© はせつ町民会/ユーリ!!! on ICE 製作委員会

Neben Anime on Demand ist Simulcast-Dienst Crunchyroll der absolute Vorreiter, was Anime-Streaming in Deutschland betrifft. Im breiten Portfolio finden sich Titel aller möglichen Genres wieder. Wir zeigen euch, welches schmackhafte Shoujo-Futter der Service bereithält.

Streamingdienst Crunchyroll hält neben Action, Fantasy, Romance und Drama für Jungs auch einige Shoujo-Anime bereit, die hauptsächlich eine weibliche Zielgruppe von sich zu überzeugen versuchen. Dabei könnt ihr die Serien sogar kostenlos anschauen und müsst dafür nur ein paar Werbe-Spots über euch ergehen lassen.

Für 5,00€ monatlich ist auch das nicht mehr der Fall und ihr könnt werbefrei im Katalog schmökern, außerdem stehen euch die neuesten Folgen laufender Serien eine Woche früher zur Verfügung.

Yuri on ICE

© はせつ町民会/ユーリ!!! on ICE 製作委員会

Darum geht es in Yuri on ICE

Yuuri Katsuki war einst ein aufsteigender Stern am Eiskunstlauf-Himmel, doch das Schicksal hielt für ihn einige Fallstricke bereit und so verlor er das Finale des großen Grand Prix, auf den er mühevoll hingearbeitet hat.

Niedergeschlagen vom sportlichen Misserfolg kehrt er nun zurück in sein Elternhaus und spielt mit dem Gedanken, nie wieder aufs Eis zu steigen.

Doch als ihn Vorbild und »lebende Legende« Victor Nikiforov heimlich beim Training filmt und das Video viral geht, überschlagen sich die Ereignisse:

Plötzlich steht die grauhaarige Eiskunstlauf-Koryphäe vor Yuuris Tür und möchte ihn trainieren, was insbesondere dem Nachwuchssternchen und aktuellem Schützling Victors, Yuri Plisetsky, so gar nicht gefällt …

Nachdem Yuuri beim Grand Prix verlor, versucht er sich unter Victors Training wieder an die Spitze des Eiskunstlaufs zu kämpfen. | © はせつ町民会/ユーリ!!! on ICE 製作委員会

Warum ihr den Anime schauen solltet

Obwohl der Anime erst 2016 die japanischen Bildschirme unsicher machte, hat sich Yuri on ICE schon jetzt zu einem echten Klassiker avanciert. Wenn sie nicht grad Cameo-Auftritte zu bewältigen hatten, lobten mehrere internationale Eiskunstläufer den Anime für den Realismus und Detailreichtum, mit dem er ihren Sport inszeniert und wohl einige Leute für den kunstvollen Tanz auf dem Eis begeistern konnte.

Natürlich ist YoI nicht nur ein spannendes Sport-Ereignis, sondern bietet auch romantische Boys Love-Anleihen, eine interessante Geschichte und witzige Comedy-Momente – auch animationstechnisch souverän bearbeitet vom Terror in Tokio-Studio MAPPA.

Yuuri und Victor entwickeln schnell eine innige Beziehung zueinander … | © はせつ町民会/ユーリ!!! on ICE 製作委員会

Man muss kein Eiskunstlauf-Fan sein, um sich von Yuuris Geschichte mitreißen zu lassen und sind die zwölf Episoden erst einmal vorbei, ist das ohrwurmlastige Opening »History Maker« nicht das Einzige, was lange hängenbleibt …

Orange

© 高野苺・双葉社/orange製作委員会

Darum geht es in Orange

Die 16-jährige Nao ist gerade frisch an der Oberschule und noch mittendrin, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, als sich ihr schließlich ein überwältigendes Rätsel offenbart – sie erhält einen Brief von ihrem 10 Jahre älteren Ich, der sie vor künftigen Fehlentscheidungen warnt.

Zunächst noch skeptisch, beginnen sich die im Brief niedergeschriebenen Dinge schon bald zu bewahrheiten. Als dann auch noch, wie von der Zukunfts-Nao angekündigt, der gutherzige Kakeru in die Klasse kommt und schon bald die ersten Gefühle in ihr aufkeimen, setzt die zurückhaltende Schülerin alles daran, das schreckliche Schicksal des Jungen abzuwenden …

Ein mysteriöser Brief setzt die Ereignisse aus Orange in Gang … | © 高野苺・双葉社/orange製作委員会

Warum ihr den Anime schauen solltet

Die Geschichte von Orange klingt nicht nur auf dem Papier ziemlich spannend, denn die Jagt von Mauerblümchen Nao nach ihrer eigenen Zukunft weiß mit einer unvorhersehbaren Handlung und spannenden Twists zu unterhalten!

Doch trotz allem trägt euch die Kooperation der Studios Telecom Animation Film (Phantasy Star Online 2: The Animation) und TMS Entertainment (Fruits Basket 2019) auf sanften Schwingen durch die 13 Episoden. Denn die Love Story besitzt trotz ihrer düsteren Themen und den Schicksalsschlägen, die ihren Charakteren widerfahren eine eher sanfte und ruhige Ausstrahlung.

Nao setzt alles daran, um Kakeru zu beschützen. | © 高野苺・双葉社/orange製作委員会

In typischer Shoujo-Manier geht es gefühlvoll und ruhig voran, entspannende Slice of Life-Momente werden gepaart mit sorgsam eingestreuten Rätseln und Mysterien.

Damit ist Orange unterm Strich ein perfekter Anime, um es sich an einem verregneten Nachmittag auf der Couch gemütlich zu machen und mitzufiebern, ob es Nao gelingt, die düstere Zukunft abzuwenden.

Uta no Prince-sama

©UTA☆PRI PROJECT

Darum geht es in Uta no Prince-sama

Haruka ist ein leidenschaftlicher Fan des Sängers Hayato Ichinose. Ihr allergrößter Traum ist es, irgendwann als Songwriterin selbst Lieder für ihren Star zu verfassen und die Menschen mit wunderschönen Melodien zu begeistern.

So tritt sie ihre Schulzeit an der Saotome-Akademie an, einer Schule für Musikschaffende, in der die nächsten großen Stars und Sternchen der Musikwelt die ersten Gehversuche wagen. Das Lehrsystem ist etwas eigenwillig – die Schüler arbeiten nämlich stets in Paaren aus Sänger und Songwriter zusammen.

Trotzdass diese Paare manchmal auch unterschiedlichen Geschlechts sind, herrscht an der Akademie dennoch ein strenges Date-Verbot. Keine schönen Vorraussetzungen für Haruka, die nun gleich zwei hübsche Nachwuchssänger an der Backe hat und zwischen Hormonchaos und Songtexten ganz schön hin- und her gerissen ist.

Das Dating-Verbot macht Nao den Umgang mit den ganzen hübschen Jungs nicht unbedingt einfacher … | ©UTA☆PRI PROJECT

Warum ihr den Anime schauen müsst

Seit 2011 schon verdreht Uta no Prince-sama in vier Staffeln die Köpfe der Shoujo-Fans und lässt euch an Harukas rasantem Alltag teilhaben.

Dabei weiß die Visual Novel-Adaption aus dem Sword Art Online-Studio A-1 Pictures vor allem mit einem zu überzeugen – guter Musik und cleveren Choreographien! Nebenbei gibt es noch eine Prise Drama und einige lustige Momente mit dem breit gefächerten Charakter-Pool, die UtaPri zu seiner wohlverdienten Wirkung als spaßiger Musik-Anime verhelfen.

Die Begeisterung für Musik wurde Haruka quasi in die Wiege gelegt. | ©UTA☆PRI PROJECT

Trotzdass die Serie ebenfalls mehr der Marke »plätschert vor sich hin« angehört, dürfen Fans von Shoujo und Reverse-Harem-Geschichten doch mal einen Blick riskieren.

Wenn Shoujo-Anime genau euer Ding sind, könnte euch auch noch interessieren, dass der legendäre Klassiker Fruits Basket in der Spring Season 2019 seine Rückkehr feiern wird.

Jetzt seid ihr gefragt!

Welcher Shoujo-Anime hat euch bis jetzt am meisten Herzklopfen verpasst?

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Misa
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Misa

Sorry, aber das geht absolut nicht! Yuri!!! on Ice ist bei weitem kein Shoujo-Titel. Selbst Kubo sagte in einem Interview, dass es nicht an eine weibliche Zielgruppe gerichtet war. Man kann den Anime vielen Genre zuordnen, aber Shoujo geht echt nicht. An was macht ihr es denn bitte fest, dass das Shoujo ist? Würde mich schon mal interessieren…

Andrea
Gast
Andrea

Gehe ich Dir recht, Shoujo passt nicht ( auch meine Meinung) . Fakt ist , Yuri on Ice ist einer von vielen Anime meine Nr 1 .

HolgerGausK
Gast
HolgerGausK

Man kann aber nicht abstreiten, das Eiskunstlauf, wie auch Ballet, nicht gerade von vielen Männer geschaut wird, so das man es dem Genre Shonen zurechnen könnte. Auch das zwischenmenschliche was sich zwischen Yuri und Victor entwickelt, erreicht doch ehr das Frauen Herz. Ehrlich, Männer denken ehr “WTF?”. Bin mit Musicals gross geworden, von daher ehr eine Ausnahme.

Misa
Gast
Misa

Shoujo und Shonen sind ja keine Genres sondern eher Richtungen, in welche Richtung sich ein Anime neigt. Anzunehmen, dass das “Zwischenmenschliche” zwischen Yuuri und Viktor nur oder hauptsächlich Frauen anspricht ist auch etwas weiter hergeholt. Schließlich geht es ja nicht nur darum in dem Anime. Gehört ja eig zu den Genre Sport und Ganbatte. Und in der Kombi ist es meiner Meinung nach weder Shonen noch Shoujo. Außerdem kenne ich echt viele Männer, die den Anime super fanden. Vllt nicht unbedingt den Romance-Part, aber den Rest des Anime allemal. Ich bezweifel stark, dass da fast jeder Mann WTF denkt.

Ciela
Gast
Ciela

Ihr habt leider nicht beachtet das in Deutschland schon seid einiger Zeit die Lizenrechte der ersten “Uta no Prince-Sama” Staffel ausgelaufen sind 🙁 Es ist nur die zweite und die dritte verfügbar, die vierte auch nicht.

Ansonsten kann ich nur sagen: Ich liebe diese drei Serien und hatte sie gern auf Disc Daheim. Orange wurde ja schon von KSM Anime lizenziert!

Andrea
Gast
Andrea

Von Uta no Prince Sama kann ich nicht genug bekommen , kann von mir aus mehr geben .

Ciela
Gast
Ciela

Außerdem ist YoI kein Shojo!