© 2016「君の名は。」製作委員会

Mit den warmen Temperaturen pirschen sich auch die ersten Frühlingsgefühle an – wir haben euch drei zuckersüße Romance-Tipps rausgesucht, die ihr über Netflix genießen könnt!

Der internationale Streaming-Anbieter Netflix bietet nicht nur eine riesige Auswahl an Live Action-Produktionen, sondern hat in den letzten Jahren auch sein Anime-Segment gewaltig aufgestockt. Dabei überwiegen im Netflix-Portfolio zwar deutliche die Titel aus dem Action-Genre, jedoch versteckt sich zwischen Naruto, Bleach und co auch die ein oder andere Romance-Perle.

Wir haben euch heute drei Anime herausgepickt, die Romance-Fans mit Netflix-Zugang auf keinen Fall verpassen sollten! Um den zu erhalten, bieten sich euch drei Preismodelle:

  • 7,99€ für ein Basis-Abo (SD-Qualität und auf einem Gerät zur selben Zeit streamen.)
  • 11,99€ für ein Standard-Abo (Full-HD-Qualität und auf zwei Geräten zur selben Zeit streamen.)
  • 15,99€ für ein Premium-Abo (4k-Qualität und auf vier Geräten gleichzeitig streamen.)

Habt ihr euch das Abonnement erst mal unter den Nagel gerissen und den Sicherheitsbügel fest angelegt, kann die Achterbahnfahrt der großen Gefühle beginnen!

Your Name – gestern, heute und für immer

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Darum geht es in Your Name

Die 17-jährige Mitsuha ist das Leben inmitten ihrer ländlichen Kleinstadt gewaltig leid! Zwischen stinklangweiligen Wäldern und Flüssen bieten sich für ein junges Mädchen schließlich kaum Möglichkeiten zur Entfaltung, und so träumt sie (wortwörtlich) davon, ein gut aussehender Junge in Tokyo zu sein!

Doch ganz nach dem Motto »Sei vorsichtig, was du dir wünschst«, muss sie schon bald feststellen, dass ihr Träume realer sind als gedacht – denn wenn sich der Schleier der Nacht über die Berge legt, tauscht Mitsuha mit dem tokyoter Jugendlichen Taki den Körper und lebt sein Leben inmitten des Großstadtdschungels der Megacity, während dieser sich als Mitsuha durch die Schotterstraßen der Provinz Hida schleppt.

Mittels Tagebucheinträgen kommunizieren sie mit ihrem hunderte Kilometer entfernten Ich und lernen sich durch ihren Körpertausch gegenseitig besser kennen, als ihnen lieb ist. Doch was ist der Grund für die mysteriösen Vorkommnisse und verbindet die beiden vielleicht mehr als nur das purpurrote Band des Schicksals?

Das macht den Anime besonders

Kaum ein Anime-Fan ist in den letzten zwei Jahren wohl an Your Name vorbeigekommen – das erfrischend jugendliche Romance-Drama stieß mit seinem gigantischen Erfolg sogar Chihiros Reise ins Zauberland vom Thron des erfolgreichsten japanischen Kinofilms und ließ Regisseur Makoto Shinkai nach Erfolgen wie 5 Centimeters per Second oder Children Who Chase Lost Voices endgültig in die Hall of Fame der Filmemacher aufsteigen.

Und tatsächlich bietet Your Name neben extrem menschlichen und symphatischen Charakteren eine mit liebevollen Details gespickte, etwas andere Liebesgeschichte, die dank des melodischen Soundtracks der RADWIMPS und der meisterhaften Bildgewalt aus Shinkais Stamm-Studio CoMix Wave Films einen der wohl besten Anime-Filme aller Zeiten auf die Leinwand zaubert, der in voller Pracht zeigt, dass es das Medium Anime nach wie vor in sich hat.

The Garden of Words

© Makoto Shinkai / CoMix Wave Films

Darum geht es in The Garden of Words

Der 15-jährige Oberschüler Takao träumt von einer Karriere als Schuster. Kaum ist die japanische Regenzeit angebrochen, fühlt er sich von dem prasselnden Nass inspiriert und zieht sich statt die Schulbank zu drücken lieber in einen Park zurück, in dem er in aller Ruhe seine Treter entwerfen kann.

Doch eines Tages findet er noch eine andere Person an seinem Stammplatz inmitten des verregneten Grüns – die 27-jährige Yukari ist die erste Person, die seinen Traum nicht belächelt, sondern Takaos Worten über seine Leidenschaft aufmerksam folgt. Nachdem sie sich mehrmals im Park über den Weg laufen, bildet sich eine enge Beziehung zwischen den beiden einsamen Seelen und gipfelt in einem tiefen Verständnis füreinander.

Doch als sich die Regenzeit langsam ihrem Ende zuneigt, wird ihr Verhältnis zueinander auf eine harte Probe gestellt …

Das macht den Anime besonders

Neben Your Name bietet Netflix mit The Garden of Words ein weiteres Meisterwerk aus der Karriere Makoto Shinkais, das sich allerdings keineswegs im Schatten seines erfolgreichen kleinen Bruders verstecken muss.

In einer Dreiviertelstunde erzählt der Anime eine ungewöhnliche, aber nicht minder gefühlvolle Geschichte über Vertrauen, emotionale Unterstützung und zwischenmenschliche Beziehungen, die mit den wohl aufwendigsten Zeichnungen und Animationen rübergebracht werden, die man in der Welt der japanischen Animation findet.

Insbesondere das Thema des Regens ist nicht nur für die Geschichte elementar, sondern wurde auch in der Bildsprache ausgiebig und hochwertig bedacht, sodass The Garden of Words zwar aufgrund seiner Thematik vielleicht nicht der zugänglichste Romance-Anime, aber definitiv ein interessantes Kunstwerk ist.

Hi Score Girl

© 押切蓮介/SQUARE ENIX・ハイスコアガール製作委員会

Darum geht es in Hi Score Girl

Hi Score Girl nimmt euch mit ins Jahr 1991, als der Arcade-Hype in Japan seine absolute Spitze erreicht. Der Sechstklässler Haruko fällt zwar nicht unbedingt durch seine besonders umgängliche Ausstrahlung auf, verwandelt sich vor den Knöpfen und Joysticks seines Lieblingsspielehalle jedoch in einen wahren Gott der Spiele.

Zumindest, bis die Zockerin Akira sein Image als perfekter Gamer durch ihre überdurchschnittlichen Spielkünste gewaltig ankratzt und ihn dreißigmal in Folge in Street Fighter II seine Unterlegenheit spüren lässt. Doch nicht nur schmeißt das hübsche und wohlhabende Mädchen Haruko aus sämtlichen Toplisten, sondern hängt ihm in der Spielhalle auch noch beharrlich am Steuerkreuz.

So entwickelt sich eine ziemlich ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden verschlossenen Gamern, die mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein macht …

Das macht den Anime besonders

Mit Hi Score Girl präsentiert Netflix nicht nur den feuchten Traum aller Retro-Gamer, sondern bannt auch eine unschuldige Romanze, die das Gefühl der ersten Liebe nahezu perfekt einzufangen weiß, auf den Bildschirm. Ob das  Studio J.C. Staff (Food Wars!, One-Punch Man 2) mit dem ungewöhnlichen CGI-Look der Serie den richtigen Weg eingeschlagen hat, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Was jedoch feststeht ist, dass die zahlreichen Kooperationen mit Game-Publishern und die Liebe zum Detail, wenn’s um die Darstellung der Retro-Games geht eine schöne Kirsche auf der Torte dieser leichtherzigen Romanze ist, die sich zwar nicht ganz so emotional wie die anderen beiden Titel gestaltet, aber dafür mit jeder Menge witziger Momente punkten kann.

Jetzt seid ihr gefragt!

Habt ihr noch weitere Netflix-Tipps für Romance-Fans? Was ist generell eurer Lieblings-Anime auf der Plattform?

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habsgleich
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habsgleich

Zu Your Name muss man glaub ich nichts mehr Sagen.
Aber Hi Score Girl war eine Überraschung für mich, muss dazu Sagen das Ich Anfang 90 bis ungefähr 1995 in der Türkei war. Zu der Zeit gab es dort auch an Jeder Ecke Spielhallen mit den unterschiedlichsten Street Fighter II Versionen. Als ich diesen Anime sah, hat ich sofort flash-backs^^ …Altered Beast, Street of Rage …ach ja Nostalgie 😀

Zu dem Find ich die Story Hi score Girl echt süß,^^ …glaub eine 2. Staffel wurde ja auch angekündigt?

Radiowecker
Gast
Radiowecker

Ja, eine zweite Staffel wurde angekündigt, Gott sei Dank. Fand den auch sehr unterhaltend. Ist auf jeden Fall eine leichtere Kost als die anderen zwei, aber genauso sehenswert. Von den ganzen CGI-Werken auf Netflix kriegen sie da zumindest die Emotionen auch hin, im Vergleich zu manch anderem Werk, bei welchem der Gesichtsausdruck immer gleichbleibend ist egal welche Emotion gezeigt wird. OT : Die Japaner sollten sich mal das ein oder andere chinesischen Werke anschauen um zu sehen wie CGI eingesetzt werden kann.

habsgleich
Gast
habsgleich

Nur das die Chinesischen Sub´s nogo für mich sind, es hört sich einfach furchtbar an 😀 Also nicht falsch verstehen, soll jetzt nicht Rassistisch sein, es ist halt komplett anders als Japanisch.

Meteorc
Gast
Meteorc

Also ich hab damals auf Netflix die wöchentliche Ausstrahlung von “Violet Evergarden” verfolgt und fand es schon so ziemlich spannend. Fast jede Folge hatte ihre eigene kleine Geschichte die mich auch meistens sehr gefesselt hat. Nebenher gab es auch die übergeordnete Story die man über die Folgen mitverfolgt hat und bei der letzten Folge dann zu einem Schluss gekommen ist. Es nicht das übliche Romanze-Setting aber trotzdem macht dieser Anime seine Arbeit auf seine eigene Art und Weise so gut, dass er leicht mit seiner Brillianz hervorstechen kann.

Rei hakase
Gast
Rei hakase

Also soweit ich weiß, gibt es sowas wie wöchentliche Ausstrahlung von Anime bei Netflix nicht. Sie veröffentlichen alles erst nachdem die Serie zu Ende ausgestrahlt wurde. Heutiges Beispiel: Carole and Tuesday. Daraus kann man schließen, dass du Violet Evergarden definitiv NICHT bei Netflix geschaut hast, sondern bei einer warscheinlich illegalen Seite. Bitte vermeide zukünftig das illegale Streamen von Anime Serien. Es schadet nur der Anime-Industrie und falls du anime wirklich magst, dann gibt es genug Streamingdienste, die du nutzen könntest.

Meteorc
Gast
Meteorc

Schreib mal in Google “Violet Evergarden Netflix wöchentlich” Auf dem ersten Ergebnis steht alles was du wissen musst. Also ja, es wurde wirklich WÖCHENTLICH FOLGE PRO FOLGE Donnerstags ein Tag später auf Netflix ausgestrahlt. Und diese Ausstrahlung habe ich verfolgt. Das nächste Mal solltest du besser deine Hausaufgaben machen bevor du wieder irgendjemandem was vorwirfst. Mit deinem gut verfassten deutschen Text nehme ich an, dass du schon wahrscheinlich schon älter bist, vielleicht auch schon erwachsen. Was es wiederum traurig macht, dass du grad totalen Unsinn geredet hast ohne es zu merken. Du darfst dich auch gerne bei mir entschuldigen aber… Weiterlesen »

Yana
Gast
Yana

Gleich zwei Werke von Makoto Shinkai! Kein Wunder, seine Werke sind immer sehr schön 🙂 High Score Girl hab ich nach der ersten Folge auf Grund des CGI direkt abgebrochen. Ich mag es gar nicht, wenn ein Anime komplett mit CGI animiert wurde 🙁

Rei hakase
Gast
Rei hakase

Ich persönlich würde “Kotonoha no Niwa (Garden of Words)” nicht als herzergreifende Romanze bezeichnen. Es passt dann doch eher zu Slice of Life/Drama. Eher würde ich “Summer Wars” in die Liste hinzufügen. Auch wenn der Fokus auf die Familiengemeinschaft ist, kann man trotzdem viele romantische Momente zwischen dem Protagonisten und der Main Heroine sehen. Als weiteren Titel wäre defnitiv “Stein;Gate” mitzuerwähnen. Die Beziehung zwischen Okabe Rintarou und Makise Kurisu ist eines der bedeutensten Bestandteil der ganzen Serie. Im Verlauf der Serie kann man einfach perfekt beobachten, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt und dies auf eine besondere Weise.… Weiterlesen »