© 附田祐斗・佐伯俊/集英社・遠月学園動画研究会弐

Seit vier Staffeln und 36 Mangabänden lässt das dauergrinsende Kochgenie Souma die Töpfe brodeln! Dabei haben sich in der Zeit seit seiner Premiere im Jahr 2011 bücherweise Hintergrundwissen rund um die Köche der Totsuki-Akademie angesammelt – wir stellen euch zehn spannende Funfacts vor!

Für Fans der Kochserie Food Wars! steht nun eine spannende und gleichsam emotionale Zeit bevor – denn nachdem der zugrunde liegende Manga vor Kurzem in Japan sein Ende fand, wird die aktuelle Anime-Staffel vermutlich die letzte ihrer Art im Shokugeki-Kosmos sein.

Seit der stachelhaarige Traditionskoch das erste Mal die Cerranfelder zum Leuchten brachte, hat sich nicht nur ein liebevoll bestücktes, umfangreiches Universum um die Köche der Totsuki entwickelt, auch hinter den Kulissen gab es so manch interessanten Insider – wir stellen euch zehn Fakten zu Food Wars! vor, die ihr bestimmt noch nicht wusstet!


Wo kann ich den Anime schauen?

Streaming: 

  • Crunchyroll (Staffel 1-3, Staffel 4 ab dem 11.10 im Simulcast; GerSub)
  • Anime on Demand (Staffel 1 & 2 GerDub & GerSub; Staffel 3, Cour 1 mit GerDub)
  • Netflix (Staffel 1 & 2 mit GerDub & GerSub)

Disc:


Vom Laufsteg an die Totsuki

© oricon ME inc.

Im Laufe des Food Wars!-Kanons werden hunderte an raffinierten und kreativen Gerichten der unterschiedlichsten Stilrichtungen präsentiert, die wohl selbst den Erfahrungsschatz so manches Berufskochs weit überschreiten. In einem Interview gaben die Schöpfer des Manga, Autor Yuuto Tsukuda und Zeichner Shun Saeki an, sich einmal wöchentlich zur ausgiebigen Recherche getroffen zu haben, um sich ein breites Portfolio an Gerichten für ihre Charaktere ausbauen zu können.

Damit diese im Manga angemessen präsentiert wurden, stand die nach ihrer erfolgreichen Modelkarriere einen Pfad als Profiköchin beschreitenden Powerfrau Yuki Morisaki dem Team mit Rat und Tat mit ihrer Expertise zur Seite. Dabei steckt Morisaki so tief in den kulinarischen Leckerbissen der Totsuki, dass sie auch für das »Toutsuki Gakuen Shoubu no Ichisara Shokugeki no Soma Koushiki Reshipi Bukku« verantwortlich zeichnet – ein offizielles Rezeptbuch zur Serie.


Aller Anfang ist One-Shot

© Shueisha

Ähnlich wie viele andere erfolgreiche Manga-Reihen wie Attack on Titan oder Demon Slayer fasste Food Wars! seinen Ursprung in einem 2011 veröffentlichten One-Shot, der bereits einige Elemente aus dem späteren Manga enthält: So kommt beispielsweise Erina in einer ihrem heutigen selbst fast bis aufs Haar gleichenden Version vor, während Souma schon damals seine aufgedrehte Persönlichkeit und das charakteristisches Grinsen, doch rabenschwarze Haare besaß!

Nachdem der Einzelschuss die Redakteure der Shounen Jump von dem Konzept der Reihe überzeugen konnte, startete 2012 schließlich die tatsächliche Publikation von Food Wars!


Nette Namen

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Eine weitere Gemeinsamkeit, die sich Food Wars! mit vielen anderen erfolgreichen Manga teilt ist die ausgefeilte Namenswahl, die nichts dem Zufall überlässt und stets einen Teil der Charaktere widerspiegelt. So ist »Nakiri« beispielsweise nicht nur der Nachname Erinas, sondern auch ein traditionelles japanisches Gemüsemesser.

An anderer Stelle ist der Bezug zwischen Figur und Namen noch deutlicher: So wie etwa in Megumis Fall, deren Nachname »Tadokoro« etwa so viel wie »Ackerland« bedeutet und von ihrer ländlichen Heimat zeugt, mit der sie sich immer wieder zutiefst identifiziert.


Wie der Vater, so der Sohn

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Seit ihrem hitzigen Aufeinandertreffen im Shokugeki teilen sich Takumi Aldini und Souma eine ganz besondere Beziehung – zwischen den beiden Jungköchen herrscht eine explosive Realität, die ihre Wurzel jedoch in tief sitzenden Respekt vor der Kochkunst des anderen schlägt und sie unwiederbringlich aneinander schmiedet – vor allem, als es im Kampf gegen das Central-Regime um die Zukunft der Totsuki-Schülerschaft und des Polarstern-Wohnheims geht.

Dabei ähnelt das Verhältnis der beiden dem, das Soumas Vater Jouichirou zu seinem Freund und Rivalen Gin Doujima pflegte, die ebenfalls Seite an Seite als Dreamteam der Totsuki für das Polarstern-Wohnheim kämpften.


Hochmoderne Köstlichkeiten

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Das in Europa gelegene Institut, in dem Alices’ Vater seiner Tochter die Kunst der Molekulargastronomie beibrachte und Nahrungsmittel auf einer wissenschaftlichen Basis erforscht ist keine Science Fiction, sondern existiert in der Realität tatsächlich: Die in der dänischen Metropole Kopenhagen ansässigen Nordic Food Labs beschäftigt sich ebenfalls mit den wissenschaftlichen Aspekten von Nahrung und der Weiterentwicklung der auf technischen Errungenschaften bauenden Küche!


Schmackhafte Animeproduktion

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Um die Gerichte im Anime zu Food Wars! möglichst authentisch auf den Bildschirm zu bringen, wurde aus den Animatoren und Produzenten schnell ein kleines Team an Profiköchen – denn zumindest in der ersten Season waren die Verantwortlichen noch darum bemüht, jedes einzelne Gericht nachzukochen und den Zeichnern somit bestmögliche Referenzen für ihr Werk zur Verfügung zu stellen.

Als die Charaktere mit weiterem Fortschritt der Story jedoch immer komplexere und ausgefeiltere Gerichte auf den Teller zauberten, stieß das Team von J.C. Staff an seine kulinarischen Grenzen. So wird sich nun auf die Expertise von Regisseur Yoshimoto Yonetani, seines Zeichens ein passionierter Koch, sowie zuvor gesammelten Film- und Foto-Aufnahmen verlassen.


Zwischen Sushi und Bonito

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Auf die Frage hin, welches Essen ihm selbst am ehesten die Kleidung vom Leib reißt und ihm animalische Schreie entlockt, wusste Autor Yuuto Tsukuda eine ganz klare Antwort: Japanisches Essen! Seit er bei einem Urlaub in Frankreich auf einer Gourmetmesse Bonitoflocken aß und sich zwischen all den französischen Speisen an die gloriöse Küche seiner Heimat erinnert fühlte, ist das Ehegelübte mit Naschereien aus Nippon quasi besiegelt.

Was liquide Freuden angeht, sprach sich Tsukuda außerdem als ein begeisterter Bietrinker aus!


Geschmackskomfort durch Assoziation

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Die Reaktionen der Food Wars!-Charaktere auf die delikaten Speisen der Reihe fallen meist leidenschaftlich und laut, aber manchmal auch witzig-kreativ aus, so wie etwa die Magical Girl-Verwandlung Azamis. In einem Interview gewährten Tsukuda und Saeki einen Einblick in den Schaffungsprozess der witzigen Sequenzen, der aus einer klassischen Assoziationskette entsteht – so nennt jeder von ihnen ein Wort, auf das der andere das erwidern muss, das ihm als erstes einfällt.

Aus den daraus entstehenden Resultaten werden anschließend die witzigsten Ideen zusammengekleistert und mit einer gehörigen Portion Verrücktheit zur ausgewachsenen Comedy-Sequenz!


Ein Herz und eine Seele

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Food Wars! mag in Mangaform zwar mittlerweile zu den Akten gelegt worden sein, doch Tsukuda und Saeki geht noch lange nicht die Puste aus – so fiebern die beiden bereits ihrer nächsten Zusammenarbeit entgegen und gaben im Interview mit AnimeNewsNetwork bekannt, dass sie bereits neue Ideen in der Pipeline haben und auf jeden Fall weiterhin gemeinsam Manga schaffen werden.

Ob der zuvor von Tsukuda geäußerte Wunsch, eine Serie mit Charaktertoden zu schreiben, etwas mit dem geistigen Nachfolger von Food Wars! zu tun hat?


Von heißen Mädels zu heißen Töpfen

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Der Ecchi-Anteil in Food Wars! ist ohne Frage für viele Fans einer der interessantesten Punkte der Geschichte – doch Shun Saekis Talent für laszive Damen, die sich beim explosiven Geschmack durchgebratener Beefsteaks wohlig stöhnend in einer Welt aus Glitzer und Feenstaub herumrekeln, kommt nicht von ungefähr:

Bevor er mit Food Wars! sein offizielles Debüt hinlegte, war der Zeichner unter dem Namen tosh in den Hentai-Szene wohlbekannt. Dabei wurden einige seiner Werke sogar als Hentai-Anime adaptiert und konnten beeindruckende Erfolge verzeichnen.


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Jetzt seid ihr gefragt!

Kennt ihr noch weitere, spannende Fakten zu Food Wars? Und welches Gericht der Reihe hat es euch ganz besonders angetan?

Schreibt es uns in die Kommentare!

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