© 諫山創・講談社/「進撃の巨人」製作委員会

Attack on Titan ist eine Geschichte über Zorn und Hass, Liebe und Freiheit, Leben und Tod – natürlich kommt dem ein oder anderen Charakter so einer Geschichte mancher Gänsehaut-Satz über die Lippen – wir haben euch zum dritten Mal 10 AoT-Zitate aufgelistet!

Vor 2000 Jahren brach ein kolossales Monster durch die dichten Mauern des Bezirks Shiganshina und die einfallenden Titanen töteten den Großteil seiner Population mit Leichtigkeit. Dieses Ereignis war der Startschuss für ein Epos sondergleichen, dem sowohl als Manga, als auch in Anime-Form auf der ganzen Welt Gehör geschenkt wird.

Dabei bietet Hajime Isayamas Erfolgsgeschichte nicht nur ein liebevoll durchdachtes Setting, spannende Twists und sympathische Charaktere, sondern kann auch durch sorgfältig geschriebene und tiefgründige Dialoge punkten, die so manchen Fan wohl für immer im Gedächtnis haften werden. Wir haben euch heute zum dritten Mal zehn dieser tiefgründigsten Zitate aus Attack on Titan aufgelistet!

  • Für noch mehr Zitate, kommt ihr hier zu Teil 1 und Teil 2 der Reihe!
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Ich vertraue sie Eren an. Meinen Traum. Mein Leben. Alles.
– Armin Arlert

Es war wohl für jeden ein Schock, als sich der vom schwachen und zurückhaltenden Sensibelchen zum taktischen Genie des Aufklärungstrupps entwickelte Armin in der viel gelobten Episode »Helden« der aktuellen AoT-Season in die lodernden Flammen des kolossalen Titans warf.

Nicht mal einen Funken des Zweifels, dass sein bester Freund ihren Plan nicht zu Genüge ausführen kann, steckte in dem jungen Mann, sodass er seinen Traum bereitwillig in den Wind schoss und sich (augenscheinlich) für das Wohl der Menschheit opferte. Armin mag zwar nie der mächtigste Kämpfer gewesen sein, doch ohne Zweifel hat er das Herz am rechten Fleck.

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Wenn ich mit bedeutenden Leistungen aufwarte, die selbst die Bürger mit ihren Spatzenhirnen verstehen, werden mich letzendlich alle anerkennen.
– Keith Shadis

Ausbilder Keith, der Eren und seine Freunde den Weg in das harte Leben eines Soldaten zeigte, gehört mit Sicherheit zu den tragischsten Charakteren der Serie. Von Selbstzweifeln zerfressen und sein Leben lang im Schatten von Erens Vater Grisha stehend, ist alles, wonach er jemals strebte, die Anerkennung seiner Mitmenschen.

So suchte er verzweifelt nach einem Weg, sich diese zu verdienen – und stürzte sich und sein Leben damit vollkommen ins Unglück, denn obwohl man sich Anerkennung durch große Leistungen erarbeiten kann, entsteht sie doch in erster Linie aus Charakterstärke.

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Alle mussten sich an irgendetwas berauschen, sonst hätten sie nicht weitermachen können. Alle waren Sklaven von irgendwas.
– Kenny Ackermann

Gerade in der grausamen, von der ständigen Angst vor dem Tod zerfressenen, Welt von Attack on Titan hat wohl jeder Bewohner etwas, das ihm Hoffnung gibt und an das er sich verzweifelt klammert – sei es der Glaube, die Familie oder der Beruf.

Gerade in schweren Zeiten werden sich Menschen häufig bewusst, was ihnen wirklich wichtig ist und schöpfen aus dieser Leidenschaft neue Kraft. Legt man es ähnlich pessimistisch aus wie Kenny, sind sie damit abhängig davon und nicht in der Lage, Widrigkeiten mit ihrer eigenen Kraft zu überwinden.

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Ich habe kein Recht, mich in die Art, wie du lebst, einzumischen. Deshalb ist dies einfach nur … ein inniger Wunsch von mir.
– Ymir

Exemplarisch zum vorherigen Zitat wird hier deutlich, wie sehr sich Ymir an Historia geklammert hat. Obwohl das ihrer besten Freundin vollkommen ergebene Mädchen weiß, dass diese ihr eigenes Leben lebt, hofft sie doch aus tiefsten Herzen für Historias Glück.

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Ihr seid keine Menschen mehr! Ihr habt diese Welt in eine Hölle verwandelt! Rafft ihr das, ihr Mörder?
– Eren Jäger

Nachdem Reiner und Berthold dem gefesselten Eren ihre wahre Identität als kolossaler Titan und Panzertitan offenbarten, brannte bei diesem eine Sicherung durch. Kein Wunder, denn schließlich haben die beiden Soldaten nicht mehr und nicht weniger als den Frieden innerhalb der Mauern auf dem Gewissen.

Doch war der Angriff auf Shiganshina wirklich falsch? In den aktuellen Folgen offenbart sich zumindest nach und nach ein Geheimnis, das die schockierende Antwort auf diese Frage enthalten könnte …

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Danke, dass du immer bei mir warst.
– Mikasa Ackermann

Ähnlich wie Ymir und Historia durch ein kaum zu durchbrechendes Band des Schicksals aneinander geknüpft sind, sind auch Eren und Mikasa im Herzen miteinander verbunden. Obwohl die grimmig dreinschauende Titanenjägerin meist nicht sonderlich viel von ihrer Gefühlswelt nach außen trägt, ist Eren für sie eine Lebensstütze und sie würde ihrem Adoptivbruder bis in die Hölle folgen.

Das wird unter anderem im Light Novel-Band »Lost Girls« des Autors Hiroshi Seko erst richtig deutlich, der einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der jungen Mikasa gewährt.

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Wir haben keine Wahl. Denn die Welt ist grausam.
– Mikasa Ackermann

Dieses Zitat zeigt genau die andere Seite von Mikasas Persönlichkeit: Denn obwohl auch sie einige Schwächen in ihrem Herzen trägt, ist sie sich vollkommen bewusst, dass in unserer Welt nur die Stärksten überleben.

Somit sieht sie es in ihrer Pflicht, im Kampf sich und ihre Freunde am Leben zu erhalten – eine andere Wahl bietet sich schließlich nicht. Diesen Gedanken verinnerlicht zu haben ist wohl der Ursprung von Mikasas gigantischer Kraft.

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Nächstes Jahr um diese Zeit blicken wir vielleicht aufs Meer.
– Eren Jäger

Nach den zahlreichen schweren Prüfungen, die der Aufklärungstrupp im Zuge seiner finsteren Abenteuer überwinden konnte, stellt sich auch bei Eren ein wenig Optimismus ein.

Wie schön wäre es, die steinernen Fesseln der Mauern hinter sich zu lassen und die Felder aus Sand, Wüsten aus Schnee und das gigantische Meer mit seinem salzigen Wasser kennenzulernen! Vielleicht kann die Bevölkerung der Mauern irgendwann zu diesen wundersamen Orten vordringen … Irgendwann …

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Würdest du ihm bitte vergeben? Er war gezwungen, zum Dämon zu werden. Wir haben das von ihm erwartet.
– Levi Ackermann

Nachdem entschieden ist, dass Armin das Titanenserum bekommt und Erwin nach einem entbehrlichen Leben voller Verluste endlich erlöst ist, richtet Levi diese Worte an Floch. Als Kommandant hunderter halsbrecherischer Missionen, die nicht wenige Menschenleben wie ein Kerzenlicht aushauchten, hat der Kommandant sich einiges auf sein Karma-Konto geladen.

Doch einer musste diese Rolle einnehmen, denn ohne Frage waren es die Opfer unter Erwins Führung, durch die der Aufklärungstrupp bis zum Keller der Familie Jäger vordringen konnte … Er hat zwar einen hohen Preis bezahlt, doch einen noch höheren Gewinn erzielt …

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Wenn du eines Tages in den Keller gehst, wirst du die Wahrheit erfahren. Es wird ein harter, schmerzvoller Weg sein, aber du musst den Keller unbedingt erreichen!
– Grisha Jäger

Da sind wir nun – sechs Jahre nachdem Grisha Jäger seinem Sohn Eren diesen Satz zum ersten Mal vor unseren Augen  mitgab, konnte er mitsamt seiner Kameraden das geheimnisvolle Gewölbe betreten und die Notizbücher seines Vaters sichern.

Dort liest er von dem riesigen Reich Marley, von seiner Abstammung als Eldian, von den Gebieten außerhalb der Mauern und von der Tyrannei, in der sie sich heute noch befinden – der Keller mag zwar erreicht sein, doch die Geschichte von Attack on Titan ist noch lange nicht zu Ende.

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Jetzt seid ihr gefragt!

Welches Attack on Titan-Zitat hat euch am meisten berührt? Und welches hat euch wütend gemacht?

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HanjiBuntaichou
Gast
HanjiBuntaichou

Die Frage wurde nicht an Hanji gerichtet, sondern an Floch. Hanji war zwar auch dafür das Erwin die Spritze bekommen sollte, aber sie akzeptiert Levi’s Entscheidung weil Erwin die Spritze, und somit das Recht über die Entscheidung wer sie bekommen soll, Levi anvertraute und sie beide sehr respektiert. Floch konnte aber nicht wirklich nachvollziehen warum Erwin schlussendlich nicht leben soll obwohl er ja überlebt hat und meinte das sei nur Grund weil er Erwin als “Dämon” wieder zurück holen soll.

Alice
Gast
Alice

Könnt ihr mal sowas mit Fairy Tail machen?