Veteranin versauern möchte, tritt sie einen Job als Akora an, als Autonome Korrespondenzassistentin, die in den entlegensten Winkeln der Welt Briefe für unterschiedliche Menschen verfasst und ihre Emotionen in Worten beschreibt.

Kein leichtes Unterfangen für die kühle und zurückgezogene Violet, doch sie wächst an ihren Aufgaben und lernt, Gefühle zu begreifen. Das bringt sie ihrem Ziel, die Worte »Ich liebe dich« zu verstehen, Stück für Stück näher …

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Das macht Violet Evergarden besonders

Violet Evergarden entspringt der renommierten Kreativ-Werkstatt Kyoto Animation (Clannad, Love, Chunibyo and other Delusions), die hierbei erneut eine gefühlvolle Geschichte mit niedlichen Momenten, spannenden Plots und jeder Menge Herz auf den Bildschirm zaubern.

Die Geschichte um die junge Kriegsrückkehrerin zeigt, wie nah Freude und Trauer beieinander liegen und wie schwer es ist, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Und sie zu verstehen. Worte, die wir so leichtfertig benutzen, können für andere Menschen eine komplett andere Bedeutung besitzen, Emotionen in ihnen auslösen, die ihnen bis dato völlig fremd waren, oder sie in blanke Verzweiflung stürzen. Genau wie Violet lernen wir beim Zusehen, über welch ungeahnte Macht Worte verfügen und dass die Welt ein so viel besserer Ort wäre, würden wir einfach nur mehr miteinander sprechen. Bevor es irgendwann zu spät ist und nichts als ein beschriebenes Blatt Papier von uns und unseren Geliebten zurückbleibt.

13 Folgen und eine Special-Episode lang verwöhnt euch Regisseurin Haruka Fujita mit atemberaubenden Panoramen, einem gänsehauterzeugenden Soundtrack und tränenreichem Drama, das trotz aller Traurigkeit dennoch einen Funken Hoffnung und das ganz bestimmte »Violet-Evergarden«-Gefühl in euch hinterlässt.

Wo ihr Violet Evergarden schauen könnt

Violet Evergarden ist unter anderem mit deutscher und japanischer Synchronisation bei Streamingriese Netflix verfügbar. Seid ihr mehr ein Freund von physischen Releases, könnt ihr auf die bei LEONINE erschienene Blu-ray- und DVD-Komplettbox zurückgreifen oder die Serie in Einzelvolumes in euer Regal stellen.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Welche Serie fehlt eurer Meinung nach in unserer Liste? Was macht für euch eine typische Mädchenserie aus?

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Jonathan

Schöne Liste. Kleine Bemerkung: InuYasha kann man auch auf Anime on Demand schauen.

Kris

Ich würde hier auch Fruits Basket dazuzählen. 🙂

Marianne

Alle schon gesehen und alle super toll. :))))))

Styxblue

Ich stimme gerne zu, dass das alles Anime sind, die es sich lohnt anzuschauen, aber was soll denn bitte die Artikelüberschrift oO?
Meiner Meinung nach sind das Werke, auf die JEDER Animefan ein Auge werfen sollte, nicht nur weibliche.
Eine glücklicher Überschrift wäre vielleicht sowas wie “5 Anime, die ich weiblichen Lesern empfehlen würde” oder so.

Endo

Bei den hier vorgestellten Anime handelt es sich um Shoujo- und Josei-Titel, also Serien, deren Schöpfer sie für eine weibliche Zielgruppe vorgesehen hat und deren Mangavorlagen in Magazinen für weibliche Leserinnen liefen! 🙂 Natürlich können aber Anime-Fans aller Geschlechter die Serien angucken und genießen, das schließen wir mit unserer Überschrift aber auch nicht aus. Schließlich steht dort nicht “5 Anime, auf die ausschließlich weibliche Fans ein Auge werfen sollten”. 😉

Styxblue

Zumindest Inu Yasha ist meines Wissens nach ein Shounen-Titel 😉

Wenn alles Shojo/Jousei wäre dann fänd ich eine Überschrift wie “5 Anime für weibliche Fans, die ich Jedem empfehlen würde” besser.

Dom-Chan

Also ich finde, dass die Anime auch durchaus für männliche Fans geeignet sind.
Mir haben diese zum Beispiel sehr gefallen und ich würde diese auf jeden Fall nochmal schauen.

Kyriae

Ich empfinde es als herabwürdigend und extremst sexistisch mir Schnulzenanimes andrehen zu wollen nur weil ich weiblich bin. Zum Glück ist der Schnulzenanteil in Inu Yasha sehr klein und auch Violet ist mehr Tragik als Schnulze.
Aber wie gesagt, Romantik als Erkennungsmerkmal für Mädchen zu nennen ist eine Beleidigung!

Endo

Liebesgeschichten, die sich auf weibliche Protagonistinnen fokussieren machen faktisch einen Großteil des Shoujo-Marktes, also dem Markt an Manga/Anime, die sich primär an eine junge weibliche Zielgruppe richten, aus und werden auch gut von dieser gekauft und geliebt.
Ich denke, jedem mit klarem Verstand sollte klar sein, dass das im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass nicht auch Jungs zuckersüße Liebesgeschichten genießen und Mädchen es nicht feiern können, wenn sich Son Goku und Freezer auf Namek die Rübe polieren. Falls du dich also beschweren möchtest, tu das bei den Verlägen in Japan. Ich für meinen Teil finde es nicht herabwürdigend, dass japanische Shounen- und Seinen-Magazine den Großteil der Manga um kämpfende Muskelprotze an Männer zu vermarkten versuchen, da ICH SELBST ja nicht aufgrund meiner Identität als Mann gezwungen bin, die entsprechenden Serien zu lesen und zu mögen.
Noch mal: Niemand wird gezwungen, ausschließlich Anime zu schauen, die auf “seine” Demografie zugeschnitten sind. Die Grenzen verschwimmen eh immer mehr, wie man beispielsweise bei D.Gray-man sieht, der trotz seines Daseins als Shounen-Anime unzählige weibliche Fans hat.

Zumal du in deinem Kommentar selber sagst, dass zwei der fünf genannten Titel nicht wirklich “Schnulzenanime” sind. Das sind immerhin ganze 40% unserer Empfehlungen, also versuchen wir doch gar nicht, weiblichen Fans ausschließlich Schnulzen anzudrehen. 😉

Dom-chan

Ich sehe es genauso. Trozt meines Geschlechts (männlich) sind beispielsweiße “Clannad After Story” und “Chobits” zwei meiner absoluten lieblings Anime. Beides sind Anime in welchem Romantik ganz groß geschrieben wird und den großteil der Handlung ausmach. Also so richtige Schnultzen.

Mir persönlich haben z.B. auch die Anime “Free!” und “Yuri!!! on Ice” sehr gut gefallen. Dies sind beites BL (Boys Love) Titel, welche sich größtenteils an weibliche Animefans richtet. Dies heißt aber nicht, dass diese auch nur von der weiblichen Zielgruppe geschaut und gemocht werden müssen.

Am Ende bleibt es doch jedem selbst überlassen was er/sie schaut und ihm/ihr gefällt.

Engelbert42

Girls und Panzer wäre auch eine Erwähnung Wert…

Sora

Schon ein wenig traurig, dass Frauen Schnulzen angedreht werden. Mal wieder.

Aber ich bin nicht so, also was ganz anderes: mir haben hier zwei gefehlt. Elfenlied und Die Walkinder. Ersteres ist auf Youtube, das Zweite auf Netflix. Wo wir schon dabei sind, Ouran ist auch auf Youtube.

Michelle

Wenn man sich über diese Liste beschwert, müsste man sich eigentlich über Zielgruppen im Allgemeinen beschweren. Ich versteh nicht warum manche Frauen alles gleich als Angriff auf ihr Geschlecht aufnehmen. Ich bin selber weiblich und ich schaue auch gerne Shoujo Anime, das heißt aber nicht das ich keine anderen Genre mag. Ich denke dasselbe gilt auch für Männer und Shounen.

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